Pressemitteilung

Artenschutzmaßnahmen am Dekrapfuhl gehen weiter

Hier­zu erklärt der Bezirks­stadt­rat für Stadt­ent­wick­lung, Wil­fried Nün­thel (CDU):

»Das gero­de­te Holz wird über­wie­gend vor Ort ver­blei­ben und beim Bau von Bio­to­pen an der nörd­li­chen Ufer­bö­schung wei­ter ver­wen­det. Damit schaf­fen wir Unter­schlupf­mög­lich­kei­ten für die dort ansäs­si­ge Zaunei­dech­se, wel­che durch das Bun­des­na­tur­schutz­ge­setz als streng geschützt ein­ge­stuft ist.«

Auf dem Gelän­de nörd­li­ch der Tram-Wen­de­schlei­fe in der Zings­ter Stra­ße befin­det sich der 1998 im Rah­men einer Qua­li­fi­zie­rungs­maß­nah­me der Prüf­ge­sell­schaft DEKRA e.V. ange­leg­te Dekrap­fuhl. Die­ser ca. 2.000 Qua­drat­me­ter gro­ße Pfuhl hat in den letz­ten Jah­ren auf­grund der anhal­ten­den Tro­cken­heit sei­nen Cha­rak­ter als tem­po­rä­res Klein­ge­wäs­ser ver­lo­ren.

Der Pfuhl hat vor allem für streng geschütz­te Arten wie Moor­frosch, Wech­sel­krö­te und Zaunei­dech­se eine beson­de­re Bedeu­tung. Zur Revi­ta­li­sie­rung des Gewäs­sers als wert­vol­ler Lebens­raum für feucht­lie­ben­de Tier- und Pflan­zen­ar­ten wur­de Anfang des Jah­res begon­nen, den wild wach­sen­den Baum­be­wuchs zu roden, wel­cher sich in den letz­ten Jah­ren im Gewäs­ser ange­sie­delt hat.

Die Arten­schutz­maß­nah­men erfol­gen im Auf­trag des Umwelt- und Natur­schutz­am­tes Lich­ten­berg in Zusam­men­ar­beit mit der Senats­ver­wal­tung für Umwelt und Stadt­ent­wick­lung.

Herausgeber: Bezirksamt Lichtenberg, Bezirks­stadt­rat für Stadt­ent­wick­lung | 21.11.2016

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