Mandatsträger

Unsere Mitglieder im Abgeordnetenhaus Berlin

Danny Freymark

Danny Freymark

Mitglied im Abgeordnetenhaus

buergerbuero [at] danny-freymark.de

Prof. Dr. Martin Pätzold

Prof. Dr. Martin Pätzold

Mitglied im Abgeordnetenhaus

paetzold [at] cdu-fraktion.berlin.de

Unsere Bezirksverordneten mit der Wahl vom 20. September 2026

Martin Schaefer

Martin Schaefer

Bezirksverordneter

post [at] cdu-fraktion-lichtenberg.de

Gregor Hoffmann

Gregor Hoffmann

Bezirksverordneter

post [at] cdu-fraktion-lichtenberg.de

Dr. Catrin Gocksch

Dr. Catrin Gocksch

Bezirksverordnete

post [at] cdu-fraktion-lichtenberg.de

Sarah Ribbeck

Sarah Ribbeck

Bezirksverordnete

ribbeck [at] cdu-fraktion-lichtenberg.de

Lennart Birkenthal

Lennart Birkenthal

Bezirksverordneter

birkenthal [at] cdu-fraktion-lichtenberg.de

Dennis Haustein

Dennis Haustein

Bezirksverordneter

post [at] cdu-fraktion-lichtenberg.de

Lilia Usik

Lilia Usik

Bezirksverordnete

post [at] cdu-fraktion-lichtenberg.de

Dennis Makoschey

Dennis Makoschey

Bezirksverordneter

makoschey [at] cdu-fraktion-lichtenberg.de

 

 Wir stehen für einen Bezirk mit wirtschaftlicher Stärke und haben Respekt vor den tagtäglichen Leistungen.Lesen

Wir stehen zur Sozialen Marktwirtschaft als Grundlage unseres Wohlstands. Sie sorgt dafür, dass wirtschaftliche Stärke und soziale Sicherheit zusammengehören. Gleichzeitig ist uns wichtig, dass mit Steuergeldern sorgfältig umgegangen wird. Sie sind hart erarbeitet und müssen zielgerichtet eingesetzt werden – für das, was Lichtenberg wirklich voranbringt. Eine funktionierende Wirtschaft ist daher keine Selbstverständlichkeit. Unternehmen, Gewerbetreibende und Selbstständige leisten jeden Tag ihren Beitrag. Sie verdienen Respekt und gute Rahmenbedingungen. Tausende Arbeitnehmer halten jeden Tag den Laden am Laufen, sie müssen am Ende des Monats deutlich mehr in der Tasche haben als diejenigen, die Leistungen des Staates ausnutzen. Wer Leistung bringt und Verantwortung übernimmt, muss sich darauf verlassen können, dass sich sein Einsatz lohnt.

Diese Kultur wird in Lichtenberg endlich wieder gelebt. Unternehmer haben direkte Ansprechpartner in der Verwaltung, neue Netzwerke für Auszubildende und die „Unternehmerinnen-Lounge“ sind entstanden. Unsere Geschäftsstraßen erfahren aktuell direkte Unterstützung durch den Bezirk. Unsere Center sind Treffpunkte für alle Generationen und durch den Center-Gipfel stärken wir diese lebendigen Orte. Mit dem „LichtPunkt“ ist die Verwaltung sogar beim Shoppen direkt vor Ort ansprechbar, erst im Lindencenter und jetzt im Allee-Center. Lichtenberg ist der Ort für Kunst, Kreativität und Kultur. Lichtenberg ist Heimat für unser Kino, für Dark Matter, das Sisyphos und die BLO Ateliers.

Für die nächsten Jahre ist das unser Anspruch: Kleineren und mittleren Unternehmen und dem Handwerk werden wir durch eine Willkommenskultur die Entwicklung in Lichtenberg erleichtern. Wir brauchen schnelle Genehmigungsprozesse, um jahrelange Brachflächen endlich zu entwickeln. Wirtschaftsansiedlungen auf Wirtschaftsflächen müssen schnell genehmigt werden. Für den Wirtschaftsverkehr wird die A100 von großer Bedeutung sein. Gemeinsam werden wir gegen Leerstand arbeiten, die Vielfalt der Geschäfte erhalten und das „Apotheken-Sterben“ stoppen. Für lebendige Kieze und wohnortnahe Versorgung. Wir unterstützen die urbane Entwicklung bei den Projekten „27ha Möglichkeiten“ an der Gärtnerstraße/Ferdinand-Schultze-Straße und auf der Brachfläche Buchberger Straße/Coppistraße. Hier können Menschen zukünftig wohnen, arbeiten und einkaufen.

