Pressemitteilung

Assistierte Ausbildung – kein junger Mensch soll zurückbleiben!

»Bes­se­re Chan­cen für die Aus­bil­dung jun­ger Men­schen mit Han­di­cap! Mit die­ser Ziel­set­zung schafft die Gro­ße Koali­ti­on unter Füh­rung der Uni­on jetzt für sozi­al benach­tei­lig­te oder lern­be­ein­träch­tig­te Jugend­li­che ein neu­es För­der­instru­ment: die Assis­tier­te Aus­bil­dung. Damit wol­len wir jun­gen Men­schen die Chan­ce bie­ten, in Betrie­ben des ers­ten Arbeits­mark­tes in einen Beruf ein­zu­stei­gen. Die Jugend­li­chen wer­den von sozi­al­päd­ago­gisch geschul­ten Assis­ten­ten unter­stützt sowie in die Betrie­be beglei­tet. Die Assis­ten­ten ste­hen bei Bedarf auch den Arbeit­ge­bern zur Sei­te.

Die bereits in eini­gen Bun­des­län­dern erfolg­reich erprob­te ›Assis­tier­te Aus­bil­dung‹ wur­de von der Uni­on erwei­tert. Damit kön­nen neben lern­be­ein­träch­tig­ten und sozi­al benach­tei­lig­ten jun­gen Men­schen künf­tig auch die­je­ni­gen geför­dert wer­den, die auf Grund beson­de­rer Lebens­um­stän­de eine betrieb­li­che Aus­bil­dung nicht begin­nen, fort­set­zen oder erfolg­reich abschlie­ßen kön­nen.

Bund und Län­der bzw. Kom­mu­nen oder die Wirt­schaft finan­zie­ren in die­sen Fäl­len das Instru­ment je zur Hälf­te und stim­men die För­der­kon­zep­te pass­ge­nau auf­ein­an­der ab. In der Kofi­nan­zie­rung liegt die gro­ße Chan­ce, regio­na­len Beson­der­hei­ten und Erfah­run­gen sowie der gemein­sa­men Ver­ant­wor­tung für die jun­gen Men­schen Rech­nung zu tra­gen und die Ziel­grup­pe zu ver­grö­ßern. Die­se Chan­ce soll­ten wir nut­zen!

Mit der Assis­tier­ten Aus­bil­dung setzt die CDU-SPD-Koali­ti­on ein wich­ti­ges Signal für die Aus­bil­dungs­ga­ran­tie und geht auch einen wei­te­ren Schritt in Rich­tung Umset­zung der UN-Behin­der­ten­kon­ven­ti­on. Die neu­en Rege­lun­gen zur Assis­tier­ten Aus­bil­dung und den aus­bil­dungs­be­glei­ten­den Hil­fen sol­len am 1. Mai 2015 in Kraft tre­ten, um bereits im kom­men­den Aus­bil­dungs­jahr 2015/16 grei­fen zu kön­nen.«

Herausgeber: Dr. Martin Pätzold | 17.03.2015

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