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Fit für die Zukunft

»Die CDU ist eine Mit­mach­par­tei«, erklärt der Lich­ten­ber­ger CDU-Kreis­vor­sit­zen­de Prof. Dr. Mar­tin Pät­zold: »Wenn ein Bewer­ber für das höchs­te Amt unse­rer Par­tei über sei­ne Plä­ne mit uns dis­ku­tiert, zeigt sich das ganz deut­li­ch.«

Die CDU brau­che struk­tu­rel­le Ver­än­de­run­gen, sie müs­se um Ant­wor­ten rin­gen und Zukunfts­fra­gen beant­wor­ten. Jetzt gel­te es, die eige­nen Wer­te zu erhal­ten aber dabei moder­ne Ant­wor­ten auf Zukunfts­fra­gen zu geben. Wir sei­en in einer neu­en Zeit in der eine neue Ord­nung ent­steht, Poli­tik­fel­der lie­ßen sich nicht mehr klar tren­nen, auf Euro­pa und Deutsch­land kämen wei­te­re Her­aus­for­de­run­gen zu, erklärt Dr. Nor­bert Rött­gen MdB sei­ne Moti­va­ti­on für die Kan­di­da­tur um den CDU-Vor­sitz.

In der Dis­kus­si­on mit den Mit­glie­dern stell­te Dr. Rött­gen die his­to­ri­sche Leis­tung der deut­schen Wie­der­ver­ei­ni­gung her­aus. In den ver­gan­ge­nen Jah­ren habe er eine deut­li­che Aus­ein­an­der­ent­wick­lung zwi­schen Ost und West fest­ge­stellt. Aus dem sich her­aus­bil­den­den Neben­ein­an­der müs­se wie­der ein Dia­log und damit ein Mit­ein­an­der wer­den. Den größ­ten poli­ti­schen Wett­be­wer­ber sieht der nord­rhein-west­fä­li­sche Bun­des­tags­ab­ge­ord­ne­te in den Grü­nen. Zur AfD zieht er eine kla­re Gren­ze. Zwi­schen CDU und AfD gäbe es kei­ner­lei Schnitt­men­gen. Auch inner­par­tei­li­ch will Dr. Rött­gen stär­ker debat­tie­ren und die Exper­ti­se in der Par­tei bes­ser nut­zen. Das kom­pe­ten­te, enga­gier­te und kämp­fe­ri­sche Ein­tre­ten für die eige­nen poli­ti­schen Posi­tio­nen müs­se die CDU wie­der stär­ker in den Vor­der­grund stel­len.

Die Her­aus­for­de­run­gen für die deut­sche und euro­päi­sche Poli­tik sieht der Kan­di­dat um den CDU-Par­tei­vor­sitz klar: Deutsch­land benö­ti­ge einen Digi­ta­li­sie­rungs­schub, der ver­gleich­bar mit dem Auf­bau Ost sei. Euro­pa müs­se im eige­nen Inter­es­se hand­lungs­fä­hi­ger wer­den. Nur wenn Euro­pa sou­ve­rä­ner wer­de – gera­de in Fra­gen der Außen­po­li­tik – kön­ne es im glo­ba­len Kon­zert zwi­schen Chi­na, Russ­land und den USA bestehen. Dies sei auch der Schlüs­sel, Her­aus­for­de­run­gen wie den Kli­ma­wan­del zu bewäl­ti­gen, fin­det Dr. Nor­bert Rött­gen.

Die ein­stün­di­ge online-Dis­kus­si­on brach­te einen gro­ßen Über­bli­ck über aktu­el­le und künf­ti­ge Her­aus­for­de­run­gen der deut­schen Poli­tik. Detail­liert fühl­ten die Lich­ten­ber­ger CDU-Mit­glie­der dem Bun­des­tags­ab­ge­ord­ne­ten auf den Zahn. Poli­tik müs­sen wie­der kla­rer und ver­ständ­li­cher spre­chen, fin­det Dr. Rött­gen. Wirt­schaft und Umwelt dür­fe nicht als Gegen­satz gese­hen wer­den. Die Uni­on müs­se den Bür­gern nicht nur erklä­ren kön­nen wie wir leben wol­len, son­dern auch wovon. Der Wert von Leis­tung müs­se wie­der stär­ker aner­kannt wer­den. Einen Koali­ti­ons­wahl­kampf lehnt Dr. Rött­gen ab, es gel­te jetzt für die eige­nen Posi­tio­nen ein­zu­tre­ten und die CDU zu stär­ken.

Herausgeber: CDU Lichtenberg | 01.10.2020

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