 Wir lassen niemanden im Regen stehen: Wir sorgen für Sicherheit und Verlässlichkeit.Lesen

Mit klaren Prioritäten haben wir dafür gesorgt, dass Sicherheit und eine funktionierende Verwaltung wieder stärker in den Mittelpunkt rücken. Wir als Bürger müssen uns auch weiterhin auf Politik und Verwaltung verlassen können, damit wir Zeit für unseren Alltag, unsere Familie und unser Ehrenamt haben.

Die Polizeiwache in Hohenschönhausen wird aufgrund unseres Engagements im Bestand saniert. Die neue Feuerwehr in der Pablo-Picasso-Straße wurde eröffnet und in Karlshorst wird die denkmalgeschützte Feuerwache bald wieder funktionstüchtig sein. Das Berliner Polizeigesetz, das durch die CDU auf Landesebene vorangebracht wurde, sorgt für einen starken Staat. Endlich sind Videotechnik im öffentlichen Raum und Bodycams für die Polizei Realität geworden. Wir müssen die schützen, die uns beschützen! Präventive Angebote sowie mobile Wachen haben den Dialog zwischen Polizei und Nachbarn gestärkt. Beim Katastrophenschutz ist Lichtenberg gut aufgestellt und kann sich berlinweit sehen lassen. Mit einer starken „Blaulichtfamilie“ und Anlaufstellen in jedem Stadtteil machen wir Lichtenberg sicherer und unterstützen bei Notsituationen vor Ort.

Gleichzeitig haben wir die Verwaltung in Lichtenberg spürbar verbessert. Bürgerämter arbeiten wieder verlässlich: Jeder bekommt innerhalb von wenigen Tagen einen Termin. Über 400 Dienstleistungen können inzwischen digital von zu Hause erledigt werden. Und wenn es ganz schnell gehen soll, können Sie im Bürgeramt gegenüber dem Rathaus Ihr Passfoto aufnehmen lassen und direkt an den Schnellschalter gehen. Dort werden Sie sofort bedient.

Doch wir sind noch lange nicht am Ziel. Deshalb wollen wir Sicherheit, Ordnung und Sauberkeit weiter stärken. Der Müll fällt nicht vom Himmel, er fällt aus Händen. Wir alle sind miteinander gefordert, unsere Stadt sauber zu halten. Angsträume und Schmutzecken wollen wir durch Videoschutz und bessere Beleuchtung abbauen. Fahrraddiebstähle sollen durch ein von künstlicher Intelligenz gestütztes Pilotprojekt verhindert werden. Unsere „Mülldetektive“ sind dem Müll und den Tätern täglich auf der Spur und verhängen nunmehr stark erhöhte Bußgelder. Die Bahnhöfe Hohenschönhausen und Wartenberg müssen endlich saniert werden und jeder Bahnhof in unserem Bezirk braucht dringend eine Notrufsäule. Saubere und sichere Schulwege beispielsweise durch mehr Zebrastreifen sowie ein konsequentes Vorgehen gegen Missstände im öffentlichen Raum sind für uns zentrale Aufgaben der kommenden Jahre. Der Staat muss funktionieren: mit klaren Zuständigkeiten und weniger Bürokratie. Antragsverfahren müssen dringend vereinfacht werden. Mobile Bürgerämter und digitale Prozesse sollen den Zugang zur Verwaltung weiter erleichtern und beschleunigen.

 Wir stehen füreinander ein und verbessern unsere Lebensqualität.Lesen

Lichtenberg ist ein Bezirk, der zusammenhält – und genau diesen Zusammenhalt haben wir in den vergangenen Jahren gezielt gestärkt. Mit dem Aktionsbündnis „Gesundes Lichtenberg“ ist es gelungen, zentrale Akteure wie Krankenhäuser, Ärzte, Krankenkassen und soziale Einrichtungen an einen Tisch zu bringen. Der jährlich stattfindende Gesundheitsgipfel sorgt dafür, dass Probleme nicht nur erkannt, sondern konkret gelöst werden: Neue Hausarztpraxen in Hohenschönhausen, im Fennpfuhl, in Friedrichsfelde und Karlshorst sind entstanden. Zusätzliche innovative Modelle wie das Gesundheitszentrum am Storchenhof mit integrierter Sozialberatung, die Projekte „Präventionslotse“ und „Demenzlicht“ zeigen, dass wir handeln. Denn Vorbeugen ist besser als Heilen. Prävention wird immer wichtiger. Gleichzeitig schaffen wir mit neuen Räumen für das Gesundheitsamt in der Ruschestraße an der U5 eine gute Grundlage für die Zukunft des öffentlichen Gesundheitsdienstes (ÖGD).

