Pressemitteilung

Beim Senat nachgefragt zur Linienführung der S-Bahnlinie S75

Schriftliche Anfrage des Abgeordneten Danny Freymark

Unter ande­rem woll­te er wis­sen, wie der Senat die durch die Ver­kür­zung ent­ste­hen­de Mobi­li­täts­ein­schrän­kun­gen für Hohen­schön­hau­se­ner bewer­te, was der Senat bereits alles zur Bei­be­hal­tung der Stre­cken­füh­rung unter­nom­men habe, war­um nicht alter­na­ti­ve Tak­tungs­kon­zep­te geprüft wur­den und ob es bereits Über­le­gun­gen des Senats gibt, die Ver­kür­zungs­plä­ne zurück­zu­neh­men.

Lei­der ant­wor­te­te die Senats­ver­wal­tung nur pau­schal, ging nicht tief­grün­dig auf die ein­zel­nen Fra­gen ein und kam somit ihrer Pflicht nicht nach, Abge­ord­ne­ten sach­ge­mäß zu ant­wor­ten.

So lau­tet es im Ant­wort­schrei­ben: »Im Ziel­zu­stand nach Neu­ord­nung des Lini­en­gefü­ges auf der Stadt­bahn befin­den sich im Tages­ver­kehr wei­ter­hin sechs Zug­grup­pen auf der Stadt­bahn, das dor­ti­ge Ange­bot wird nicht redu­ziert. Eine zusätz­li­che Durch­bin­dung einer sieb­ten Zug­grup­pe der Linie S75 auf die Stadt­bahn ist im Rah­men der begrenz­ten Fahr­zeug­ver­füg­bar­keit bei der S-Bahn kurz- und mit­tel­fris­tig nicht mög­li­ch.«

Dan­ny Frey­mark kom­men­tiert dazu: »Als Ver­kehrs­se­na­tor soll­ten Herr Gei­sel und sei­ne Senats­ver­wal­tung aller­dings prü­fen, wie die S75 erhal­ten wer­den kann und nicht etwa ver­schie­de­ne Inter­es­sen gegen­ein­an­der aus­spie­len. Das ist der eigent­li­ch Skan­dal für die Fahr­gäs­te im Osten der Stadt.«

»Wir wis­sen eine star­ke Unter­stüt­zung der Hohen­schön­hau­se­ner hin­ter uns und wer­den in den ver­schie­de­nen poli­ti­schen sowie gesell­schaft­li­chen Gre­mi­en dafür kämp­fen, dass es eine Ver­kür­zung der Bahn­li­nie S75 abge­wen­det wird. Über 1.000 Unter­schrif­ten zei­gen, dass wir auf dem rich­ti­gen Weg sind.«, sagt der Kreis­vor­sit­zen­de der CDU Lich­ten­berg und Bun­des­tags­ab­ge­ord­ne­te Dr. Mar­tin Pät­zold.

Herausgeber: CDU Lichtenberg | 23.08.2016

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