Meldung

Vorstellung der Studie »Jobmotor Sozialwirtschaft – Wachstumsbranche in Zeiten der globalen Krise«

Die Sozi­al­wirt­schaft in Deutsch­land hat sich laut Deloit­te-Stu­die »Job­mo­tor Sozi­al­wirt­schaft – Wachs­tums­bran­che in Zei­ten der glo­ba­len Kri­se« vor allem sta­bi­li­sie­rend auf die Beschäf­ti­gungs­ent­wick­lung aus­ge­wirkt – von 2008 bis 2011 stieg die Zahl der sozi­al­ver­si­che­rungs­pflich­tig Beschäf­tig­ten um über 16 Pro­zent. Die klas­si­sche Auf­ga­ben­tei­lung zwi­schen Staat und Ver­bän­den gilt inzwi­schen jedoch als Aus­lauf­mo­dell. An ihre Stel­le tritt eine stär­ke­re wirt­schaft­li­che Aus­rich­tung sozia­ler Dienst­leis­tun­gen. Im Wesent­li­chen zei­gen sich bei der Moder­ni­sie­rung des Sek­tors zwei Ent­wick­lun­gen: die Ein­füh­rung des Wett­be­werbs­prin­zips sowie das Kon­trakt­ma­nage­ment. Ins­ge­samt wird sich der Ver­bän­de­kor­po­ra­tis­mus auf­lö­sen, was eine wei­te­re Pri­va­ti­sie­rungs­wel­le aus­lö­sen wird. Eine ern­s­te Her­aus­for­de­rung ist der Fach­kräf­te­man­gel, des­sen Ursa­chen im demo­gra­fi­schen Wan­del und der unzu­rei­chen­den Qua­li­fi­zie­rung lie­gen.

Die wesent­li­chen Punk­te der Stu­die sind:

Stär­ke­res Wachs­tum als Gesamt­wirt­schaft – Die deut­sche Sozi­al­wirt­schaft hat sich in den letz­ten Jah­ren in vie­len Regio­nen und Bun­des­län­dern rasant ent­wi­ckelt.

Vom Investor zum Gewähr­leis­ter – Die Ein­füh­rung des Wett­be­werbs­prin­zips und die Durch­set­zung des Kon­trakt­ma­nage­ments sind zwei der prä­gen­den Ent­wick­lun­gen in der Sozi­al­wirt­schaft.

Unter­schätz­te Wert­schöp­fung der Sozi­al­wirt­schaft – Neben der Bedeu­tung für den Arbeits­markt stärkt sie die Nach­fra­ge und führt zu höhe­ren Steu­er­rück­flüs­sen.

Herausgeber: Dr. Martin Pätzold | 27.02.2013

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