Schulgesundheitsfachkräfte und Hebammen bei freien Trägern gehören längst zu unseren Standards.

Und auch im sozialen Bereich konnten wir wichtige Impulse setzen: Wir haben die Unterstützung für obdachlose Menschen ausgebaut – durch verstetigte Tagesangebote, mobile Sozialarbeit und den Erhalt wichtiger Unterkünfte. Besonders rund um den Bahnhof Lichtenberg und den Rummelsburger See zeigt sich: Wir sind präsent, wir helfen und wir handeln. Für präventive Maßnahmen steht endlich Geld zur Verfügung. Gleichzeitig konnten wir Angebote für Senioren erweitern, neue Begegnungsformate schaffen und bestehende Strukturen stabilisieren. Mit Begegnungsstätten, der Seniorenuniversität, Spaziergangsgruppen, Zufriedenheitsanalysen und gezielten Programmen für ältere Menschen haben wir deren Lebensqualität konkret verbessert und Einsamkeit aktiv entgegengewirkt. Mit Projekten wie „Gemeinsam statt einsam“ oder den „Berliner Hausbesuchen“ fördern wir das Miteinander der Generationen. Ein besonderer Meilenstein wird dabei die Eröffnung unseres Frauenzentrums als Ort für Beratung und Begegnung sein.

Unser Ziel ist ein Lichtenberg, in dem sich alle Generationen zu Hause fühlen und in dem soziale Sicherheit kein Versprechen bleibt, sondern Realität ist. Daher arbeiten wir auch in den nächsten Jahren daran, dass Lichtenberg zur Modellregion für die medizinische Grundversorgung wird. Sogenannte „Kiezschwestern“ und die Ansiedlung weiterer Ärzte können die wohnortnahe Betreuung verbessern. Wir wollen Einsamkeit und Isolation bekämpfen, stärken die vorbeugenden Maßnahmen und fördern das soziale Miteinander in unseren Kiezen. Für ein Lichtenberg, in dem alle Menschen – unabhängig von Alter, Herkunft oder Lebenssituation – gut versorgt sind und sich gut aufgehoben fühlen.

 Wir stehen für eine generationen- und familienfreundliche Stadtentwicklung.Lesen

Lichtenberg wächst. 320.000 Menschen wohnen mittlerweile in unserem Bezirk. Und in den nächsten Jahren werden es noch mehr. Der Wohnungsbau gelingt also: Lichtenberg ist einer der Berliner Spitzenreiter. Aber die Infrastruktur wächst nicht in diesem Tempo mit. Wir merken dies insbesondere bei der Nahversorgung, Parkplätzen, dem ÖPNV und der Ärzteansiedlung. Mit viel Energie ist es uns im Bezirk bereits gelungen, tausende Kita- und Schulplätze zu schaffen, von der Parkstadt in Karlshorst bis zum Breiten Luch in Hohenschönhausen. Gleichzeitig treiben wir die Sanierung aller Schulen im Altbestand voran. Durch das Kleingartensicherungsgesetz wurde ein wichtiges Signal gesetzt: die grünen Lungen mitten in unseren Kiezen sind endlich langfristig sicher. Es gibt also viele Gründe, warum immer mehr Familien unseren familienfreundlichen Bezirk schätzen.

Doch gleichzeitig hören wir oft, dass sich die Menschen in ihren Häusern und auf den Straßen nicht mehr wohlfühlen. Wohnungswechsel von groß nach klein oder umgekehrt sind kaum möglich. Wer über den Möglichkeiten für Wohngeld und Wohnberechtigungsschein (WBS) liegt, schaut in die Röhre. Auch für die gesellschaftliche Mitte wird die Wohnungssuche zur großen Herausforderung. Deshalb brauchen wir auch weiter Wohnungsbau in unserem Bezirk für alle Generationen und Einkommenssituationen.

