Pressespiegel

Wo die Feldhasen leben

Wer die Tiere sichtet, kann das melden: Daten fließen in Studie ein

Der Bezirk unter­sucht nun die Feld­ha­sen genau­er – in Koope­ra­ti­on mit dem Leib­niz-Insti­tut für Zoo- und Wild­tier­for­schung (IZW) in Fried­richs­fel­de. Alle Lich­ten­ber­ge­rin­nen und Lich­ten­ber­ger kön­nen die­se Stu­die unter­stüt­zen, indem sie mit­tei­len, wo und wann sie die Tie­re gese­hen haben. Das geschieht vor­zugs­wei­se über das Kon­takt­for­mu­lar »Wild­tie­re in der Stadt« auf der Inter­net­sei­te www.berlin. de/ba-lichtenberg/freizeit/gruen/ kontakt.php oder alter­na­tiv auch per Post an das Umwelt- und Natur­schutz­amt, 10360 Ber­lin, oder per Fax an: 90 296 –77 42 95. Bereits in der Ver­gan­gen­heit hat sich der Bezirk Lich­ten­berg in der Feld­ha­sen­for­schung enga­giert, um in der Fol­ge geeig­ne­te Lebens­be­din­gun­gen für den Feld­ha­sen zu för­dern. Dafür ist es not­wen­dig, mehr über die Lebens­wei­se der Tie­re im Bezirk zu erfah­ren: Wel­che Wege neh­men die Hasen? Wo hal­ten sie sich auf und wie groß sind ihre Streif­ge­bie­te? »Eini­ge Feld­ha­sen wer­den für die Stu­die mit Sen­dern ver­se­hen, um ihr Bewe­gungs­ver­hal­ten auf­zu­zeich­nen. So sol­len die Lebens­räu­me iden­ti­fi­ziert wer­den, die die Tie­re in der Stadt nut­zen. Die gewon­ne­nen Erkennt­nis­se sol­len in zukünf­ti­ge Pla­nun­gen ein­flie­ßen und somit hel­fen, den Bezirk noch ›hasen­freund­li­cher‹ zu gestal­ten. In Fach­krei­sen wird Lich­ten­berg schon als ›Hasen­Pa­te‹ gewür­digt«, erklärt Wil­fried Nün­thel (CDU), Bezirks­stadt­rat für Stadt­ent­wick­lung. Die Feld­ha­sen sind – wie fast alle hei­mi­schen Säu­ge­tier­ar­ten – beson­ders geschützt. Ihr Bestand wur­de in den ver­gan­ge­nen Jahr­zehn­ten durch die Inten­si­vie­rung der Land­wirt­schaft in Deutsch­land stark dezi­miert. Dies ist auch ein Grund, war­um der Feld­ha­se auf der Roten Lis­te als »gefährdet«(Kategorie 3) ein­ge­stuft wird. Wei­te­re Infos dazu beim Bezirks­stadt­rat für Stadt­ent­wick­lung unter: 90 296 –42 00.

Verweis: rn.abendblatt-berlin.de/fileadmin/pdf_archiv_rn/2016/RN_Li_01.2016.pdf

Quelle: Lichtenberger Rathausnachrichten | 09.01.2016

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