Wie die Union die Herausforderungen der Zukunft politisch lösen will, diskutierten Mitglieder der Berliner CDU Kreisverbände mit dem CSU-Generalsekretär Markus Blume.
In der Corona-Pandemie steht die CSU-geführte Landesregierung an vorderster Front. Am 01. September 2020 diskutierten Mitglieder der Berliner CDU Kreisverbände mit dem CSU-Generalsekretär Markus Blume. Thema des Abends war aber nicht nur Corona, sondern auch wie moderne konservative Lösungsansätze für die Herausforderungen der Zukunft wurde debattiert.
»In diesen Zeiten wird deutlich, wie notwendig verbindliche und verlässliche Politik ist«, stellt der Lichtenberger CDU-Kreisvorsitzende, Prof. Dr. Martin Pätzold, fest. »In Berlin brauchen wir endlich einen starken Senat«, fordert Pätzold. »Dass die CDU im Senat wieder Verantwortung trägt ist deshalb unser Ziel«, erklärt der Lichtenberger CDU-Kreisvorsitzende.
Der Staat müsse dann stark sein, wenn er gebraucht wird. Corona nimmt keine Rücksicht und macht keine Pause. Solange es kein Medikament und keine Impfung gibt, müsse man mit Corona umgehen lernen. Da sind sich die Diskussionsteilnehmenden einig. Doch die Gesprächsrunde zeigt auch: Die Bürgerinnen und Bürger erwarten zu Recht, dass sich Landes- und Bundesregierung Gedanken machen, wie die Lasten der Krise möglichst klein gehalten und fair verteilt werden. Vorsicht und Umsicht bleiben die wichtigsten Instrumente im Kampf gegen das Virus.
Das jeder Krise auch Chancen innewohnen, zeigt die Diskussion auch. Corona hat vieles möglich gemacht – gerade auch in der Digitalisierung. Neue Zeiten bedürfen auch neue Antworten. Volksparteien können hier gute Antworten geben. Sie müssen aber ihre Wurzeln kennen. Die Werte der Unionsparteien seien aktueller denn je, führt der CSU-Generalsekretär aus.
Bei der Lösung von Zukunftsfragen komme es nicht auf jede einzelne Maßnahme oder ein bestimmtes Ministerium an. Wichtiger ist eine neue Einstellung. »Wir haken uns unter und wollen das jetzt ändern«, erklärt Thomas Heilmann, Berliner Bundestagsabgeordneter und Mitherausgeber des Buches »Neustaat« worauf es ankommt. Der Start müsse angegangen werden, denn der Änderungsbedarf in vielen Bereichen von Politik und Behörden sei sehr komplex. Deutschland müsse eine neue Gründerzeit einleiten und bei der künstlichen Intelligenz stärker werden. Dabei müsse der Datenschutz in Richtung »Daten für alle statt Daten für Kraken« weiterentwickelt werden.
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