Pressespiegel

Die erste Minikrise unter Krupp

Zeit zum Sam­meln und aus­gie­bi­gen Trai­nie­ren haben die Eis­bä­ren jetzt, da die DEL andert­halb Wochen pau­siert und erst wie­der am 13. Febru­ar star­tet. Feh­len wer­den in der Zeit aller­dings Jens Bax­mann und Eis­bä­ren­cap­tain André Ran­kel. Bei­de wur­den für die Natio­nal­mann­schaft nomi­niert, die vom 5. – 7. Febru­ar gegen die Slo­wa­kei und die Schweiz um den Slo­va­kia-Cup spielt. Nach der Natio­nal­mann­schafts­pau­se ste­hen dann nur noch sie­ben Spie­le in der DEL Haupt­run­de auf dem Pro­gramm. Hof­fent­li­ch kann der »Verteidigungs­minister« Frank Hörd­ler sei­ne Leis­tung bei­be­hal­ten, denn in den letz­ten fünf Spie­len ist er »on Fire« wie sei­ne phä­no­me­na­le Aus­beu­te von 7 Punk­ten für einen Ver­tei­di­ger zeigt. Aber nicht nur in den letz­ten Spie­len macht Hörd­ler einen Punkt nach dem ande­ren, die gan­ze Sai­son über spiel­te er sehr kon­stant und offen­siv. Sie­ben Spie­le vor Haupt­run­den­en­de hat er schon sei­ne Kar­rie­r­e­best­wer­te gebro­chen und zur­zeit 11 Tore und 20 Vor­la­gen auf sei­nem Kon­to. Nur Ex-Eis­bär Richie Regehr (36 Pkte.) aus Mün­chen und der Mann­hei­mer Dan­ny Richmond (32 Pkte.) haben in der Ver­tei­di­gung mehr Punk­te erzielt als Nan­te (31 Pkte.), wie der Spitz­na­me von Frank Hörd­ler ist.

OSC Ber­lin und FASS Ber­lin

Die Eis­la­dies vom OSC Ber­lin konn­ten ihre bei­den Aus­wärts­spie­le gegen den ERC Ingol­stadt bei­de knapp nicht gewin­nen. Das ers­te ging am 24. Janu­ar 5:4 ver­lo­ren und tags dar­auf muss­ten sich die Ber­li­ne­rin­nen nach Penal­ty­schies­sen 6:5 geschla­gen geben. Bes­ser lief es am 31. Janu­ar und 1. Febru­ar im hei­mi­schen Well­blech­pa­last gegen Gar­mi­sch-Par­ten­kir­chen. Das ers­te Spiel ging 4:1 an die Gast­ge­be­rin­nen und das zwei­te Spiel 8:0. Trotz der bei­den Sie­ge ist der ESC Pla­negg-Würm­tal unein­hol­bar an der Tabel­len­spit­ze und fei­er­te somit am 1. Febru­ar schon die vor­zei­ti­ge Deut­sche Meis­ter­schaft der DFEL. Bei FASS Ber­lin gibt es laut Eis­ho­ckey News zur­zeit Gerüch­te: Angeb­li­ch will der Freie Aka­de­mi­scher Sport­ver­ein Sieg­munds­hof Ber­lin e.V. (FASS Ber­lin) mit den Preu­ßen von der Ober­li­ga Ost in die Ober­li­ga Nord wech­seln.

Neu­jahrs­emp­fang des WKHL e.V.

