Pressespiegel

Forderung: S 75 weiter bis Westkreuz

Fuh­ren die S-Bahn-Züge vor zehn Jah­ren noch direkt vom Bahn­hof War­ten­berg bis nach Span­d­au durch, endet die Linie heu­te bereits am Bahn­hof West­kreuz. Nach der ange­kün­dig­ten Lini­en­än­de­rung wäre dann schon am Ost­bahn­hof Schluss. Eine wich­ti­ge Direkt­ver­bin­dung vom bevöl­ke­rungs­rei­chen Hohen­schön­hau­sen ins Ber­li­ner Stadt­zen­trum und in den West­teil der Stadt wür­de ent­fal­len. Die bei­den aus Hohen­schön­hau­sen stam­men­den Poli­ti­ker set­zen sich für den Erhalt einer leis­tungs­fä­hi­gen Ver­kehrs­in­fra­struk­tur in der Regi­on ein. »Die geplan­te Lini­en­ver­kür­zung der S75 emp­fin­den die Hohen­schön­hau­se­ner als ein­schnei­den­den Rück­schritt für ihre Regi­on«, sagt Mar­tin Pät­zold. Dan­ny Frey­mark, der schon erfolg­reich in sei­nem Wahl­kreis um Auf­ent­halts­ver­bes­se­run­gen am Bahn­hof Hohen­schön­hau­sen mit der Bahn gerun­gen hat, fügt hin­zu: »Eine Stadt wie Ber­lin muss in der Lage sein, dich­te­re Takt­zei­ten auf der Stadt­bahn zu ermög­li­chen. Es ergibt kei­nen Sinn, eine Ver­bin­dung zwi­schen Stadt­rand und Innen­stadt bereits vor dem Stadt­zen­trum enden zu las­sen.«

Autor: Birgitt Eltzel
Verweis: www.lichtenbergmarzahnplus.de/forderung-s-75-weiter-bis-westkreuz/

Quelle: LichtenbergMarzahnPlus | 10.06.2016

Print Friendly, PDF & Email
Zurück zu allen Beiträgen