VERBANDSAUSWAHL AUSGEWÄHLT: CDU Lichtenberg

31.03.2009 | Meldung von Junge Union Lichtenberg

Politische Diskussion über »Die gemütliche Krise«

In den Medien ist sie allgegenwärtig und kein Tag vergeht ohne neue schlechte Nachrichten: die Wirtschaftskrise. Und dennoch sahen Krisen in der Vergangenheit anders aus. Das Geld wird nicht in Schubkarren zum Bäcker gebracht und Broker verkaufen keine Äpfel. Im Gegenteil: Benzin- sowie Gaspreise sinken und Neuwagen finden reißenden Absatz. Ist die Krise nicht so schlimm oder was macht sie so »gemütlich«?

Um Licht ins Dunkel zu bringen, hat die Junge Union Lichtenberg am 31. März 2009 einen Experten eingeladen, Matthias Schäfer von der Konrad-Adenauer-Stiftung (KAS). Nachdem er den Teilnehmern zunächst die eigentlichen Ursprünge der Krise erläutert hat, ging er auf die Kreditfreudigkeit der US-Amerikaner und die resultierende Immobilienkrise ein. Er erklärte dabei anschaulich, warum plötzlich auch die Banken betroffen waren und es sich letztlich zur globalen Wirtschaftskrise ausweitete.

Die Erklärungen wurden begleitet von zahlreichen interessanten Fragen der Teilnehmer. So ging es beispielsweise um die Konjunkturpakete, den Nutzen der Abwrackprämie und eine drohende Inflation. Alle Anwesenden zeigten sich äußerst zufrieden mit der Kompetenz des KAS-Referenten. Organisator und Kreisvorstandsmitglied Christopher Pustola sagte: »Herr Schäfer konnte dieses komplexe Thema sehr gut erklären. Die Veranstaltung war auf hohem Niveau und dennoch auch für Nicht-Wirtschaftswissenschaftler verständlich. Langweilig wurde es nie!«