Pressespiegel

Biber-Alarm an der Rummelsburger Bucht

Naturschutzwächter entdecken Fraßspuren der Nager in Lichtenberg, Friedrichshain und Treptow

Vor weni­gen Tagen wur­den außer­dem auf der Fried­richs­hai­ner und der Trep­tower Sei­te der Rum­mels­bur­ger Bucht wei­te­re Hin­wei­se auf Biber gefun­den – eine klei­ne Sen­sa­ti­on.

Mit­te des 20. Jahr­hun­derts war die größ­te ein­hei­mi­sche Nage­rat in Deutsch­land fast aus­ge­rot­tet. Es fol­gen Maß­nah­men zum Schutz der Biber: So konn­ten sich die Tie­re erho­len. In den ver­gan­ge­nen 20 Jah­ren haben sich immer mehr Biber im Ber­li­ner Stadt­ge­biet aus­ge­brei­tet. Selbst Jung­tie­re wan­dern auf der Suche nach eige­nen Revie­ren in das Ber­li­ner Stadt­ge­biet ein sie­deln sich an. Bevor­zugt sind dabei natur­na­he Ufer­be­rei­che, doch Biber erobern auch städ­ti­sch geprägt und weni­ger unge­stör­te Gebie­te für sich.

Die Nager sind rei­ne Pflan­zen­fres­ser und ernäh­ren sich am liebs­ten von Kräu­tern, Sträu­chern, Was­ser­pflan­zen und Laub­bäu­men, wie Espen, Erlen und Pap­peln.

»Das Aus­brei­ten des Bibers beweist, dass der Arten- und Natur­schutz funk­tio­niert. Das ist ein beson­de­rer Erfolg für die Men­schen und Insti­tu­tio­nen, die sich jah­re­lang tat­kräf­tig für den Schutz des Bibers und sei­nes Lebens­rau­mes ein­ge­setzt haben. Dank des Ein­sat­zes der Ehren­amt­li­chen bei der Natur­schutz­wacht erfah­ren wir alle von die­sen posi­ti­ven Ent­wick­lun­gen und kön­nen sie doku­men­tie­ren«, sagt Wil­fried Nün­thel (CDU), Bezirks­stadt­rat für Stadt­ent­wick­lung. Auch ande­re Natur­lieb­ha­ber kön­nen ihre Beob­ach­tung von Wild­tie­ren über ein Inter­net­for­mu­lar mit­tei­len: www.berlin.de/ba-lichtenberg/freizeit/gruen/kontakt.php

Verweis: rn.abendblatt-berlin.de/fileadmin/pdf_archiv_rn/2015/RN_Li_04.2015.pdf

Quelle: Lichtenberger Rathausnachrichten | 28.03.2015

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