In den nächsten fünf Jahren werden wir daher die richtigen Entscheidungen treffen müssen: Keine planlose Nachverdichtung um jeden Preis. Keine weitere Bebauung der grünen Innenhöfe. Parkplätze in den Kiezen sollen bleiben und müssen nach Bedarf erweitert werden. Leerstehende Büroräume sollen zu Wohnungen werden, damit wir nicht neu bauen und versiegeln müssen. Die WBS-Quote muss dabei deutlich verringert werden, damit die soziale Durchmischung in den Quartieren nicht zum Problem wird. Wir brauchen endlich mehr Service in den Kundenzentren für Bestandsmieter in den landeseigenen Wohnungsbaugesellschaften. Wir wollen den Bau der Genossenschaften und der landeseigenen Wohnungsunternehmen wie auch der privaten Investoren und privaten Eigentümer fördern. Bei Bauvorhaben sollen zukünftig auch wieder Stellplätze verpflichtend mitgeplant werden. Nur Hand in Hand kann etwas gegen die Wohnungs- und Parkplatznot getan werden. Der Wohnungstausch muss nicht kompliziert sein – einfache, lösungsorientierte Möglichkeiten brauchen wir jetzt. Und der Knoten muss endlich platzen für tausende neue Wohnungen in Großprojekten: Bei den Vertragsarbeiterhäusern an der Gehrenseestraße, beim Sportler-Hotel am Weißenseer Weg und der Spreeküste.

Weitere Flüchtlingsunterkünfte in unserem Bezirk sind aber das falsche Signal. Gegen den Widerstand der anderen Parteien konnte dies in dieser Wahlperiode verhindert werden.

 Wir stehen für einen Mix an Mobilität für alle – Sicher und selbstbestimmt.Lesen

An den vielen Jahren rot-grüner Politik in dieser Stadt leiden wir immer noch. Das konnten wir auch in den letzten drei Jahren nicht komplett aufholen. Jahrelang war nur die Innenstadt im Fokus der Politik. Das hat aufgehört: Berlin hat endlich eine Baustellenkoordination, die jetzt ihre Arbeit aufnimmt. Die brauchen wir auch in unserem Bezirk. Die S-Bahnlinie 75 soll wieder bis in die Stadtmitte verlängert und Richtung Norden (Pankow) ausgebaut werden. Dafür gibt es jetzt einen festen Zeitplan – auch wenn das noch zu lange dauert. Der Ausbau der Fahrradwege geschieht seit dieser Wahlperiode mit Maß und Mitte. In der Große-Leege-Straße werden die Parkplätze nicht abgebaut. Sie wird durch unseren Einsatz nicht zur Flaniermeile umgebaut. Gemeinsam mit der Nachbarschaft setzen wir uns in der Rummelsburger Bucht für den Erhalt der Parkplätze ein, damit dort ein Supermarkt und medizinische Versorgung eine Chance haben. Das alles ist erst durch den Politikwechsel möglich geworden.

Unser Kompass ist daher auch für die nächsten fünf Jahre klar und eindeutig: Keine Kiezblocks, Poller und Phantasien von einer autofreien Stadt. Kein Vernichten von Parkplätzen. Keine lebensfremde Bevormundung. Dafür mehr Verkehrsmix sowie sichere und intakte Wege für alle Verkehrsteilnehmer. Wer mit dem Rad, Rollator oder Rollstuhl, zu Fuß oder auch mit dem Kinderwagen unterwegs ist, muss sicher von A nach B kommen. Die Tram 21 muss durch die neue Tram 22 ergänzt werden und die Gegend nördlich der Frankfurter Allee braucht endlich die Anbindung durch eine Kiezbus-Linie. Defekte Wartehäuschen müssen repariert und digitale Anzeigedisplays flächendeckend angebracht werden. Alle Bahnhöfe und Haltestellen müssen endlich barrierefrei werden. Der ÖPNV muss durch Taktverdichtung und mehr Personal einfach überzeugen. An den Ortsumfahrungen Malchow sowie Ahrensfelde und der TVO in Karlshorst halten wir fest. Nur dadurch entlasten wir unsere Wohnorte spürbar. Und wir werden neue Wege gehen. Sogenannte Quartiersgaragen sind eine mögliche Antwort auf die immer dichter werdenden Kieze.

 

Unsere Mitglieder im Abgeordnetenhaus Berlin

Unsere Stadträte im Bezirksamt Lichtenberg

Unsere Verordneten in der Bezirksverordnetenversammlung

Gemeinsam unsere Heimat gestalten.

1. Wir sind füreinander da!

#Zusammenhalt

Unser Bezirk ist Heimat für viele unterschiedliche Menschen: Alle Generation, neue Nachbarn und Ur-Berliner, viele Lebensformen, Träume und Ideen. So soll es sein. Dieses Miteinander darf nicht gespalten werden. Eine populistische Politik der Ränder und eine Politik der extremen und einseitigen Forderungen wird es mit der CDU nicht geben. Das C in der CDU steht für mich auch für Chancen. Jede und jeder soll die Möglichkeit haben, gut und sicher in unserem Bezirk zu leben. Daher:

  • Ausbau einer starken Zivilgesellschaft.
  • Voller Einsatz für Kita- und Schulplätze.
  • Spiel-, Sport- und Grünflächen erhalten und gestalten.
  • Ansiedlung junger Ärztinnen und Ärzte.
  • „Alle-Miteinander-Zentren“ statt getrennter Angebote für jede Altersgruppe. 

