Pressespiegel

Kleingärtner dürfen hoffen

Bezirk will Parzellen langfristig über das Planungsrecht sichern.

»Wir haben am Anfang der Legis­la­tur­pe­ri­ode zuge­si­chert, dass wir alle Klein­gar­ten­an­la­gen in ihrem Bestand sichern wol­len, indem wir die Flä­chen in Bebau­ungs­plä­nen ver­an­kern«, sagt Lich­ten­bergs Stadt­ent­wick­lungs­stadt­rat Wil­fried Nün­thel (CDU). Um sich ein Bild zu machen, star­te­te der Kom­mu­nal­po­li­ti­ker vor eini­gen Tagen eine groß ange­leg­te Tour durch die Klein­gar­ten­an­la­gen des Bezirks. Dort infor­miert er die Vor­stän­de der Klein­gar­ten­ver­ei­ne. Die Zusa­ge, die Zukunft der Klein­gar­ten­an­la­gen pla­nungs­recht­li­ch zu sichern, stößt bei den meis­ten Hob­by­gärt­nern auf Zustim­mung. Ledig­li­ch die Bewoh­ner der Klein­gar­ten­an­la­ge »Fal­ken­hö­he 1932 e.V.« in Hohen­schön­hau­sen weh­ren sich gegen die Plä­ne. Bereits zu DDR-Zei­ten wur­den Bau­ge­neh­mi­gun­gen für Mas­siv­häu­ser erteilt, wel­che die für Klein­gärt­ner vor­ge­schrie­be­ne Maxi­mal­grö­ße von 24 Qua­drat­me­tern Grund­flä­che weit über­stei­gen. Nach der Wen­de bis in die jüngs­te Ver­gan­gen­heit hat­te das Land Ber­lin Grund­stü­cke zu Bau­land­prei­sen an pri­vat ver­kauft. Die Bewoh­ner wol­len nun die pla­nungs­recht­li­che Sicher­heit, dass sie dort dau­er­haft woh­nen dür­fen.

Verweis: bezirks-journal.de/wp-content/uploads/2016/06/BZJ_06_2016_Lichtenberg.pdf

Quelle: Lichtenberger Bezirks-Journal | 09.06.2016

Print Friendly, PDF & Email
Zurück zu allen Beiträgen