Meldung

Talk im Club – Sport trifft Politik

An der Talk­run­de, deren For­mat im letz­ten Jahr Pre­mie­re fei­er­te, nah­men unter ande­rem der Gene­ral­se­kre­tär der CDU Dr. Peter Tau­ber und die Olym­pia­sie­ge­rin in der Dis­zi­plin Moder­ner Fünf­kampf 2008 Lena Schö­ne­born teil. Mode­riert wur­de der Abend vom Olym­pia­sie­ger in der Dis­zi­plin Zehn­kampf 1988 Chris­ti­an Schenk.

Tau­ber beton­te die Bedeu­tung des Spit­zen­sports für die Gesell­schaft. Vie­le erfolg­rei­che Sport­ler enga­gie­ren sich in sozia­len Berei­chen. Ein Ber­li­ner Bei­spiel hier­für ist der Pro­fi-Fuß­bal­ler Jérô­me Boa­teng. »Die­ses Kind aus dem Wed­ding hat nie ver­ges­sen, wo sei­ne Wur­zeln lie­gen und setzt sich für eine gewalt­freie und tole­ran­te Welt ein. Er macht als Pro­fi­sport­ler deut­li­ch, dass man sich auch gesel­lEs war abso­lut gerecht­fer­tigt, ihn vor zwei Tagen mit dem Moses-Men­dels­sohn-Preis aus­zu­zeich­nen, da er vie­len jun­gen Men­schen ein Vor­bild ist.«

Der Moses-Men­dels­sohn-Preis wird alle zwei Jah­re von der Men­dels­sohn-Gesell­schaft zusam­men mit der Ber­li­ner Kul­tur­ver­wal­tung ver­ge­ben. Aus­ge­zeich­net wer­den Per­sön­lich­kei­ten, die sich durch Sozi­al- und/oder Kul­tur­ar­beit um die Ver­wirk­li­chung der Tole­ranz ver­dient gemacht haben. Um den Nach­wuchs für den Sport zu begeis­tern, braucht man neben sol­chen Vor­bil­dern auch schon einen frü­hen Kon­takt der Kin­der zum Sport. »Die Ver­ei­ne müs­sen an den Schu­len prä­sen­ter sein und sich frü­her enga­gie­ren, denn Sport ist nicht nur für die Gesund­heit för­der­li­ch, son­dern auch für das Lern­ver­mö­gen«, sag­te Tau­ber.

Um die­sen frü­hen Kon­takt zwi­schen Sport und Kin­dern zu ermög­li­chen, wur­de am Ten­nis­club ein neu­er Spiel­platz erbaut und zum Auf­takt des Talk im Club ein­ge­weiht. Die­se ehren­vol­le Auf­ga­be durf­te Gre­gor Hoff­mann über­neh­men, da er einen nicht uner­heb­li­chen Anteil an der Erbau­ung des Spiel­plat­zes geleis­tet hat. Hoff­mann hat­te sich auf Bezirks­ebe­ne dafür ein­ge­setzt, dass der Spiel­platz u.a. aus dem Ehren­amts­fond 2016 finan­ziert wird. »Dank des Spiel­plat­zes und des ehren­amt­li­chen Enga­ge­ments der loka­len Sport­trai­ner wird der offi­zi­ell ers­te fami­li­en­ge­rech­te Bezirk Ber­lins, unser Lich­ten­berg, noch attrak­ti­ver für Fami­li­en. Viel­leicht kommt ja einer der nächs­ten Olym­pia-Sie­ger aus unse­rem Kiez«, ver­kün­de­te Hoff­mann sicht­li­ch erfreut.

Herausgeber: CDU Lichtenberg | 08.09.2016

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