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Armin Laschet digital zu Gast in Lichtenberg

»Wir sind Mit­mach­par­tei und des­halb ist es wich­tig, dass sich die Par­tei­mit­glie­der selbst ein Bild von den Kan­di­da­ten für den Par­tei­vor­sitz machen kön­nen«, freut sich der Kreis­vor­sit­zen­de der CDU Lich­ten­berg, Prof. Dr. Mar­tin Pät­zold: »Nach Fried­rich Merz, Dr. Nor­bert Rött­gen und nun mit Armin Laschet hat­ten wir her­vor­ra­gen­de Dis­kus­sio­nen mit allen drei Kan­di­da­ten«, erklärt Pät­zold.

Auf die CDU kann man sich ver­las­sen, dass ist Armin Laschet nicht nur in der Coro­na-Kri­se wich­tig. Den Zusam­men­halt des Lan­des kön­ne man nur gewähr­leis­ten, wenn man wich­ti­ge Zukunfts­the­men zusam­men den­ke. Kli­ma­wan­del, euro­päi­sche Zusam­men­ar­beit und wie man wirt­schaft­li­chen Wohl­stand künf­tig sichern kann, mache auch in der Pan­de­mie kei­ne Pau­se. Laschet will kei­nen Bruch mit der Ära Ange­la Mer­kel. Aber es müs­se eine kla­re, neue Per­spek­ti­ve für die kom­men­den Jah­re geben. Die CDU müs­se zusam­men­ste­hen und eine kla­re Auf­fas­sung ver­tre­ten, fin­det der nord­rhein-west­fä­li­sche Minis­ter­prä­si­dent.

Sou­ve­r­än spielt Armin Laschet sei­ne Regie­rungs­er­fah­rung bei den Fra­gen der Mit­glie­der aus. Ihm ist bei der Ver­kehrs­wen­de die Tech­no­lo­gie­of­fen­heit wich­tig. Eine gro­ße Her­aus­for­de­rung sieht Laschet in der künf­ti­gen Siche­rung der Sozi­al­kas­sen. Die sozia­len Errun­gen­schaf­ten müss­ten neu aus­ta­riert wer­den. Er wün­sche sich zunächst eine umfas­sen­de Dis­kus­si­on in der Par­tei. Die Volks­par­tei CDU sieht er dabei in einem gro­ßen Vor­teil. Die CDU habe mit ihren Ver­ei­ni­gun­gen von den Arbeit­neh­mern, über Unter­neh­mer, Rent­nern und jun­gen Men­schen die Chan­ce einen Kom­pro­miss aus­zu­ar­bei­ten, der für die gan­ze Gesell­schaft tra­ge. Neue Steu­ern hält Armin Laschet nicht für not­wen­dig, viel bes­ser sei es mit klu­gen Inves­ti­tio­nen das Wirt­schafts­wachs­tum anzu­kur­beln – dies sei auch nach der Finanz­kri­se gelun­gen. Im kom­men­den Wahl­kampf müs­se die CDU auf alle The­men kom­pe­ten­te Ant­wor­ten haben. Ent­schei­dend sei aber, dass die CDU über eige­nen Vor­stel­lun­gen spre­che. Er setzt dabei klar auf sei­ne Regie­rungs­ar­beit als Refe­renz. Für Laschet ist es wich­tig, bei ver­schie­de­nen The­men Gegen­sät­ze mit­ein­an­der zu ver­söh­nen. Eine wich­ti­ge Fra­ge sei bei­spiels­wei­se, wie Deutsch­land Indus­trie­land blei­be und trotz­dem die Kli­ma­zie­le errei­chen kön­ne. Die CDU müs­se und wer­de kon­kre­te Ant­wor­ten lie­fern. Aber auch wie man unab­hän­gi­ger gegen­über Chi­na wird oder wie die euro­päi­sche Eini­gung wei­ter mit Leben gefüllt wird, müs­se die Uni­on beant­wor­ten.

Dem sym­pa­thi­schen Aache­ner sind Stand­haf­tig­keit und Fair­ness wich­tig. Eine eini­ge Par­tei, in der viel­fäl­ti­ge Köp­fe ihre Stär­ken aus­spie­len kön­nen hält Laschet für die rich­ti­ge Rich­tung der Uni­on. Die Brei­te und die Tie­fe der Par­tei müs­se sicht­ba­rer wer­den.

Mit Armin Laschet kom­men die Vor­stel­lungs­run­den zum CDU Par­tei­vor­sitz für die Lich­ten­ber­ger zu einem Ende. Ange­fan­gen hat­te Bun­des­tags­ab­ge­ord­ne­ter Nor­bert Rött­gen am 30. Sep­tem­ber 2020. (Link zum Bei­trag) Der Wirt­schafts­fach­mann Fried­rich Merz war am 3. Dezem­ber 2020 zu Gast. (Link zum Bei­trag) Kreis­vor­sit­zen­der Prof. Dr. Mar­tin Pät­zold wird beim Bun­des­par­tei­tag als Dele­gier­ter dabei sein. »Die Par­tei hat bei der Vor­sit­zen­den­wahl die schwe­re Ent­schei­dung zwi­schen unter­schied­li­chen poli­ti­schen Schwer­punk­ten und Ide­en«, schließt der Kreis­vor­sit­zen­de.

Herausgeber: CDU Lichtenberg | 17.12.2020

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