Pressespiegel

Neuer Wochenmarkt im Prinzenviertel

Das Gebäu­de des frü­he­ren Super­mark­tes wird gegen­wär­tig abge­ris­sen. Der Eigen­tü­mer will fünf Wohn­häu­ser bau­en, ergänzt um klein­flä­chi­gen Ein­zel­han­del im Eck­ge­bäu­de. Das Bezirks­amt hat­te mit der Nobis gGmbH und dem Deut­schen Roten Kreuz Müg­gel­spree zwei Trä­ger gefun­den, die einen Lie­fer­dienst mit Waren des täg­li­chen Bedarfs ein­ge­rich­tet haben. »Der Lie­fer­dienst wird zwar von eini­gen Kun­din­nen und Kun­den dan­kend ange­nom­men, kann aber letzt­li­ch nur bedingt das per­sön­li­che Ein­kaufs­er­leb­nis, ins­be­son­de­re von Fri­sche­ar­ti­keln erset­zen«, resü­miert Wil­fried Nün­thel (CDU), Bezirks­stadt­rat für Stadt­ent­wick­lung. »Als damals die Kauf­hal­le in der San­ge­al­lee, Ecke Marks­bur­ger­stra­ße abge­ris­sen und neu gebaut wur­de, gab es dort über­gangs­wei­se einen Wochen­markt«, erin­ner­te sich Rena­te Pisch­ke. Sie wohnt inzwi­schen schon vie­le Jah­re im Prin­zen­vier­tel. Dies kön­ne doch ach aktu­ell eine geeig­ne­te Lösung sein, bis sich die Ein­zel­han­dels­si­tua­ti­on wie­der ver­bes­sert. Damit wand­te sie sich an Fabi­an Peter, den Refe­ren­ten von Stadt­rat Wil­fried Nün­thel.

Schnell war mit der Fir­ma »Gaken­holz und Gel­le­sch« ein Markt­be­trei­ber gefun­den, der bereits in Karls­hor­st prä­sent ist und immer diens­tags sowie frei­tags den Wochen­markt auf dem Johan­nes-Fest-Platz betreut. Immer mitt­wochs öff­nen die frei­en Händ­ler nun zusätz­li­ch von 8 bis 14 Uhr ihre Ver­kaufs­stän­de und offe­rie­ren Back­wa­ren, Obst und Gemü­se sowie Flei­sch, Fisch, Käse und Fein­kost. Stadt­rat Wil­fried Nün­thel zeigt sich dank­bar, dass die Fir­ma den Markt betreibt und die Fir­ma Hel­ma als Bau­herr des anlie­gen­den Grund­stücks die Händ­ler mit einem Strom­an­schluss unter­stützt. Auch das Ord­nungs­amt hat den Markt in einem beschleu­nig­ten Ver­fah­ren geneh­migt. Das gefällt auch Rena­te Pisch­ke.

Stadt­rat Wil­fried Nün­thel hat jüngst mit ihr den neu­en Wochen­markt eröff­net: »Es liegt nun an den Bewoh­ne­rin­nen und Bewoh­nern des Prin­zen­vier­tels, ob der Wochen­markt auch dau­er­haft sei­nen Betrieb auf­recht erhal­ten kann. Nur wenn die Händ­ler ihre Ware kos­ten­de­ckend ver­kau­fen kön­nen, wer­den sie län­ger­fris­tig am Stand­ort blei­ben. Ich hof­fe sehr, dass der Ver­su­ch klappt und sich der Wochen­markt eta­bliert.«

Auch wei­ter­hin wird der Lie­fer­dienst mit Waren aus dem CAP-Super­markt ange­bo­ten. Für Men­schen mit Hil­fe­be­darf wie Senio­ren über­nimmt der CAP-Markt immer noch die Lie­fer­ge­büh­ren. Für Fra­gen und Bestel­lun­gen ist der Markt­lei­ter werk­tags von 7 bis 20 Uhr tele­fo­ni­sch erreichbar:50 01 26 04.

Verweis: rn.abendblatt-berlin.de/fileadmin/pdf_archiv_rn/2015/RN_Li_08.2015.pdf

Quelle: Lichtenberger Rathausnachrichten | 01.08.2015

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