Pressespiegel

Hilfe aus erster Hand

Soziales:

Kers­tin Beu­rich (SPD) ist erleich­tert. »Lan­ge haben wir gekämpft, dass wir einen drit­ten Pfle­ge­stütz­punkt bekom­men«, sagt die Lich­ten­ber­ger Sozi­al­stadt­rä­tin. Bis­lang gab es sol­che Ein­rich­tun­gen nur an der Ein­be­cker Stra­ße und an der Rum­mels­bur­ger Stra­ße. Hohen­schön­hau­sen hin­ge­gen war ein wei­ßer Fleck auf der Kar­te der Pfle­ge­stütz­punk­te in Ber­lin. Der Pfle­ge­stüt­zungpunkt im Hel­mut­Bött­cher-Haus ist die 30. Ein­rich­tung, in der Ange­hö­ri­ge, aber auch Betrof­fe­ne Rat und Tat in Sachen Pfle­ge erwar­ten dür­fen. »Damit sind wir wie­der einen Schritt wei­ter in der Ver­sor­gung der Men­schen mit Bera­tungs­an­ge­bo­ten, wie­der einen Schritt wei­ter hin zu 36 Stand­or­ten«, sagt Ber­lins Sozi­al­staats­se­kre­tär Dirk Gerst­le (CDU). Bezirks­bür­ger­meis­te­rin Bir­git Mon­tei­ro (SPD) ist froh, dass die­se Ange­bo­te dort unter­brei­tet wer­den, »wo die Men­schen leben«. Aktu­el­le Zah­len beleg­ten, dass gut die Hälf­te der Rat­su­chen­den sich selbst um die eige­ne Pfle­ge küm­mer­ten. Meh­re­re Jah­re hat­ten Bezirks- und Lan­des­po­li­ti­ker sich dafür enga­giert, dass im Nor­den Lich­ten­bergs – in Hohen­schön­hau­sen – ein Pfle­ge­stütz­punkt ein­ge­rich­tet wird. Auf Lan­des­ebe­ne hat­te der CDU-Abge­ord­ne­te Dan­ny Frey­mark mit Nach­druck eine sol­che Ein­rich­tung gefor­dert; auf Bezirks­ebe­ne ließ der SPD-Sozi­al­po­li­ti­ker Fritz Wolff nicht locker. Auch sei­ne Abge­ord­ne­ten­haus­kol­le­gin Karin Halsch (SPD) bezeich­ne­te die Eröff­nung eines Pfle­ge­stütz­punk­tes in Hohen­schön­hau­sen als längst über­fäl­lig. Die Pfle­ge­stütz­punk­te in Ber­lin infor­mie­ren dar­über, wel­che Hil­fen es für ein selbst­be­stimm­tes Leben zu Hau­se gibt, wel­che finan­zi­el­len Mit­tel zur Ver­fü­gung ste­hen, wie eine Woh­nung an die Bedürf­nis­se ange­passt wer­den kann und wel­che Hilfs­mit­tel den All­tag erleich­tern. Außer­dem bera­ten die Mit­ar­bei­ter der Pfle­ge­stütz­punk­te über geeig­ne­te Wohn­for­men, über Ange­bo­te für Men­schen mit Demenz und dar­über, wie Ange­hö­ri­ge eines zu pfle­gen­den Men­schen ent­las­tet wer­den kön­nen. Trä­ger der Pfle­ge­stütz­punk­te sind die Ber­li­ner Kran­ken- und Pfle­ge­kas­sen sowie das Land Ber­lin.

Verweis: bezirks-journal.de/wp-content/uploads/2015/12/BZJ_12_2015_Lichtenberg.pdf

Quelle: Lichtenberger Bezirks-Journal | 10.12.2015

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