Die CDU Lichtenberg ist und bleibt die Kraft der Mitte. Wir führen zusammen und trennen nicht, wir achten auf ein Miteinander und sind entschieden gegen die Spaltung der Gesellschaft. Dabei leiten uns stets unsere christdemokratischen Werte. Besorgniserregend ist, wie das Trennende immer stärker betont wird. Religionen und Nationen, Junge gegen Alte, Eigentum gegen Miete, PKW gegen Fahrrad, arm gegen reich. Uns ist klar: Wir sind alle füreinander da!

Wir brauchen eine starke Zivilgesellschaft, die sich gegen jede Form von Ausgrenzung und Wut richtet. Linker und rechter Extremismus sowie Antisemitismus und Fremdenhass zerstören. Eine starke Zivilgesellschaft hingegen achtet aufeinander und führt Generationen, Kulturen und soziale Schichten zusammen.

In den nächsten Jahren werden wir alle Energie in den Ausbau von Kita- und Schulplätzen stecken. Die junge Generation und unsere Familien haben unsere volle Aufmerksamkeit verdient. Wir dürfen jetzt die nötige Infrastruktur für sie nicht vergessen.

Die Sozialberatung in Lichtenberger Arztpraxen soll weiterhin angeboten und finanziert werden. Viele Menschen konnten dadurch bereits Hilfe erfahren.
Mit großer Sorge sehen wir allerdings die Entwicklung der ärztlichen Versorgung insgesamt. Jetzt müssen alle Anstrengungen unternommen werden, um neue Fach- und Hausärzte in unseren Bezirk zu führen. Die Verwurzelung von jungen Absolventen, u.a. in sog. Weiterbildungspraxen, wird dabei ein klarer Erfolgsfaktor sein.

Als familienfreundlicher Bezirk sind uns die Bedürfnisse aller Generationen wichtig. Wir wollen mehr Gemeinsames wagen, damit niemand einsam sein muss. Wir wollen „Alle-Miteinander-Zentren“ statt getrennter Angebote für jede Altersgruppe. So werden Inklusion und Integration konkret gelebt.

In einem Bezirk mit 300.000 Menschen mitten in Berlin gibt es den deutlichen Wunsch nach Spielplätzen und Grünflächen, nach Sport, Freizeit und Erholung. Wir müssen die Flächen dafür schützen, ausbauen und pflegen. Damit möglichst viele möglichst lange etwas davon haben.

2. Wir lassen uns nicht abhängen!

#Mobilität

Wir fahren Auto. Sogar gerne. Beruflich und privat sind wir auf unseren PKW angewiesen. Und wir sind leidenschaftliche Fahrradfahrer. Das passt für uns ganz normal zusammen! Doch leider scheint es, als dass unsere Gesellschaft beim Thema Mobilität auseinanderdriftet. Und der Osten der Stadt wird immer mehr abgehängt. Das können wir nicht hinnehmen. Daher:

  • ÖPNV – verlässlich, komfortabel und modern.
  • S- und U-Bahn-Ausbau mutig anpacken.
  • Mehr Investitionen in unsere Verkehrswege – für alle Nutzungsarten.
  • Ortsumfahrungen für Malchow, Ahrensfelde und Karlshorst.
  • Innovative Mobilitätskonzepte für unsere Kieze.

Unser Bezirk wächst. Und damit wächst auch der Bedarf an Mobilität. Doch leider erleben wir aktuell kein Werben für eine Verkehrswende in unserer Stadt. Ob in Hohenschönhausen, Karlshorst oder Friedrichsfelde – wir fühlen uns abgehängt. Die Straßen sind verstopft, der ÖPNV wird nicht ausgebaut, sondern reduziert und in ein Auto darf man anscheinend nur noch mit schlechtem Gewissen einsteigen. Die S75 wurde gekürzt und Karlshorst hat keinen Regionalbahnhof mehr. So wird das nichts mit der von rot-rot-grünen Parteien verordneten Mobilitätswende!

Wir brauchen daher die Anbindung aller Quartiere durch einen verlässlichen, leistungsfähigen und modernen ÖPNV. Die 300er Bus-Linien müssen jetzt auf eine Taktverdichtung umgestellt werden. Die Strecke der S75 muss wieder bis in die Stadtmitte verlängert und Richtung Norden ausgebaut werden, der neue Bahnhof Blockdammweg in Karlshorst muss zügig angepackt werden. Defekte Wartehäuschen müssen repariert und digitale Anzeigedisplays flächendeckend angebracht werden. Der ÖPNV muss einfach überzeugen. So geht Verkehrswende.

