Pressespiegel

Kleine Häuser, große Nachfrage

Stadtentwicklung: In Alt-Hohenschönhausen wurde mit dem Bau des Arendscarree begonnen.

Auf einer Flä­che von fast 18.000 Qua­drat­me­tern baut Bona­va 92 beson­ders kom­pak­te Rei­hen­häu­ser, deren Wohn­flä­che zwi­schen 81 und 140 Qua­drat­me­tern liegt. Zu jedem Grund­stück gibt es einen klei­nen Gar­ten und einen Pkw-Stell­platz. Die Prei­se rei­chen von 211.900 bis 396.900 Euro. Nur sechs Wochen nach dem Ver­kaufs­start lie­gen bereits 27 fes­te Reser­vie­run­gen vor. »Vie­le Inter­es­sen­ten kom­men aus der Umge­bung«, berich­tet Chris­ti­an Köhn von der Bona­va-Unter­neh­mens­kom­mu­ni­ka­ti­on. Das lie­ge dar­an, dass vie­le künf­ti­gen Käu­fer sich mit der Gegend und dem Kiez ver­bun­den fühl­ten.

Bewusst bie­tet Bona­va auch klei­ne, kom­pak­te Häu­ser an, die auf die Bedürf­nis­se der jewei­li­gen Ziel­grup­pen zuge­schnit­ten sind: Wäh­rend bei den Sin­gles an gro­ße, offe­ne Räu­me gedacht wur­de, kön­nen Senio­ren ihr Rei­hen­haus auf Wunsch auch mit einem Trep­pen­lift nach­rüs­ten las­sen. Für den ers­ten Abschnitt sind aktu­ell nur noch zwei der klei­nen Rei­hen­häu­ser ver­füg­bar, alle ande­ren haben bereits Inter­es­sen­ten gefun­den.

Mit dem Arends­car­ree wird auch der Kiez rund um das Wohn­ge­biet »Wei­ße Tau­be« auf­ge­wer­tet. Denn das Gelän­de an der Ecke Arends­weg und Schlei­zer Stra­ße war vie­le Jah­re eine Bra­che. Im Som­mer wur­de dort bereits ein neu­es Ärz­te­haus eröff­net. Für das Bona­va-Gelän­de mus­s­te das gesam­te Erd­reich aus­ge­tauscht wer­den. »Die­ser Stand­ort hat eine lan­ge Vor­ge­schich­te«, sagt Lich­ten­bergs Stadt­ent­wick­lungs­stadt­rat Wil­fried Nün­thel (CDU). Jetzt sei er froh dar­über, dass ein vor­han­de­nes Wohn­ge­biet erwei­tert wird. »Die Nach­fra­ge nach Wohn­raum ist enorm«, sagt der Poli­ti­ker mit Ver­weis auf die Zah­len: Wohn­ten vor zehn Jah­ren noch rund 256.000 Men­schen in Lich­ten­berg, liegt die Ein­woh­ner-Zahl inzwi­schen bei gut 280.000. Ein Ende des Zuzu­ges ist nicht in Sicht.

Vor allem Alt-Hohen­schön­hau­sen bekommt wei­te­ren Zuwachs: Nur weni­ge Hun­dert Meter vom Bona­va-Pro­jekt wer­den die Flä­chen zwi­schen Lands­ber­ger Allee und Sollsted­ter Stra­ße mit rund 2.500 Miet-Woh­nun­gen bebaut. Investor ist das Immo­bi­li­en­un­ter­neh­men Max Aicher. Ein wei­te­re Anbie­ter plant zudem an der Ecke Fer­di­nand-Schult­ze­Stra­ße und Schlei­zer Stra­ße ein wei­te­res Wohn­ge­biet. Weil unter den vie­len neu­en Bewoh­nern auch Kin­der sind, ist Nün­thel zufol­ge geplant, das eins­ti­ge Dienst­ge­bäu­de des Amtes für regio­na­li­sier­te Ord­nungs­auf­ga­ben in eine Schu­le umzu­wan­deln.

Fest steht inzwi­schen auch, wel­che Namen die vier neu­en Stra­ßen tra­gen sol­len, die durch das Arends­car­ree füh­ren: Der Ani-Fried-Weg, der Ben­ny­weg, der Björn­weg und der Agnet­ha­weg sind eine Hom­ma­ge an die Kult­band ABBA.

Verweis: bezirks-journal.de/wp-content/uploads/2016/11/BZJ_11_2016_Lichtenberg.pdf

Quelle: Lichtenberger Bezirks-Journal, Sei­te 3 | 10.11.2016

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