Pressespiegel

Nistplätze ausbauen

Auch bei den Woh­nungs­bau­ge­sell­schaf­ten und –genos­sen­schaf­ten soll dafür gewor­ben wer­den, ent­spre­chen­de Nist­hil­fen anbrin­gen zu las­sen. »Unter den Lich­ten­ber­ger Dächern leben, oft unbe­merkt, vie­le geschütz­te Tier­ar­ten. Seit der Men­sch Gebäu­de errich­tet, wer­den die­se soge­nann­ten Kunst­fel­sen zuneh­mend durch Vogel- und Fle­der­maus­ar­ten zur Auf­zucht ihrer Jun­gen, als Schlaf- und Zufluchts­platz genutzt. Vie­le die­ser Arten wer­den heu­te jedoch in den Roten Lis­ten geführt. Selbst soge­nann­te Aller­welts­vö­gel wie Mau­er­seg­ler und Haus­sper­lin­ge sind in ihrer Bestands­ent­wick­lung bedroht und muss­ten in die Vor­warn­lis­te Deutsch­lands auf­ge­nom­men wer­den«, erklär­te Ulf Rad­tke, CDU-Bezirks­ver­ord­ne­ter, zu dem in der BVV ein­stim­mig beschlos­se­nen Antrag sei­ner Frak­ti­on. Das Ange­bot von Nist­plät­zen und –hil­fen zum Schutz gebäu­de­be­woh­nen­der geschütz­ter Vogel- und Fle­der­maus­ar­ten in Lich­ten­berg sei aus­bau­fä­hig und wür­de hel­fen, die Bestands­ent­wick­lung posi­tiv zu unter­stut­zen.

Autor: Pia Szecki
Verweis: www.lichtenbergmarzahnplus.de/nistplaetze-ausbauen/

Quelle: 88vier | 20.08.2015

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