Pressemitteilung

Stadtrat Wilfried Nünthel besucht Lichtenberger Kleingartenanlagen

Ab Mitt­wo­ch, 4.Mai 2016, bis in den Som­mer wird Wil­fried Nün­thel die Lich­ten­ber­ger Klein­gar­ten­an­la­gen vor Ort besu­chen und mit den Nut­ze­rin­nen und Nut­zern von Schre­ber­gär­ten ins Gespräch kom­men. Im Mit­tel­punkt wird dabei das von ihm seit Jah­ren ver­folg­te Ziel der dau­er­haf­ten Siche­rung von Klein­gar­ten­an­la­gen durch Bebau­ungs­plä­ne ste­hen. Aber auch der Aus­tau­sch zu aktu­el­len The­men soll nicht zu kurz kom­men.

Hier­zu erklärt der Bezirks­stadt­rat für Stadt­ent­wick­lung, Wil­fried Nün­thel (CDU):

»Wir haben am Anfang der Legis­la­tur­pe­ri­ode zuge­si­chert, dass wir alle Klein­gar­ten­an­la­gen in ihrem Bestand sichern wol­len, indem wir die Flä­chen in Bebau­ungs­plä­nen ver­an­kern. Mit mei­ner dies­jäh­ri­gen Tour durch die Klein­gar­ten­an­la­gen möch­te ich über den aktu­el­len Stand dazu infor­mie­ren sowie bei die­ser Gele­gen­heit auch auf etwai­ge Sor­gen und Pro­ble­me ande­rer Art ein­ge­hen.«

 

Fol­gen­de Besu­che sind im Mai 2016 geplant:

  • Mi 04.05.2016 um 13.00 Uhr: KGA »Para­dies« (Fischer­stra­ße 31)
  • Mi 04.05.2016 um 14.30 Uhr: KGA »Sans­sou­ci« (Fischer­stra­ße 16)
  • Mi 11.05.2016 um 10.00 Uhr: KGA »An der Trai­nier­bahn« (Wal­do­wal­lee 135)
  • Mi 11.05.2016 um 11.30 Uhr: KGA »Gar­ten­freun­de Wuhl­hei­de« (Am Sand­berg 22)
  • Mi 11.05.2016 um 13.30 Uhr: KGA »Lan­ges Höhe« (Stel­ler­weg 29)
  • Mi 18.05.2016 um 09.30 Uhr: KGA »Stall­wie­se« (Hoher Wall­gra­ben 49)
  • Mi 18.05.2016 um 13.30 Uhr: KGA »Grü­ner Grund« (Zachert­stra­ße 39–45)
  • Do 19.05.2016 um 10.30 Uhr: KGA »Mär­ki­sche Aue« (Rum­mels­bur­ger Stra­ße 1)
  • Fr 27.05.2016 um 10.00 Uhr: KGA »Land in Son­ne« (War­ten­ber­ger Stra­ße 49)
  • Fr 27.05.2016 um 12.00 Uhr: KGA »Müh­len­grund« (War­ten­ber­ger Stra­ße 35)
  • Mo 30.05.2016 um 14.00 Uhr: KGA »Fal­ken­hö­he Nord« (Birk­hol­zer Weg 112)
  • Mo 30.05.2016 um 15.30 Uhr: KGA »Volks­park Mal­chow« (An der B2, Nr. 4)

Wei­te­re Ter­mi­ne für die nach­fol­gen­den Som­mer­mo­na­te sind in Abstim­mung.

 

Hin­ter­grund:

Im Jahr 2020 läuft die Zusa­ge des Lan­des Ber­lin zur Siche­rung der Klein­gar­ten­an­la­gen auf lan­des­ei­ge­nen Flä­chen aus. Die meis­ten Klein­gar­ten­an­la­gen auf Flä­chen des Lan­des Ber­lins sind zwar über das Bun­des­klein­gar­ten­ge­setz mit­tels Pacht­ver­trä­ge auf unbe­stimm­te Zeit gesi­chert, jedoch könn­ten die Pacht­ver­trä­ge for­mal gekün­digt wer­den, wenn eine ande­re Nut­zung im Bebau­ungs­plan fest­ge­setzt ist bzw. wer­den soll und die Flä­che somit für ande­re Vor­ha­ben gebraucht wird. Vie­le Päch­te­rin­nen und Päch­ter fürch­ten des­halb um die Exis­tenz ihrer Klein­gar­ten­an­la­ge. Ein Instru­ment zur dau­er­haf­ten Siche­rung der Anla­gen sind Bebau­ungs­plä­ne, weil dar­in die ver­bind­li­che Nut­zung für ein Gebiet fest­ge­legt wird.

Die­sen Weg ver­folgt das Bezirks­amt seit eini­gen Jah­ren und wird dabei durch ent­spre­chen­de Beschlüs­se der Bezirks­ver­ord­ne­ten­ver­samm­lung unter­stützt. Seit sei­nem Amts­an­tritt hat Stadt­rat Wil­fried Nün­thel die­se Linie im Zusam­men­hang mit Klein­gar­ten­an­la­gen in Lich­ten­berg in Pres­se­mit­tei­lun­gen mehr­fach bekräf­tigt:

 

»Das Bezirks­amt Lich­ten­berg steht an der Sei­te der Klein­gärt­ne­rin­nen und Klein­gärt­ner, unab­hän­gig davon, ob sie lan­des­ei­ge­ne oder pri­va­te Flä­chen nut­zen. Wir wer­den alle uns zur Ver­fü­gung ste­hen­den Mög­lich­kei­ten aus­schöp­fen, um die gegen­wär­ti­gen Bestands­nut­zun­gen auf den Flä­chen zu sichern und etwai­gen Spe­ku­la­ti­ons­in­ter­es­sen ent­ge­gen zu tre­ten. Klein­gar­ten­flä­chen die­nen der Erho­lung vie­ler Men­schen in unse­rer Stadt, sie über­neh­men auch eine wich­ti­ge sozia­le Funk­ti­on für den Zusam­men­halt in unse­rer Gesell­schaft und leis­ten zudem ihren Bei­trag für die Natur und das Stadt­kli­ma. Die­se bedeu­ten­den Wer­te genie­ßen bei uns eine beson­ders hohe Prio­ri­tät in Fra­gen der Beur­tei­lung und Abwä­gung im Zusam­men­hang mit Bebau­ungs­plan­ver­fah­ren und der Bear­bei­tung von Bau­an­trä­gen.«

– Quel­le: Wil­fried Nün­thel in der Pres­se­mit­tei­lung vom 07.07.2015

»Bei der Akti­vie­rung von Flä­chen für den Woh­nungs­bau wol­len wir auch im Sin­ne der Nach­hal­tig­keit han­deln und uns im Wesent­li­chen auf Flä­chen­po­ten­tia­le kon­zen­trie­ren, die in der Ver­gan­gen­heit bereits ein­mal bebaut gewe­sen sind. Eine Umwid­mung von Natur- und Grün­flä­chen wol­len wir ver­mei­den, eben­so wer­den wir auf kei­nen Fall auf Klein­gar­ten­flä­chen zurück­grei­fen.«

– Quel­le: Wil­fried Nün­thel in der Pres­se­mit­tei­lung vom 02.01.2013

Herausgeber: Bezirksamt Lichtenberg, Bezirks­stadt­rat für Stadt­ent­wick­lung | 03.05.2016

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