Pressemitteilung

Fitnessgeräte in Rüdickenstraße erneut beschädigt

Warum tut man sowas?

Die Gerä­te sind erst vor ein paar Tagen für ca. 2.600 € kom­plett repa­riert wor­den. Nun sind die Schä­den noch
gra­vie­ren­der und umfang­rei­cher. Die Repa­ra­tur wird auf min­des­tens 10.000 € geschätzt. Die­se Mit­tel ste­hen im dies­jäh­ri­gen Haus­halt nicht zur Ver­fü­gung. Aus die­sem Grund wird die Flä­che zeit­nah abge­sperrt und der Rück­bau der Gerä­te wird ver­an­lasst. Eine Anzei­ge gegen Unbe­kannt wur­de erstat­tet. Für ent­spre­chen­de Hin­wei­se aus der Bevöl­ke­rung sind das Bezirks­amt Lich­ten­berg und die Ber­li­ner Poli­zei sehr dank­bar!

Kopf­schüt­telnd ergänzt der Bezirks­stadt­rat für Stadt­ent­wick­lung, Wil­fried Nün­thel (CDU):

»Ich bin abso­lut sau­er über die­se sinn­lo­se Akti­on! Immer wie­der müs­sen wir Bür­ge­rin­nen und Bür­gern erklä­ren, dass wir Fit­ness- und Spiel­ge­rä­te abbau­en müs­sen, weil der Unter­hal­tungs­ti­tel kaum aus­reicht, um nur die alters­be­ding­ten Repa­ra­tu­ren durch­zu­füh­ren. Wenn dann noch mut­wil­li­ge Sach­be­schä­di­gung dazu kommt, hät­te in die­sem Fal­le also wie­der an ande­rer Stel­le ein Spiel­ge­rät ›weg­ge­spart‹ wer­den müs­sen. Daher haben wir uns aus wirt­schaft­li­chen Grün­den dazu ent­schie­den, kei­nen erneu­ten Repa­ra­tur­ver­su­ch zu star­ten und die Gerä­te abzu­bau­en. Was bleibt, ist ein­zig die Fra­ge: War­um tut man sowas?«

Herausgeber: Bezirksamt Lichtenberg, Bezirks­stadt­rat für Stadt­ent­wick­lung | 02.06.2016

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