Am 27. Janu­ar lud der Wirt­schafts­kreis Hohen­schön­hau­sen-Lich­ten­berg e.V. zum Neu­jahrs­emp­fang in den Well­blech­pa­last. Zu einer für Emp­fän­ge recht unge­wöhn­li­chen Zeit, um 9:30 Uhr, tra­fen sich die im Wirt­schafts­kreis orga­ni­sier­ten Unter­neh­mer und diver­se Poli­ti­ker wie z.B. die Sozi­al­stadt­rä­tin Lich­ten­bergs, Kerstin Beu­rich (SPD) und der Frak­ti­ons­vor­sit­zen­de der CDU, Gre­gor Hoff­mann. Vor Wochen frag­te mich der Her­aus­ge­ber von LichtenbergMarzahnPlus.de, ob ich ihn zu der Ver­an­stal­tung beglei­ten wol­le. Ich sag­te natür­li­ch sofort zu, denn ich war zwar schon sehr oft im Well­blech­pa­last, aber bei dem Pro­gramm, was neben­bei gebo­ten wur­de, kann man eigent­li­ch nicht Nein sagen. So stand nach der Begrü­ßung durch den Ver­eins­vor­sit­zen­den, Tho­mas Klein­dienst, ein klei­nes Canapéf­rüh­stück auf dem Pro­gramm. Durch den Vor­mit­tag lei­te­te Ex-Eis­bä­ren Spie­ler und heu­ti­ges Mit­glied des Vor­stands der Eis­bä­ren Juni­ors, Nico Pyka. Schon kurz nach Beginn kam ich mit Pyka ins Gespräch über sei­ne Game-Worn Tri­kots, die im Restau­rant Welli’s hän­gen, aus sei­ner Zeit bei den Adler Mann­heim, Iser­lohn Roos­ters, Mem­phis River­kings und natür­li­ch der Eis­bä­ren Ber­lin. Die Gäs­te des Neu­jahrs­emp­fangs wur­den in drei Grup­pen auf­ge­teilt. Und nach einem Grup­pen­fo­to ging es dann in die Kata­kom­ben des Well­blech­pa­las­tes. Durch die Umklei­de­ka­bi­ne, enge Flu­re und einen Auf­ent­halts­raum ging es in den Vide­o­raum, wo der Sport­psy­cho­lo­ge der Eis­bä­ren, Mar­kus Flem­ming, sei­ne Arbeit erklär­te und ein Video zeig­te, wel­ches vor Beginn der Play­offs 2012 dem gesam­ten Team im Cine­ma­xX am Pots­da­mer Platz nach einem gemein­sa­men Essen gezeigt wur­de. Die Spie­ler soll­ten sehen, wel­che Erfol­ge sie in der lau­fen­den Sai­son schon erzielt hat­ten, und dass man nach Nie­der­la­gen auch wie­der auf­ste­hen und wei­ter­kämp­fen muss. All dies haben die ver­schie­de­nen Sequen­zen des 20 minü­ti­gen Films auch sehr anschau­li­ch dar­ge­stellt. Nach dem Besu­ch bei Mar­kus Flem­ming ging es zurück in die Kabi­ne der Eis­bä­ren, wo Nico Pyka auch jede Men­ge Sachen erklär­te: Zum Bei­spiel, dass die Eis­ho­ckey­schlä­ger seit eini­ger Zeit aus Car­bon bestehen und nicht mehr aus Holz und war­um jeder Schlä­ger spe­zi­fi­sche Bie­gun­gen hat. Wäh­rend auf dem Eis noch die Pro­fis trai­nier­ten, hieß es dann: Umzie­hen! Kabi­ne 2 des Wel­lis war kom­plett aus­ge­stat­tet wie vor einem Liga­spiel. Ich hat­te dort auch end­li­ch mal die Gele­gen­heit, mir eine Goa­lie­aus­rüs­tung von nahem anzu­se­hen und auch mal eine Tor­wart­mas­ke auf­zu­set­zen oder den Blo­cker von Ex-Eis­bä­ren Tor­wart Rob Zepp anzu­zie­hen, der jetzt in der Orga­ni­sa­ti­on der Phil­adel­phia Fly­ers spielt. Ja, auch für mich gibt es beim Eis­ho­ckey noch Din­ge, die ich zum ers­ten Mal tue. Ein wenig ent­täuscht war der Betreu­er schon, als sich ins­ge­samt nur vier Leu­te von 18 Ange­mel­de­ten trau­ten, aufs Eis zu gehen und Eis­ho­ckey zu spie­len. Als die Eis­bä­ren­pro­fis mit ihrem Trai­ning fer­tig waren, muss­ten sie sich noch durch die Gäs­te des Neu­jahrs­emp­fangs kämp­fen und sehr vie­le Auto­gram­me geben. Nach­dem der Zam­bo­ni im Sport­fo­rum noch­mal das Eis auf­be­rei­tet hat­te, ging es dann für die Gäs­te des Neu­jahrs­emp­fangs auf sel­bi­ges. Die Mehr­heit ver­such­te sich im Eis­stock­schie­ßen. Nico Pyka und der Betreu­er spiel­ten mit uns vier Leu­ten Eis­ho­ckey. Nach 50 wun­der­ba­ren Minu­ten war das Gan­ze auch schon wie­der vor­bei und es ging zum Mit­tag­es­sen ins Restau­rant Wel­lis. Mar­cel Noe­bels wohn­te dem auch bei und beant­wor­te­te noch die ein oder ande­re Fra­ge. Für mich war das Erleb­nis bis­her das High­light des Jah­res 2015, denn wann steht man schon mal auf dem Eis, auf dem die Eis­bä­ren zig Meis­ter­schaf­ten geholt haben. Dan­ke an den Wirt­schafts­kreis für die Ein­la­dung und an die Eis­bä­ren, ins­be­son­de­re Nico Pyka fürs Rea­li­sie­ren des Events.