Jeder eingesetzte Euro in unsere Verkehrswege für alle Teilnehmer, ob zu Fuß, auf dem Rad, im Rollstuhl, mit Kinderwagen oder im PKW ist richtig eingesetzt. Doch beim Zustand unserer Straßen reicht das Geld nicht. Wir brauchen mehr Investitionen. Wir spielen dabei Verkehrsteilnehmer nicht gegeneinander aus. Sanierte Straßen führen immer zu besseren Fahrverhältnissen für alle, auch für Fahrradfahrer.

Wir werden neue Wege gehen. Sogenannte Quartiersgaragen sind eine mögliche Antwort auf die immer dichter werdenden Kieze. Denn Parkplätze werden leider nur noch im kleinen Umfang beim Wohnungsbau berücksichtigt. Zusammen mit einem dichten Netz von Mobilitätsstationen schaffen wir hier spürbar Entlastung und Verkehrsberuhigung im Quartier. Der Natur tut dies außerdem gut.

3. Wir lassen keinen Baum zurück!

#Natur & Umwelt

Es ist nicht nur unsere Meinung, die Umwelt zu schützen und die Natur zu bewahren. Es ist unsere Haltung, unsere DNA, unsere Überzeugung. Unser gesamtes ehrenamtliches Wirken hat daher auch immer diesen Schwerpunkt. Auch wenn wir die Themen nie verbissen oder radikal angepackt haben, ist der Einsatz für unser Klima, für Artenvielfalt und Biotopenschutz kein Spiel. Weil Mutter Erde gut ohne uns, aber wir nie ohne sie können – daher:

  • Baumbestand schützen und aufstocken.
  • Taskforce gegen Vermüllung und Zerstörung unserer Natur.
  • Modellbezirk für innovative Umweltprojekte.
  • Umweltbildung fördern.  Überzeugen statt verbieten.
  • Ehrenamt beim Umweltschutz unterstützen und würdigen. 

Ob Schattenspender, Luftreiniger oder Lebensraum: Ohne den Baum geht es nicht. Wir wollen ehrenamtliches Engagement bei der Wässerung von Bäumen unterstützen und würdigen. Der Lichtenberger Umweltpreis ist dafür ein wichtiges Signal. Jeder einzelne Baum gehört zu Lichtenberg, deswegen setzen wir uns für ihn ein. Die positive Entwicklung der letzten Jahre muss fortgesetzt werde: Mehr pflanzen als fällen. Damit sind wir bereits Spitzenreiter in Berlin.

Lichtenberg wird Trendsetter und Modellbezirk für innovative Umweltprojekte, Förderung erneuerbarer Energien und modernes Wassermanagement. Wir sind überzeugt: Verbote fördern keine ökonomisch kluge Innovation, sondern schaffen nur Umgehungsstrategien.

Unsere Grünflächen brauchen mehr Pflege, dadurch entsteht eine höhere Aufenthaltsqualität. Doch ohne zusätzliches Personal und einen Wandel im Verhalten vieler Menschen ist dies nicht zu schaffen. Die sogenannten „Waste Watcher“ (Mülldetektive), Parkmanager sowie die bezirklichen Gärtnerinnen und Gärtner leisten hier einen wichtigen Beitrag. Durch eine weitere strategische Zusammenarbeit mit der BSR und dem Einsatz von Sondermitteln wollen wir vielen Müll- und Schmutzecken ein Ende bereiten. Dadurch bekommt unser Straßen- und Grünflächenamt freie Kapazitäten für die nötige Pflege. Sie sind Gärtner, keine Müllsammler.

Natur- und Umweltschutz können nicht ausschließlich angeordnet werden. Er muss Teil unserer gemeinschaftlichen DNA werden. Daher brauchen wir auf allen gesellschaftlichen Ebenen eine lebens- und praxisnahe Umweltbildung, die Herz und Verstand erreicht.

4. Wir zeigen klare Kante!

#Ordnung & Sicherheit

Für Ordnung, Sauberkeit und Sicherheit einzutreten, ist für uns eine Selbstverständlichkeit. Dies entspricht den Werten, die für ein gutes, gelingendes Zusammenleben elementar sind. Uns ist wichtig, allen viel Freiheit zu ermöglichen. Doch die Freiheit des Einzelnen hört dort auf, wo sie andere bedroht, ihnen schadet oder sie zerstört. Den vielen Ehren- und Hauptamtlichen, die sich für unser Gemeinwesen einsetzen, gilt deshalb unser Dank und Respekt. Daher:

  • Eigentum schützen, Vandalismus und Diebstahl bekämpfen.
  • Angsträume beenden: Für sichere Schul- und Arbeitswege.
  • Videoüberwachung an kriminalitätsbelasteten Schwerpunkten.
  • Haupt- und ehrenamtliche Strukturen bei Feuerwehr, THW und Ordnungsamt stärken.
  • Drogen- und Suchtprävention an belasteten Orten durch Sozialarbeit. 

