Meldung

Steuermehreinnahmen in der Berliner Haushaltspolitik

Bes­tens vor­be­rei­tet konn­te er den Mit­glie­dern die aktu­el­le Ent­wick­lung anhand wesent­li­cher The­men­schwer­punk­te wie Bil­dung, Sicher­heit oder der sozia­le Woh­nungs­bau auf­zei­gen, wel­che Vor­schlä­ge und Anträ­ge die CDU im Abge­ord­ne­ten­haus von Ber­lin ein­ge­bracht hat und wie die knap­pen finan­zi­el­len Mit­tel des Ber­li­ner Senats in Zukunft ver­wen­det wer­den sol­len.

Beson­de­re Dis­kus­sio­nen und Nach­fra­gen gab es zur Finanz­po­li­tik des zustän­di­gen Sena­tors Thi­lo Sar­ra­zin (SPD), der erst­ma­lig seit Rot-Rot einen aus­ge­gli­chen Haus­halt prä­sen­tie­ren konn­te. Dass dies weni­ger sein Ver­dienst ist, son­dern von der Bun­des­kon­junk­tur bedingt, ist natür­li­ch schwie­rig an den Wäh­ler zu brin­gen.

Abschlie­ßend wur­de natür­li­ch noch die Rol­le der Ban­ken­af­fä­re und die der zustän­di­gen Poli­ti­ker aus­rei­chend bespro­chen. Zusam­men­ge­fasst konn­te für alle Anwe­sen­den fest­ge­hal­ten wer­den, dass der Abbau der Schul­den abso­lu­ten Vor­rang hat. Denn auch dies ist dem bis­he­ri­gen Sena­tor trotz bes­ter Kon­junk­tur­la­ge nicht gelun­gen. Bei einer Ver­schlech­te­rung der kon­junk­tu­rel­len Lage wird dies zu erheb­li­chen Pro­ble­men für den Ber­li­ner Haus­halt füh­ren. Und die Lage wird nicht bes­ser: nur ca. 60 Pro­zent aller Ein­nah­men des Bun­des­lan­des Ber­lin wer­den selbst erwirt­schaf­tet, und der bereits beschlos­se­ne Abbau des Soli­dar­pakts bis zum Jahr 2019 wird die Situa­ti­on nicht ver­bes­sern. Wei­te­re zwei Mil­li­ar­den Euro feh­len dann zusätz­li­ch, da die­se lang­sam gänz­li­ch abge­baut wer­den.

Die gesam­te Wirt­schafts­po­li­tik des Rot-Roten Senats bie­tet kei­ne guten Aus­sich­ten für die zukünf­ti­gen Gene­ra­tio­nen in Ber­lin, da die Schul­den von heu­te spä­ter abge­zahlt wer­den müs­sen und damit den poli­ti­schen Spiel­raum für Inves­ti­tio­nen in Zukunfts­tech­no­lo­gi­en und in die Bil­dungs­ein­rich­tun­gen neh­men.

Herausgeber: CDU Hohenschönhausen | 05.03.2008

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