Pressespiegel

Eine gefährliche und nervige Straße

Viel Ver­kehr auf engem Raum

Die in die Karls­horster Stra­ße abbie­gen­de Stra­ßen­bahn der Linie 21 sowie der 194er Bus tra­gen ihren Teil zum sto­cken­den Ver­kehr bei. Hin­zu kommt die enge Bahn­un­ter­füh­rung für Rechts­ab­bie­ger. Nicht sel­ten gibt es hier gefähr­li­che Situa­tio­nen für Rad­fah­rer. Die Ampel­an­la­ge ver­wal­tet eher das Cha­os, als dass sie für einen geord­ne­ten und beschleu­nig­ten Ver­kehrs­fluss sor­gen kann. Wei­ter gera­de­aus Rich­tung (Mark­gra­fen­damm) Wes­ten war­tet auf die ohne­hin generv­ten Fah­rer die ein­zi­ge Lang­sam­fahr­stel­le Lich­ten­bergs mit erlaub­ten 20 km/h. Grund ist der kata­stro­pha­le Zustand des Fahr­bahn­be­la­ges. Asphalt und Kopf­stein­pflas­ter wech­seln ein­an­der ab, dazwi­schen ein­ge­las­sen noch Rest­stü­cke von Stra­ßen­bahn­schie­nen. Der »Bür­ger­steig« ist ledig­li­ch durch eine pro­vi­so­ri­sch auf­ge­brach­te Tren­nung von der Fahr­bahn abge­zweigt. Es gibt kei­ne ein­deu­ti­ge Fahr­bahn­mar­kie­rung. Nichts desto trotz – vie­le Fah­rer über­se­hen das Tem­po 20 – Schild geflis­sent­li­ch und bret­tern mit 50 und mehr hier durch, nach dem Mot­to »freie Fahrt für dreis­te Bür­ger – was küm­mern mich schwä­che­re Ver­kehrs­teil­neh­mer.«

4 Spu­ren, Rad­fahr­strei­fen und Geh­weg

Auch wenn es schon zu Fried­richs­hain Kreuz­berg gehört, aber wer am S-Bahn­hof Ost­kreuz hin­ter dem Fuß­gän­ger­über­weg die schar­fe Links­kur­ve in den Mark­gra­fen­damm nimmt und stur der Fahr­bahn­mar­kie­rung folgt, der lan­det garan­tiert im Gegen­ver­kehr! Ein Wun­der, dass es hier noch nicht zu schwe­ren Unfäl­len gekom­men ist.

Für den Bereich Haupt­stra­ße zwi­schen Karls­horster Stra­ße und Kynast­stra­ße müss­ten 120.000 Euro für Instand­set­zungs­maß­nah­men ein­ge­setzt wer­den, damit Fahr­zeu­ge die­se Stra­ße wie­der mit einer erlaub­ten Geschwin­dig­keit von 30 km/h pas­sie­ren könn­ten. »Aller­dings pla­nen wir die­sen Abschnitt ohne­hin im Jahr 2016 grund­haft zu erneu­ern«, sagt Wil­fried Nün­thel (CDU), Bezirks­stadt­rat für Stadt­ent­wick­lung. Des­halb will der Bezirk vor­her »ledig­li­ch noch im Gefah­ren­fall tätig« wer­den.

Um Eng­päs­se zu besei­ti­gen und die ver­kehr­li­che Leis­tungs­fä­hig­keit zu erhö­hen, hat das Land Ber­lin den 4?streifigen Aus­bau mit sepa­ra­ten Rad­fahr­strei­fen und attrak­ti­ven Geh­we­gen an der Haupt­stra­ße zwi­schen Mark­gra­fen­damm und Karls­horster Stra­ße beschlos­sen. »In der Plan­fest­stel­lung wur­den alle öffent­li­chen und pri­va­ten Belan­ge, die von dem Vor­ha­ben berührt wer­den, sowie alle pla­ne­ri­schen Pro­ble­me und recht­li­chen Fra­gen umfas­send berück­sich­tigt«, heißt es in einer Mit­tei­lung des Bezirks. Bereits im ver­gan­ge­nen Novem­ber wur­de dazu der Plan­fest­stel­lungs­be­schluss erlas­sen.

Auch die Vor­plät­ze des künf­ti­gen Regio­nal- und S-Bahn­hofs Ost­kreuz sol­len ein­be­zo­gen wer­den. Hier­für ist die Betei­li­gung einer brei­ten Öffent­lich­keit an den Pla­nun­gen in Vor­be­rei­tung. Bleibt nur zu hof­fen, dass bis zur Fer­tig­stel­lung des Stra­ßen­ab­schnit­tes die Fahr­zeug­füh­rer hier beson­ders vor­sich­tig und rück­sichts­voll fah­ren, damit nie­mand zu Scha­den kommt.

Verweis: www.lichtenbergmarzahnplus.de/eine-gefaehrliche-und-nervige-strasse/

Quelle: LichtenbergMarzahnPlus | 24.03.2015

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