Der CDU Lichtenberg war und ist es immer wichtig, Probleme beim Namen zu nennen und Lösungen vorzuschlagen. Das gehört untrennbar zusammen. Wegschauen, schönreden und verharmlosen frustriert die Menschen. Dadurch verlieren sie ihr Vertrauen in die Politik. Hinsehen und handeln ist daher nötig, um entschieden für Ordnung und Sicherheit einzutreten.

Fast jeden Tag werden in Berlin PKW angezündet, dreimal pro Stunde wird ein Fahrrad gestohlen. Dazu kommt die Zerstörung von öffentlichen Spielplätzen und das Bekleben und Beschmieren von Schildern oder Gebäuden. Davon können wir auch in Lichtenberg ein trauriges Lied singen. Daran dürfen wir uns aber nicht gewöhnen. Doch in einer Gesellschaft, in der unsere Ordnungskräfte durch den Senat geschwächt werden, trauen sich immer mehr Chaoten immer mehr. Das muss aufhören. Klare Kante für Ordnung und Sicherheit.

Oft sind es unsere Schul- und Arbeitswege sowie unsere Bahnhöfe und Haltestellen, die wir als Angsträume bezeichnen. Durch Videoüberwachung, bessere Beleuchtung, ansprechbares Sicherheitspersonal, klare Sichtachsen und ggf. mobile Polizeistationen wollen wir diesen Angstzustand ändern. Dabei ist es uns insbesondere ein Anliegen, diejenigen Menschen im öffentlichen Raum zu unterstützen, die offensichtlich Sucht- oder psychische Probleme haben. Sie brauchen nachhaltige und konsequente Unterstützung und Hilfestrukturen.

Wir ertragen es nicht länger, dass unsere Polizeiwachen zerfallen und die Feuerwachen so sanierungsbedürftig sind, dass die Einsatzwagen dort nicht mehr eingeparkt werden können. Respekt und Anerkennung zeigen sich auch in intakten Gebäuden und modernen Fahrzeugen. Wir wollen die haupt-und ehrenamtliche Infrastruktur aller Einsatz- und Ordnungskräfte, etwa beim THW, der Freiwillige Feuerwehr und bei vielen medizinischen und umweltorientierten Organisationen, stärken. Sie tragen wesentlich zum Gelingen unseres Gemeinwesens bei.

5. Wir entwickeln unseren Bezirk!

#Stadtentwicklung

Lichtenberg mit seinen fast 300.000 Einwohnern ist Großstadt. Das zieht einen hohen Anspruch nach sich. Wir beachten, dass neben ausgewogenem Wohnungsbau immer zuerst die Infrastruktur wächst: Straßen und Wege, Schulen und Kitas, Hochschulen und Wirtschaftsgebiete, Naturflächen und Erholung. Denn eine wohldurchdachte Stadtentwicklung bereitet den sozialen Nährboden für ein gutes Miteinander – Für einen Bezirk, in dem wir alle gut und gerne leben. Daher:

  • Grüne Höfe bleiben grün.
  • Miete, Eigentum, Genossenschaft – die Mischung macht’s.
  • Wichtige Bebauungspläne mit Hochdruck bearbeiten.
  • Einzelhandel- und Zentren-konzept dem wachsenden Bezirk anpassen.
  • Neue Quartiere mutig, mobil und ökologisch entwickeln.

Wir bekennen uns zur wachsenden Stadt. Es tut unserer Stadt und unserem Bezirk gut, dass neue Menschen zu uns ziehen. Herzlich willkommen in der Nachbarschaft. Doch wir spüren auch deutlich, dass der starke Wohnungsbau Angst macht. Diese Sorge nehmen wir ernst. Lichtenberg macht hier mehr als die meisten anderen Bezirke. Auf den wenigen Flächen, die noch zur Verfügung stehen, müssen wir immer mehr unterbringen. Wohnungen, Einkaufen, Sport, Schule, Kita, Erholung, Kultur, Parkplätze, Freizeit, Bäume, Arbeiten, Ärzte, Verkehrsanbindung und ÖPNV - das muss alles mitbedacht werden. Dazu braucht es einen unideologischen Blick auf die Stadtentwicklung. Den haben wir.

