Pressemitteilung

Förderprogramm gegen Einbruchskriminalität

Auch für den Lich­ten­ber­ger CDU-Bun­des­tags­ab­ge­ord­ne­ten Dr. Mar­tin Pät­zold hat das The­ma »Sicher­heit« in sei­nem Wahl­kreis hohe Prio­ri­tät: »Das För­der­pro-gramm ist ein Teil unse­res umfas­sen­den Ansat­zes zur Bekämp­fung von Ein­bruchs­kri­mi­na­li-tät. Ange­sichts der ste­tig stei­gen­den Anzahl an Ein­brü­chen und der wach­sen­den Beun­ru­hi-gung in der Bevöl­ke­rung müs­sen wir zukünf­tig stär­ker mit kon­kre­ten Maß­nah­men dage­gen vor­ge­hen«.

Pri­va­te Eigen­tü­mer und Mie­ter kön­nen nun finan­zi­el­le Zuschüs­se zur Siche­rung gegen Woh­nungs- und Haus­ein­brü­che in Anspruch neh­men. Zuschuss gibt es für den Ein­bau oder die Nach­rüs­tung von Fens­tern, den Ein­bau ein­bruch­hem­men­der Git­ter und Rol­lä­den und für bau­ge­bun­de­ne Assis­tenz­sys­te­me, wie zum Bei­spiel Bild- oder Gegen­sprech­an­la­gen. Die För-derung kann jeder bean­tra­gen, der in den Ein­bruch­schutz einer bestehen­den Wohn­im­mo-bilie inves­tiert. Geför­dert wer­den sowohl das Mate­ri­al als auch der fach­ge­rech­te Ein­bau durch Fach­un­ter­neh­men. Wich­tig ist, dass die För­de­rung vor Beginn der Umbau­ar­bei­ten bean­tragt wird. Der Zuschuss in Höhe von 10 Pro­zent der Inves­ti­ti­ons­sum­me kann dabei zwi­schen min­des­tens 200 und maxi­mal 1.500 Euro betra­gen. Wer Maß­nah­men gegen Woh-nungs­ein­bruch mit dem alters­ge­rech­ten Umbau ver­bin­det, erhält die Mög­lich­keit, sogar einen Zuschuss von maxi­mal 5.000 Euro zu bekom­men, da die beschlos­se­ne Zuschuss­för­de-rung im Rah­men des bestehen­den KfW-Pro­gramms »Alters­ge­recht Umbau­en« erfolgt.

Zusätz­li­ch wer­den die Bun­des­po­li­zei bis 2018 um cir­ca 3.000 und das Bun­des­kri­mi­nal­amt um cir­ca 300 Stel­len ver­stärkt. Mit dem Inkraft­tre­ten des Geset­zes zur Ein­füh­rung von Höchst­spei­cher­fris­ten ist in Zukunft außer bei ban­den­mä­ßi­gem jetzt auch bei ein­fa­chem Woh­nungs­ein­bruch der Rück­griff auf Tele­kom­mu­ni­ka­ti­ons­da­ten mög­li­ch, um mut­maß­li­che Straf­tä­ter zu über­füh­ren.

Herausgeber: Dr. Martin Pätzold | 05.01.2016

Print Friendly, PDF & Email
Zurück zu allen Beiträgen