Pressespiegel

Bezirk stellt sich an Seite der Kleingärtner

Bahn AG will Gelände in Karlshorst verkaufen

Die Angst ist groß, dass damit das Ende der in den 1920er-Jah­ren gegrün­de­ten Klein­gar­ten­sied­lung besie­gelt scheint Burk­hard Ahlert, der Spre­cher der Deut­schen Bahn AG, recht­fer­tigt den Ver­kauf des Gelän­des. »Es ist für uns nicht mehr betriebs­not­wen­dig, wir brau­chen die­se Flä­chen nicht mehr«, sag­te Ahlert im RBB-Fern­se­hen. Vor­ge­se­hen sei, dass ein neu­er Eigen­tü­mer bestehen­de Ver­trä­ge über­neh­me. Aller­dings gab es in den ver­gan­ge­nen Jah­ren Bei­spie­le, dass nach einem Ver­kauf von Klein­gär­ten als­bald die Abriss­bag­ger anroll­ten. Zumin­dest in Lich­ten­berg soll dies ver­hin­dert wer­den. »Das Bezirks­amt Lich­ten­berg steht an der Sei­te der Klein­gärt­ne­rin­nen und Klein­gärt­ner, unab­hän­gig davon, ob sie lan­des­ei­ge­ne oder pri­va­te Flä­chen nut­zen«, erklärt Bau­stadt­rat Wil­fried Nün­thel. »Wir wer­den alle uns zur Ver­fü­gung ste­hen­den Mög­lich­kei­ten aus­schöp­fen, um die gegen­wär­ti­gen Bestands­nut­zun­gen auf den Flä­chen zu sichern und etwai­gen Spe­ku­la­ti­ons­in­ter­es­sen ent­ge­gen zu tre­ten.« Klein­gar­ten­flä­chen dien­ten der Erho­lung vie­ler Men­schen. »Sie über­neh­men auch eine wich­ti­ge sozia­le Funk­ti­on für den Zusam­men­halt in unse­rer Gesell­schaft und leis­ten zudem ihren Bei­trag für die Natur und das Stadt­kli­ma.«

Verweis: bezirks-journal.de/wp-content/uploads/2015/07/BZJ_07_2015_Lichtenberg.pdf

Quelle: Lichtenberger Bezirks-Journal | 16.07.2015

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