Pressespiegel

Mehr Platz für Patienten und Personal

Gesundheit: Das Krankenhaus Königin Elisabeth Herzberge bekommt einen Neubau

In dem Neu­bau soll Platz für ein Medi­zi­ni­sches Ver­sor­gungs­zen­trum, Behand­lungs­räu­me und meh­re­re Sta­tio­nen geschaf­fen wer­den. 72 neue Bet­ten ent­ste­hen im KEH. Und die sind auch drin­gend not­wen­dig, denn wegen der wach­sen­den Zahl an Pati­en­ten stößt die Kli­nik an ihre Kapa­zi­tä­ten. Für den Archi­tek­ten des Neu­baus, Tho­mas Rin­ne, stellt der Neu­bau jedoch eine Her­aus­for­de­rung dar: Er muss sich opti­sch in das bau­his­to­ri­sch bedeu­ten­de Ensem­ble der bestehen­den ver­klin­ker­ten Häu­ser ein­ord­nen. Die­se ent­stan­den seit dem Ende des 19. Jahr­hun­derts nach den Plä- nen des eins­ti­gen Stadt­bau­rats Her­mann Blan­ken­stein und wur­den nach der Wen­de behut­sam saniert. Im Lau­fe der Jah­re ent­stan­den Fach­ab­tei­lun­gen unter ande­rem im Bereich Ger­ia­trie und Demenz, Neu­ro­lo­gie und Schlag­an­fall­ver­sor­gung, Ortho­pä­die und Unfall­chir­ur­gie, Gefäß- medi­zin, Kin­der- und Jugend­psych­ia­trie und –psy­cho­the­ra­pie sowie Psych­ia­trie und Psy­cho­the­ra­pie und Psy­cho­so­ma­tik. Außer­dem ist das KEH wich­ti­ge Anlauf­stel­le für die Not­fall­ver­sor­gung von Pati­en­ten.

Der Neu­bau wird in einer Art Pavil­lon geplant, wie Archi­tekt Peter Rin­ne sagt. Er erhält zudem unter- und ober­ir­di­sch Über­gän­ge zu den bereits bestehen­den Häu­sern auf dem Are­al. Rin­ne erklärt, dass der Neu­bau ein ers­ter Bau­stein von zusätz­li­chen Erwei­te­run­gen sei. Mit der Fer­tig­stel­lung wird der­zeit im zwei­ten Quar­tal 2018 gerech­net. »Die Ent­wick­lung des Kran­ken­haus­stand­or­tes ist wich­tig für Lich­ten­berg«, erklärt Stadt­ent­wick­lungs­stadt­rat Wil­fried Nün­thel (CDU) vor dem Hin­ter­grund stei­gen­der Ein­woh­ner­zah­len. »Dem­zu­fol­ge müs­sen auch mehr Bet­ten zur Ver­fü­gung gestellt wer­den.«

Der­zeit ver­fügt das KEH über 748 Kran­ken­haus­bet­ten in 13 Fach­ab­tei­lun­gen. Die Pati­en­ten wer­den von rund 1.000 Ange­stell­ten und Medi­zi­nern ver­sorgt. Trä­ger der weit­läu­fi­gen, park­ähn­li­chen Kran­ken­haus­an­la­ge sind die »v. Bodel­schwingh­schen Stif­tun­gen Bethel in Ber­lin-Bran­den­burg«.

Autor: Marcel Gäding
Verweis: bezirks-journal.de/wp-content/uploads/2016/11/BZJ_11_2016_Lichtenberg.pdf

Quelle: Lichtenberger Bezirks-Journal, Sei­te 4 | 10.11.2016

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