Pressespiegel

CDU-Politiker für Troglösung

Bereits im Jahr 2008 hat­ten sich die Bun­des­län­der Ber­lin und Bran­den­burg auf die­se Vari­an­te mit Zustim­mung des Bun­des­ver­kehrs­mi­nis­te­ri­ums geei­nigt. Ein ent­spre­chen­des Plan­fest­stel­lungs­ver­fah­ren wur­de gestar­tet. In einem ers­ten Ent­wurf des Bun­des­ver­kehrs­we­ge­plans 2030 wur­den hier­zu Inves­ti­ti­ons­mit­tel in Höhe von 44,7 Mil­lio­nen Euro statt der bis­her ver­an­schlag­ten 39 Mil­lio­nen Euro Bau­kos­ten ein­ge­stellt (Stand März 2015). Inzwi­schen hat aber der Bun­des­rech­nungs­hof mit sei­ner Prü­fung den Rech­nungs­prü­fungs­aus­schuss dazu bewo­gen, die Tun­nel­lö­sung abzu­leh­nen. Die zustän­di­gen Ver­wal­tun­gen sind vom Bun­des­ver­kehrs­mi­nis­te­ri­um mit einer Umpla­nung auf eine eben­er­di­ge Lösung mit Lärm­schutz­wän­den beauf­tragt wor­den. Hier­zu erklärt Dr. Mar­tin Pät­zold: »Mit unse­rem Schrei­ben bit­ten wir die Bericht­erstat­ter für Ver­kehr von CDU/CSU und SPD im Haus­halts­aus­schuss um Mit­hil­fe, eine erneu­te Prü­fung der Tun­nel­lö­sung für die Orts­um­fah­rung Ahrens­fel­de beim Bun­des­rech­nungs­hof zu erwir­ken.« Der täg­li­che Durch­gangs­ver­kehr von 30.000 Kraft­fahr­zeu­gen pro Tag durch die Orts­la­ge stel­le eine enor­me Belas­tung für die Anwoh­ner dar. Es kom­me nicht nur dar­auf an, die Ver­kehrs­strö­me für Auto­fah­rer intel­li­gen­ter zu gestal­ten. Gewach­se­ne Sied­lungs­struk­tu­ren dürf­ten nicht ein­fach zer­schnit­ten wer­den.

Autor: Linna Schererz
Verweis: www.lichtenbergmarzahnplus.de/cdu-politiker-fuer-ortsumfahrung-ahrensfelde/

Quelle: LichtenbergMarzahnPlus | 10.06.2016

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