Unser innerer Kompass ist stabil: Grüne Höfe bleiben grün, versiegelte Flächen müssen bestmöglich und ökologisch genutzt werden und ungenutzte Versiegelung soll wieder renaturiert werden. Wir wollen in die Höhe bauen, Dachgeschosse ausbauen, Lücken schließen und Ränder bebauen sowie Potentialflächen priorisieren. Ausdrücklich fordern wir, die gesamte Infrastruktur zuerst oder zumindest parallel mitzubauen und ein aktuelles Einzelhandelskonzept zu erarbeiten. Es wird nicht funktionieren, viele Wohnungen und erst verzögert Kita, Schule und Supermarkt zu bauen.

In den nächsten Jahren werden wichtige Weichen in unserem Bezirk gestellt. Ungenutzte Potentialflächen dümpeln aber leider vor sich hin. Da scheint es einfacher, immer mehr zu verdichten. Das lehnen wir ab. Die wichtigen und drängenden Bebauungspläne müssen daher mit Hochdruck bearbeitet und zum Abschluss gebracht werden. Neue Quartiere werden wir mutig mit Investoren entwickeln, um bezahlbare, ökologische und familienfreundliche Flächen zu generieren, die durch moderne Mobilitätskonzepte erschlossen sind.

6. Wir erwarten, dass Lichtenberg funktioniert!

#Wirtschaft & Verwaltung

Berlin ist eine florierende Stadt mit allen Chancen. Lasst uns diese gemeinsam nutzen! Wir möchten endlich eine digitalisierte Verwaltung und verschlankte Prozesse, die funktionieren. Wir wünschen uns für unseren Bezirk, dass unternehmerisches Denken und Handeln honoriert wird und so Arbeitsplätze geschaffen werden. Nur wirtschaftliche Weiterentwicklung, Innovation und Fortschritt kann uns langfristig Wohlstand sichern und stärken. Daher:

  • Willkommenskultur für Wirtschaft, Start-Ups und Innovation.
  • Volle Kraft für Digitalisierung und Modernisierung der Verwaltung.
  • Schluss mit Konsum auf Pump: Zukunftsinvestitionen tätigen.
  • Gewerbeflächenmanagement für sichere Arbeitsplätze und geschützte Gewerbegebiete.
  • Zielvereinbarung für die Ver-waltung: gleiche Fristen für alle. 

Lichtenberg muss funktionieren. Die Bürgerinnen und Bürger dürfen zu Recht erwarten, dass die Verwaltung für sie da ist und sich um ihre Belange kompetent und zeitnah kümmert. Das Ausstellen von Ausweisen, Dokumenten und Genehmigungen muss unkompliziert und möglichst digital erfolgen. Öffnungszeiten müssen sich daher am Lebensrhythmus der Bevölkerung orientieren. Unser Dank geht an die vielen Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter im Bezirksamt, die sich dafür bereits einsetzen.

Beim Umgang mit Geld kann das Bezirksamt von Unternehmerinnen und Unternehmern lernen. Wir fordern: Schluss mit dem Konsum auf Pump, wir wollen Zukunftsinvestitionen tätigen. Keine Luftschlösser. Keine einseitige Versorgungsmentalität. Die Kernaufgaben eines Bezirks dürfen nicht vernachlässigt werden. Sie haben Priorität. Schulbau, öffentlicher Gesundheitsdienst, Ordnungsaufgaben, Straßensanierung, Grünanlagen- und Baumpflege sind nicht die Kür eines Bezirks, sondern seine elementare Pflicht und Aufgabe.

Wir werden unsere Gewerbeflächen und -gebiete schützen. Zügige Bebauungsplanverfahren führen dazu, dass Planungssicherheit entsteht und Investitionen getätigt werden. Unser Bezirk ist ein Ort zum Wohnen, zum Arbeiten und um berufliche Träume zu verwirklichen.

Wir fordern eine Willkommenskultur für Investoren: Lichtenberg muss immer mehr ein unternehmerfreundlicher Bezirk werden, denn die Unternehmer schaffen Arbeitsplätze und entwickeln Gewerbeflächen. Wir wollen sie bei Genehmigungsprozessen unterstützen und bei Behördengängen entlasten. Wer hier investieren und Gewerbe entwickeln möchte, darf sich nicht als Bittsteller fühlen, er ist gerne gesehen: Start-Ups und Investoren, Forscher und Entwickler, Handwerker und Dienstleister. So sichern wir unseren Wohlstand, bekämpfen Armut - und neue Arbeitsplätze entstehen.