Pressespiegel

100 Jungvögel gerettet

Dreistündiger Einsatz von Feuerwehr und Bezirksamt endet glimpflich

Eine Fir­ma hat­te dort eini­ge Nes­ter der streng geschütz­ten Vogel­ar­ten Haus­sper­ling und Mau­er­seg­ler ver­schlos­sen. Die Dame infor­mier­te schnell das Umwelt und Natur­schutz­amt. Die zustän­di­gen Mit­ar­bei­te­rin für den Arten­schutz setz­te sich unmit­tel­bar mit dem Haus­ei­gen­tü­mer in Ver­bin­dung. Aber der konn­te die betref­fen­de Fir­ma nicht errei­chen. So wur­de die Ber­li­ner Feu­er­wehr alar­miert, um die Nes­ter wie­der frei­zu­le­gen. Die Ret­tungs­ak­ti­on dau­er­te etwa drei Stun­den. Gegen 18 Uhr konn­ten die Jung­vö­gel wie­der von ihren Eltern gefüt­tert wer­den.

Der Bezirks­stadt­rat für Stadt­ent­wick­lung. Wil­fried Nünthel(CDU), war erbost: »Wir wer­den klä­ren, ob vor­sätz­li­ch gehan­delt wur­de. Meh­rer Nes­ter mit etwa zehn bis zwan­zig Brut­paa­ren und ihren Jung­vö­geln bau­li­ch zu ver­schlie­ßen, ohne die Vögel zu bemer­ken, scheint mir aus­ge­schlos­sen. Gegen die Fir­ma wer­den wir ein Buß­geld­ver­fah­ren eröff­nen und die Kos­ten für den Feu­er­wehr­ein­satz ein­for­dern. Beson­ders dan­ken möch­te ich Frau O. für ihr umsich­ti­ges Han­deln sowie den bei­den Bio­lo­gin­nen des Fach­be­reich Arten­schutz und der Ber­li­ner Feu­er­wehr für ihren Ein­satz. Ohne die Arten­viel­falt wäre das Leben in der Stadt um eini­ges ärmer.«

Verweis: rn.abendblatt-berlin.de/fileadmin/pdf_archiv_rn/2015/RN_Li_06.2015.pdf

Quelle: Lichtenberger Rathausnachrichten | 06.06.2015

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