Pressespiegel

Bio Company kommt

Wie der Eigen­tü­mer der denk­mal­ge­schütz­ten Immo­bi­lie, Ralf Hoff­mann (Hoff­mann Ver­mö­gens­ver­wal­tung Ber­lin AG), bei einem Kiez­spa­zier­gang von Stadt­ent­wick­lungs-Stadt­rat Wil­fried Nün­thel (CDU) mit­teil­te, soll dort eine Filia­le der Bio Com­pany ein­zie­hen. Ursprüng­li­ch hat­te Hoff­mann mit der Fir­ma Rewe über eine Ansied­lung in den Räu­men ver­han­delt, die frü­her vom Dis­coun­ter Net­to genutzt wor­den waren.

Ziel: Eröff­nung zum Weih­nachts­ge­schäft
»Die­se Plä­ne haben sich zer­schla­gen«, sag­te Hoff­mann. »Die Bio Com­pany aber kommt defi­ni­tiv.« Es habe bereits Abstim­mun­gen mit der Denk­mal­pfle­ge gege­ben, weil die Türen ver­setzt und die Stirn­wand geöff­net wer­den sol­len. Noch in die­sem Monat soll die Bau­ge­neh­mi­gung ein­ge­reicht wer­den. Anfang August kön­ne dann ver­mut­li­ch Bau­be­ginn sein. Klap­pe alles rei­bungs­los, so kön­ne der Bio-Markt bereits das dies­jäh­ri­ge Weih­nachts­ge­schäft mit­neh­men: »Das beginnt übli­cher­wei­se am 1. Dezem­ber.« Der Döner wer­de aus­zie­hen, an die­ser Stel­le sol­le der Bäcke­rei­be­reich der Bio Com­pany ent­ste­hen. Statt des bis­he­ri­gen Chi­na-Imbis­ses sei eine höher­wer­ti­ge Gas­tro­no­mie geplant. Blei­ben wer­den laut Hoff­mann auf dem Gesamt-Kom­plex das grie­chi­sche Restau­rant und der Kin­der­gar­ten, auch die bis­he­ri­ge Durch­we­gung und die Park­platz­an­ord­nung wür­den sich nicht ändern.

Gleich zwei­mal Bio
Mit der Eröff­nung der Bio-Com­pany-Filia­le hat Karls­hor­st dann gleich zwei Bio-Super­märk­te in unmit­tel­ba­rer Nach­bar­schaft. Schließ­li­ch gibt es an der Dön­hoff­stra­ße 41 Ecke Tres­ko­wal­lee bereits eine Filia­le von Denn’s.

1998 denk­mal­ge­recht aus­ge­baut
Der Renn­bahn­hof Karls­hor­st war 1998 denk­mal­ge­recht moder­ni­siert und aus­ge­baut wor­den. Dafür gab es im sel­ben Jahr den Bau­her­ren­preis des Bezirks Lich­ten­berg. Das ältes­te Gebäu­de des Orts­teils war vor­her lan­ge Zeit durch Ver­fall geprägt. Am 6. Mai 1894 war der Renn­bahn­hof Karls­hor­st gegen­über der neu­en Renn­bahn in Betrieb genom­men wor­den: ein Kopf­bahn­hof mit sie­ben Glei­sen, drei Insel- und einem Sei­ten­bahn­steig. Der Fach­werk­bau des Emp­fangs­ge­bäu­des, in den jetzt der Bio-Markt ein­zie­hen soll, wur­de am 1. Juli 1894 ein­ge­weiht. Als Grün­dungs­tag der Kolo­nie Karls­hor­st gilt der 25. Mai 1895.

Autor: Birgitt Eltzel
Verweis: www.lichtenbergmarzahnplus.de/bio-company-kommt/

Quelle: LichtenbergMarzahnPlus | 04.06.2016

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