Pressemitteilung

Lollapalooza 2017: Absage an den Standort Trabrennbahn Karlshorst

Hier­zu erklärt der Bezirks­stadt­rat für Stadt­ent­wick­lung, Wil­fried Nün­thel (CDU):

»Bereits in der Sit­zung des BVV-Aus­schus­ses Öko­lo­gi­sche Stadt­ent­wick­lung am 3. März 2016 habe ich aus­ge­führt, dass wir eine Geneh­mi­gung des Lol­la­pa­loo­za Fes­ti­vals auf der Trab­renn­bahn Karls­hor­st nicht in Aus­sicht stel­len kön­nen. Für die zu erwar­ten­de Anzahl an Besu­chern ist das Gelän­de grund­sätz­li­ch zu klein, es feh­len zudem geeig­ne­te Flucht- und Ret­tungs­we­ge. Hin­zu kommt eine bereits heu­te schon star­ke Belas­tung der Anwoh­ne­rin­nen und Anwoh­ner durch ver­an­stal­tungs­be­ding­ten Lärm, der über­wie­gend von Ver­an­stal­tungs­stät­ten aus der unmit­tel­ba­ren Nach­bar­schaft resul­tiert. Dar­über hin­aus lei­ten uns bei die­ser Ent­schei­dung auch natur­schutz­fach­li­che Grün­de, denn auf dem Gelän­de und im Orts­teil fin­den wir eine Rei­he schüt­zens­wer­ter Tier- und Pflan­zen­ar­ten vor. Die Schutz­be­dürf­nis­se von Men­sch, Flo­ra und Fau­na haben für uns Vor­rang.«

Herausgeber: Bezirksamt Lichtenberg, Bezirks­stadt­rat für Stadt­ent­wick­lung | 12.09.2016

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