Diver­ses

Die o2 World heißt ab 1. Juli 2015 Mer­ce­des-Benz Arena. Der Ver­trag soll 20 Jah­re lau­fen und die Arena soll im lau­fen­den Betrieb an den neu­en Spon­sor ange­passt wer­den. Z.B. sol­len die Sit­ze aus­ge­tauscht wer­den und das in der Arena noch vor­herr­schen­de Blau den Mer­ce­des Far­ben wei­chen. Ich hof­fe, dass der Namens­wech­sel auch als Chan­ce gese­hen wird, in der Prä­sen­ta­ti­on der Eis­bä­ren das Ein oder Ande­re zu ändern, z.B. beim Walk-In oder den Unter­bre­chun­gen etc. Ein neu­es Scoreboard wur­de vor dem Spiel gegen Kre­feld ja schon aus­pro­biert. Mal sehen, wann das auf dem Video­wür­fel zum Ein­satz kommt. Am Wochen­en­de zog der Fan­bo­gen in sein neu­es Domi­zil. Am Frei­tag nach dem Kre­feld-Spiel gab es den letz­ten Abend im alten Bogen und am 7. Febru­ar ist dann ab 19 Uhr offi­zi­el­le Eröff­nung des neu­en. Es gel­ten die bis­he­ri­gen Mit­glied­schaf­ten. Die Tages­mit­glied­schaft kos­tet wei­ter­hin 50 Cent. Der ehe­ma­li­ge Goa­lie der Washing­ton Capi­tals, Maxi­me Ouel­let, nahm sich der Tor­hü­ter der Eis­bä­ren an und trai­nier­te spe­zi­ell mit ihnen. Wenn Ouel­let nicht grad in Ber­lin die Goa­lies trai­niert, arbei­tet er haupt­amt­li­ch als Goa­lie­coach der Que­bec Rem­parts in der Que­bec Major Junior Hockey League (QMJHL) und trai­niert dort den nächs­ten kana­di­schen Super­goa­lie Zach Fuca­le. Fuca­le gewann am 5. Janu­ar mit der kana­di­schen U20 Natio­nal­mann­schaft die Welt­meis­ter­schaft im End­spiel gegen Russ­land.

Autor: Christian Baumeier
Verweis: www.lichtenbergmarzahnplus.de/die-erste-minikrise/

Quelle: LichtenbergMarzahnPlus | 03.02.2015

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