Pressemitteilung

Lärmaktionsplan Schiene: Persönliche Lärmbelastung bis 30. Juni 2015 melden

www.eba.bund.de/DE/HauptNavi/Finanzierung/Umgebungslaermrichtlinie/Laermaktionsplanung/Oeffentlichkeitsbeteiligung/oeffentlichkeitsbeteiligung_node.html

Nach Aus­sa­ge des EBA wird der ers­te Lärm­ak­ti­ons­plan ab Mit­te des Jah­res 2016 fer­tig­ge­stellt und ver­öf­fent­licht. Nach § 47d Abs. 5 Bun­des-Immis­si­ons­schutz­ge­setz (BIm­SchG) muss der Lärm­ak­ti­ons­plan dann nach der erst­ma­li­gen Auf­stel­lung alle fünf Jah­re über­prüft und erfor­der­li­chen­falls über­ar­bei­tet wer­den. Seit dem 1. Janu­ar 2015 ist das EBA für die Lärm­ak­ti­ons­pla­nung bei den Haupt­ei­sen­bahn­stre­cken des Bun­des zustän­dig und nicht mehr wie bis­lang die Län­der.

Dazu erklärt Wil­fried Nün­t­hel (CDU), Bezirks­stadt­rat für Stadt­ent­wick­lung:

»Der Lärm an Bahn­stre­cken ist für die unmit­tel­ba­ren Nach­barn immer ein Ärger­nis und kann sich auf lan­ge Sicht auch gesund­heit­lich aus­wir­ken. So errei­chen mich regel­mä­ßig Zuschrif­ten, die den Bezirk um Unter­stüt­zung für Lärm­schutz­maß­nah­men ent­lang von Schie­nen bit­ten. Zustän­dig sind jedoch das Eisen-bahn­bun­des­amt und die Deut­schen Bahn. Der gegen­wär­tig in Arbeit befind­li­che Lärm­ak­ti­ons­plan ist daher eine gute Gele­gen­heit, die Inter­es­sen der betrof­fe­nen Bewoh­ne­rin­nen und Bewoh­ner Lich­ten­bergs zu arti­ku­lie­ren. Alle Bahn­lärm­ge­schä­dig­ten sind daher auf­ge­ru­fen, sich im lau­fen­den Betei­li­gungs­ver­fah­ren ein­zu­brin­gen und ihre Vor­stel­lun­gen zu äußern.«

Herausgeber: Bezirksamt Lichtenberg, Bezirks­stadt­rat für Stadt­ent­wick­lung | 18.06.2015

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