Meldung

Vom Brunnen bis zum Wasserhahn

Schon zu beginn der Füh­rung in der Ober­flä­chen­auf­be­rei­tungs­an­la­ge am Tegeler See wur­de deut­li­ch, auf wel­chem hohen tech­ni­schen Niveau die Mit­ar­bei­te­rin­nen und Mit­ar­bei­ter der Was­ser­be­trie­be agie­ren. So konn­te der Tegeler See durch die­se Anla­ge in der Was­ser­qua­li­tät ver­bes­sern, sodass man sogar bis in eine Tie­fe von 3 m sehen kann. Eben­so beein­dru­ckend war, wie sich die Anla­ge ins Gesamt­bild der Umge­bung ein­fügt. »Es ist schön zu sehen, dass der Men­sch nicht nur nega­ti­ve Umwelt­fol­gen pro­du­zie­ren kann, son­dern durch die OWA Tegel auch posi­ti­ven Ein­fluss auf die Umwelt neh­men kann!«, so Dan­ny Frey­mark.

Wei­ter auf dem Pro­gramm stand ein Besu­ch beim Was­ser­werk Tegel. Dort wur­de noch­mal ein­drucks­voll der Was­ser­kreis­lauf erklärt, wel­che Pro­ble­me und Gefah­ren dabei aber auch u.a. durch Medi­ka­men­ten­rück­stän­de ent­ste­hen. Bis jetzt sind sich Wis­sen­schaft und Fach­leu­te uneins, ob und wel­che Grenz­wer­te dort sinn­voll wären.

Es gab aber natür­li­ch auch ein paar unter­halt­sa­me Infos: die Mit­ar­bei­ter in der Leit­zen­tra­le haben immer eine Fern­seh­zei­tung vor sich lie­gen. Anhand die­ser kön­nen sie ent­schei­den, wann bei­spiels­wei­se wich­ti­ge Fuß­ball­spie­le zuen­de sind, um vor­her schon den Was­ser­druck zu erhö­hen, damit bei jedem zuhau­se nach Abfiff die Toi­let­ten­spüh­lung mit genü­gend Was­ser funk­tio­niert.

Zum Abschluss der Tages­tour gab es ein Fach­ge­spräch im Klär­werk Ruh­le­ben, wo einer­seits die Funk­ti­ons­wei­se des Klär­werks erläu­tert wur­de, aber auch ande­rer­seits den geleb­ten Umwelt­schutz im Unter­neh­men zu dis­ku­tier­ten. So pro­du­zie­ren und behan­deln die Was­ser­be­trie­ben am Klär­werk Ruh­le­ben Klär­schlamm, der dann dort vor­ort zur eige­nen Ener­gie­ge­win­nung ver­brannt wird. Wenn­gleich übel rie­chend und unan­sehn­li­ch ist Klär­schlamm eine alter­na­ti­ve Ener­gie­quel­le, die ihren berech­tig­ten Weg in die Ener­gie­ge­win­nung gefun­den hat.

Herausgeber: Danny Freymark | 16.03.2012

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