Meldung

Stadtentwicklungstour mit der Howoge

Um 14 Uhr hat Frau Gramß an jeden Teil­neh­mer eine Tasche mit Infor­ma­ti­ons­ma­te­ri­al der HOWOGE ver­teilt, sowie eine Kar­te mit all den Sta­tio­nen, die ange­fah­ren wer­den. 1990 gegrün­det, betreut die HOWOGE heu­te rund 60.000 Miet­ein­hei­ten in Ber­lin und beschäf­tigt dabei 579 Mit­ar­bei­ter. Die Woh­nungs­be­stän­de lie­gen über­wie­gend in Plat­ten­bau­ten aus den ‹70er und ‹80er Jah­ren, aber auch in Alt- und Sied­lungs­bau­ten aus der ers­ten Hälf­te des 20. Jahr­hun­derts. Die ers­te Sta­ti­on führ­te die Teil­neh­mer in den Orts­teil Karls­horst. Herr Wag­ner erklär­te dabei, dass es hier eine stei­gen­de Alters­ten­denz bei den Mie­tern gibt. Im Wel­se­kiez in Neu-Hohen­schön­hau­sen, wo es eben­falls vie­le Miet­ein­hei­ten der HOWOGE gibt, ist der Alters­durch­schnitt der Mie­ter dage­gen viel gerin­ger.

In der Dol­gen­see­stra­ße in Fried­richs­fel­de konn­ten sich die Teil­neh­mer drei ver­schie­de­ne, bar­rie­re­freie Woh­nun­gen in einem kom­plett sanier­ten Plat­ten­bau anschau­en. Die Woh­nun­gen sind direkt ein­zugs­be­reit und mit Feu­er­schutz­tü­ren aus­ge­stat­tet. Die Kalt­mie­te beträgt hier 6 € pro qm und die Warm­mie­te 8 € pro qm, was für Ber­li­ner Ver­hält­nis­se sehr nied­rig ist. Den Teil­neh­men­den fiel außer­dem auf, dass die­se Gegend sehr fami­li­en­freund­lich ange­legt wur­de und vor allem sehr grün ist.

Eine Beson­der­heit der HOWOGE ist, dass sie neben Plat­ten- und Alt­bau­ten auch das Pfle­ge­heim «St. Alber­tus» in der Alten Mäl­ze­rei in der Degner­stra­ße besitzt. Herr Wag­ner erläu­ter­te außer­dem, dass die Woh­nun­gen der HOWOGE bei Alt und Jung sehr beliebt sei­en, sogar Stu­den­ten zie­hen in die preis­wer­ten Woh­nun­gen. Kein Wun­der also, dass die Quo­te der Par­tei­en, die mit ihrer Mie­te im Rück­stand ste­hen, nur 0,4 % beträgt. Und mit einer Leer­stands­quo­te von 2,5 % gehört die HOWOGE zu den erfolg­reichs­ten Ver­mie­tern Ber­lins. Auch des­halb ist es nicht ver­wun­der­lich, dass die HOWOGE ste­tig Erwei­te­run­gen ihrer Miet­ob­jek­te plant und sogar Eigen­hei­me zum Kauf anbie­tet.

Inter­es­sant für den umwelt­po­li­ti­schen Spre­cher Dan­ny Frey­mark war außer­dem das öko­lo­gi­sche und sozia­le Enga­ge­ment der HOWOGE hin­sicht­lich des Kli­ma­schut­zes. Herr Wag­ner stell­te dabei eini­ge Kon­zep­te des Ener­gie­ma­nage­ments der HOWOGE dar. Neben opti­mier­ten und erneu­er­ten Hei­zungs­an­la­gen in den kom­plett sanier­ten Wohn­ein­hei­ten liegt der Schwer­punkt zudem auf erneu­er­ba­re Ener­gi­en. Dabei nutzt die HOWOGE den Öko­strom von Vat­ten­fall. «Nach­hal­tig­keits­stra­te­gi­en sind für mich als umwelt­po­li­ti­schen Spre­cher von beson­de­rer Bedeu­tung und ich bin stolz dar­auf, dass die HOWOGE die­ses Kon­zept gera­de in mei­nem Wahl­kreis und Hei­mat­ort Lich­ten­berg so inten­siv und bedacht ver­folgt», lob­te Dan­ny Frey­mark.

Im Anschluss an die Fahrt fand noch ein Gedan­ken­aus­tausch mit allen Teil­neh­men­den in der Zen­tra­le der HOWOGE in der Fer­di­nand-Schult­ze Stra­ße statt. Dort wur­de u.a. über Miet­erhö­hun­gen und die Per­spek­ti­ven der HOWOGE Woh­nun­gen auf dem Ber­li­ner Woh­nungs­markt dis­ku­tiert. «Die HOWOGE ist ein wich­ti­ger Part­ner in unse­rem Bezirk und ein bedeu­ten­des Bin­de­glied zwi­schen Mie­tern und Ver­mie­tern hin­sicht­lich bestän­di­ger, kun­den­ori­en­tier­ter Wohn- und Ser­vice­qua­li­tät», so Mar­tin Pät­zold.

Dan­ny Frey­mark nahm aus dem heu­ti­gen Tag nicht nur die Erkennt­nis mit, dass die Wohn­ein­hei­ten unter vie­len Men­schen sehr beliebt sind und es vie­le über­aus zufrie­de­ne Mie­ter gibt, son­dern auch, dass die HOWOGE mit ihrem öko­lo­gi­schen und nach­hal­ti­gen Ver­hal­ten ver­ant­wor­tungs­be­wusst und enga­giert auf dem Gebiet der Nach­hal­tig­keit und des Umwelt­schut­zes agiert und damit ein wich­ti­ges Zei­chen für die Gesell­schaft und für die Zukunft setzt.

Herausgeber: CDU Lichtenberg | 01.11.2013

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