Pressemitteilung

Planfeststellungsverfahren Treskowallee / Bahnbrücke Karlshorst beginnt

Dabei steht ins­be­son­de­re der Stra­ßen­raum unter der Bahn­brü­cke Karls­hor­st zwi­schen Dön­hoff­stra­ße und Wand­litz­stra­ße im Fokus. Im Ver­fah­ren soll eine Klä­rung über die künf­ti­ge Füh­rung der Stra­ßen­bahn her­bei­ge­führt wer­den: ent­we­der als Mit­tel­spur oder als Ver­schwen­kung in einer so genann­ten Y-Vari­an­te. In bei­den Fäl­len sol­len die bei­den bestehen­den Hal­te­stel­len »Tres­ko­wal­lee / S Karls­hor­st« und »Tres­ko­wal­lee / Ehr­lich­stra­ße« durch einen zen­tra­len Umstei­ge­punkt »S-Bahn­hof Karls­hor­st« unter der neu gestal­te­ten Bahn­brü­cke Karls­hor­st ersetzt wer­den. Cir­ca 150 m süd­li­ch der Ehr­lich­stra­ße soll dann eine neue Hal­te­stel­le »Tra­ber­weg« errich­tet wer­den. Wei­ter­hin soll der gesam­te Stra­ßen­raum im Abschnitt ver­bes­sert wer­den.

Als Teil der Öffent­lich­keits­be­tei­li­gung wer­den die

Plan­un­ter­la­gen in der Zeit vom 11. Febru­ar bis 10. März 2016 öffent­li­ch aus­ge­legt.

Inter­es­sier­te kön­nen mon­tags bis mitt­wochs von 8 bis 16 Uhr, don­ners­tags von 8 bis 18 Uhr sowie frei­tags von 8 bis 13 Uhr oder nach tele­fo­ni­scher Ver­ein­ba­rung: (030) 90296–6433 oder –6472 die Plä­ne ein­se­hen. Aus­ge­legt wer­den die Unter­la­gen im Stadt­ent­wick­lungs­amt, Fach­be­reich Stadt­pla­nung, Alt-Fried­richs­fel­de 60, Haus 2, Raum 1210A, 10315 Ber­lin.

Die zur Ein­sicht vor­lie­gen­den Unter­la­gen ent­hal­ten u.a. über einen Land­schafts­pfle­ge­ri­schen Begleit­plan, einem Lärm- und Schwin­gungs­tech­ni­schen Gut­ach­ten und eine Luft­schad­stoff­un­ter­su­chung. Eine gesetz­li­che Ver­pflich­tung zur Durch­füh­rung einer Umwelt­ver­träg­lich­keits­prü­fung besteht nicht.

Hier­zu erklärt der Bezirks­stadt­rat für Stadt­ent­wick­lung, Wil­fried Nün­thel (CDU):

»Die Pla­nun­gen sehen vor, dass den Ver­kehrs­teil­neh­mern Tram, Autos, Rad­fah­rer und Fuß­gän­gern an und unter der Brü­cke gleich­be­rech­tigt mehr Platz ein­ge­räumt wird. Das jahr­zehn­te­lan­ge Nadel­öhr zwi­schen Dön­hoff­stra­ße und Wand­litz­stra­ße wird damit end­li­ch besei­tigt. Es wird neue Abbie­ge­fahr­spu­ren für Links­ab­bie­ger in die Rhein­stein­stra­ße sowie in die Stol­zen­fels­stra­ße und für die Rechts­ab­bie­ger in die Dön­hoff­stra­ße geben. Zudem wird es einen Rad­weg geben. Dies alles führt nicht nur zu einer bes­se­ren Umstei­ge­be­zie­hung für die Fahr­gäs­te des ÖPNV und einer Zeit­er­spar­nis für Auto­fah­rer, son­dern ins­ge­samt zu mehr Sicher­heit für alle Ver­kehrs­teil­neh­mer. Als gro­ßen Wer­muts­trop­fen müs­sen wir lei­der hin­neh­men, dass nach den gegen­wär­ti­gen Pla­nun­gen die Bau­ar­bei­ten aus unter­schied­li­chen Grün­den durch die BVG erst im Jahr 2019 begin­nen kön­nen. Das bedau­re ich sehr, jedoch hat der Bezirk dar­auf lei­der kei­nen Ein­fluss. Unse­re Haus­auf­ga­ben in die­ser Ange­le­gen­heit haben wir bis­lang immer pünkt­li­ch geleis­tet und wer­den dies im wei­te­ren Ver­fah­ren auch so fort­set­zen.«

Herausgeber: Bezirksamt Lichtenberg, Bezirks­stadt­rat für Stadt­ent­wick­lung | 02.02.2016

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