Pressespiegel

Sprinterstrecke geplant

1,6 Millionen Euro für Verbesserung des Radverkehrs

Im ver­gan­ge­nen Jahr wur­den bei­spiels­wei­se in der Herz­berg­stra­ße zwi­schen dem Evan­ge­li­schen Kran­ken­haus Köni­gin Eli­sa­be­th Herz­ber­ge und der Sieg­fried­stra­ße sowie zwi­schen Wei­ßen­seer Weg und Vul­kan­stra­ße neue Rad­ver­kehrs­an­la­gen mar­kiert – eine Maß­nah­me im Rah­men des Ber­li­ner Rad­ver­kehrs­in­fra­struk­tur­pro­gramms. Dabei wur­den Schutz­strei­fen beid­sei­tig der Stra­ße sowie teil­wei­se Bord­stein­ab­sen­kun­gen und soge­nann­te Ertüch­ti­gun­gen für das Geh­weg­par­ken geschaf­fen. Rad­ler müs­sen sich dort also nicht mehr an auf der Stra­ße par­ken­den Autos vor­bei­sch­län­geln.

Rad­we­ge­netz wird wei­ter­ent­wi­ckelt

Im Jahr 2016 soll nach Infor­ma­tio­nen des für Stadt­ent­wick­lung zustän­di­gen Stadt­rats Wil­fried Nün­thel (CDU) das Rad­we­ge­netz wei­ter­ent­wi­ckelt wer­den. So ist ein »Sprin­ter­rad­weg« geplant, der auf der Lands­ber­ger Allee von der Rhin- bis zur Oder­bruch­stra­ße füh­ren soll. Rund 700.000 Euro soll die asphal­tier­te Stre­cke, die auf einer Neben­an­la­ge der Magis­tra­le ange­legt wird, kos­ten. Geplant ist außer­dem ein asphal­tier­ter Rad­weg, der die Gud­run- mit der Rhin­stra­ße ver­bin­det und somit einen bes­se­ren Anschluss an den Bahn­hof Lich­ten­berg bie­tet. Auf der Lich­ten­ber­ger Brü­cke sol­len eben­falls die Bedin­gun­gen für Rad­fah­rer ver­bes­sert wer­den. Laut Nün­thel wird dort die bis­he­ri­ge Spur­füh­rung zuguns­ten des Rad­ver­kehrs neu geord­net. Auch in Neu- und Alt-Hohen­schön­hau­sen sind Ver­bes­se­run­gen für Rad­ler vor­ge­se­hen. So soll ein asphal­tier­ter Rad­strei­fen auf der Fal­ken­ber­ger Chaus­see zwi­schen Bahn­hof Hohen­schön­hau­sen und Pablo-Picas­so-Stra­ße ent­ste­hen, der »Oran­ke­weg« in der west­li­chen Oran­ke­stra­ße soll asphal­tiert wer­den.

Wei­te­re Abstel­l­an­la­gen

Geplant sind eben­falls wei­te­re Abstel­l­an­la­gen für Räder. Am Bahn­hof Karls­hor­st wer­den 50 zusätz­li­che »Kreuz­ber­ger Bügel« auf­ge­stellt. Dort, wie auch am Bahn­hof Lich­ten­berg, soll es in den kom­men­den Wochen auch eine Deutsch­land-Pre­mie­re von ver­schließ­ba­ren Abstell­bo­xen geben. Jeweils zehn will das Ber­li­ner Star­tUp Smart Urban Solu­ti­ons GmbH in einem Rund­con­tai­ner vor bei­den Bahn­hö­fen bie­ten (LiMa+ berich­te­te).

Gute Koope­ra­ti­on mit Pan­kow

Nün­thel berich­te­te von einer guten Abstim­mung ins­be­son­de­re mit dem Nach­bar­be­zirk Pan­kow bei der Pla­nung von Rad­ver­kehrs­an­la­gen. Den ande­ren Nach­barn, Mar­zahn-Hel­lers­dorf, nann­te er nicht. Viel­leicht, weil dort weit­aus weni­ger für Rad­fah­rer getan wird? Denn siche­re und beque­me Wege für Rad­fah­rer aus Mar­zahn und Hel­lers­dorf Rich­tung Innen­stadt und zurück sind noch Zukunfts­mu­sik. Wer ein­mal die Lands­ber­ger Allee über die Mar­zahner Brü­cken mit dem Rad pas­siert hat, weiß, wovon die Rede ist.

Autor: Linna Schererz
Verweis: www.lichtenbergmarzahnplus.de/sprinterstrecke-geplant/

Quelle: LichtenbergMarzahnPlus | 05.01.2016

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