Pressespiegel

Lärmaktionsplan Schiene

Auch Orga­ni­sa­tio­nen, Ver­ei­ni­gun­gen und Initia­ti­ven kön­nen sich an der Befra­gung online betei­li­gen. Nach Aus­sa­ge des EBA wird der ers­te Lärm­ak­ti­ons­plan ab Mit­te 2016 fer­tig­ge­stellt und ver­öf­fent­licht. Nach § 47d Abs. 5 Bun­des-Immis­si­ons­schutz­ge­setz muss der Lärm­ak­ti­ons­plan dann nach der erst­ma­li­gen Auf­stel­lung alle fünf Jah­re über­prüft und erfor­der­li­chen­falls über­ar­bei­tet wer­den. Seit dem 1. Janu­ar 2015 ist das EBA für die Lärm­ak­ti­ons­pla­nung bei den Haupt­ei­sen­bahn­stre­cken des Bun­des zustän­dig und nicht mehr wie bis­lang die Län­der. »Der Lärm an Bahn­stre­cken ist für die unmit­tel­ba­ren Nach­barn immer ein Ärger­nis und kann sich auf lan­ge Sicht auch gesund­heit­li­ch aus­wir­ken. So errei­chen mich regel­mä­ßig Zuschrif­ten, die den Bezirk um Unter­stüt­zung für Lärm­schutz­maß­nah­men ent­lang von Schie­nen bit­ten«, erklär­te Wil­fried Nün­thel (CDU), Bezirks­stadt­rat für Stadt­ent­wick­lung. Zustän­dig sind jedoch das Eisen­bahn­bun­des­amt und die Deut­schen Bahn. »Der gegen­wär­tig in Arbeit befind­li­che Lärm­ak­ti­ons­plan ist daher eine gute Gele­gen­heit, die Inter­es­sen der betrof­fe­nen Bewohner/innen in Lich­ten­berg zu arti­ku­lie­ren. Alle Bahn­lärm­ge­schä­dig­ten sind auf­ge­ru­fen, sich im lau­fen­den Betei­li­gungs­ver­fah­ren ein­zu­brin­gen«, so Nün­thel.

Autor: Andrea Scheuring
Verweis: www.lichtenbergmarzahnplus.de/laermaktionsplan-schiene/

Quelle: LichtenbergMarzahnPlus | 22.06.2015

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