Geplant ist ein Zuwachs von 1311 Wohnungen

Geplant ist ein Zuwachs von 1311 Wohnungen
01.02.2026

Die Howoge verwaltet im Bezirk Lichtenberg rund 57.400 Wohnungen (Stand Ende 2024). Das erfuhren die Abgeordnetenhausmitglieder Danny Freymark und Prof. Dr. Martin Pätzold von der landeseigenen Wohnungsbaugesellschaft. In einer Schriftlichen Anfrage an den Senat erkundigten sie sich unter anderem danach, welche Wohngebäude sich im Eigentum oder in der wirtschaftlichen Verfügung der Howoge befinden. Der Zuständigkeit halber bat die Senatsverwaltung für Stadtentwicklung, Bauen und Wohnen das Wohnungsunternehmen selbst um Beantwortung der Fragen.
Daten zum zurückliegenden Jahr werden von der Howoge allerdings erst im Gesamtbericht 2025 vorgelegt, der dann auch dem Abgeordnetenhaus zur Verfügung gestellt werde, heißt es von dort. Deshalb können die Fragen nur mit dem Stand 31.12.2024 beantwortet werden. Größere Wohnungsbestände in Lichtenberg hat die Howoge an 21 Standorten, ist aus den Antworten auf die Fragen zu erfahren. Die größten Wohnungsbestände der Howoge befinden sich demnach an der Frankfurter Allee Nord (3635 Wohnungen), an der Ernst-Barlach-Straße (3464) und an der Rummelsburger Straße (3426).
Von den rund 57.400 Wohnungen waren vor zirka einem Jahr 418 unvermietet. Bei der Wiedervermietung komme allerdings die Kooperationsvereinbarung zur Anwendung, die die Landeseigenen Wohnungsbaugesellschaften 2024 mit dem Senat abschlossen. Demnach sind 63 Prozent der Wohnungen, die im Jahr neu vermietet werden, an Haushalte mit einem Wohnberechtigungsschein zu vergeben, so die Howoge.
Bislang befinden sich im Lichtenberger Bestand der Howoge vor allem Wohnungen, die im freifinanzierten Wohnungsbau entstanden. Nur knapp 2330 Wohnungen sind mietpreis- und/oder belegungsgebunden. Die umfangreichsten mietpreisgebundenen Bestände in Lichtenberg befinden sich in der Dolgenseestraße (492 Wohnungen), an der Frankfurter Allee Nord (347) und im Bereich des Allee-Centers (287).
Auch wenn die Howoge für ihren aktuellen Wohnungsbestand offenbar noch keine genauen Zahlen vorlegen kann, zum geplanten Wohnungszuwachs für 2026 ist dies möglich. Auf die Frage der beiden Abgeordneten, welcher absolute und welcher prozentuale Zuwachs an Wohneinheiten 2026 geplant ist, antwortet die Howoge, dass ein Zuwachs von 1311 Wohnungen geplant sei, das sind 1,6 Prozent im Vergleich zum bisherigen Bestand. 

Informationen zu den Fotos:

Ein Blick vom Süden Lichtenbergs über die Dächer der Häuser in Richtung Norden. Die städtische Wohnungsbaugesellschaft verwaltet im Bezirk rund 57.400 Wohnungen.