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Praktikumsbericht von Michael Streicher

Die­se vier­zehn Tage waren mit span­nen­den und inter­es­san­ten Ereig­nis­sen gefüllt, sodass im Vor­stel­lungs­ge­spräch nicht zu wenig ver­spro­chen wur­de: Ich soll­te die Chan­ce erhal­ten, den abwechs­lungs­rei­chen All­tag eines Poli­ti­kers zu beglei­ten.

Von Beginn an wur­de ich in nahe­zu alle Pro­zes­se invol­viert und habe somit ein mög­lichst viel­fäl­ti­ges Gesamt­bild erhal­ten. Die Mit­ar­bei­te­rin Frau Wendt hän­dig­te mir den kalen­da­ri­schen Plan von Herrn Frey­mark für die Zeit mei­nes Prak­ti­kums aus. Dadurch erhielt ich alle Ter­mi­ne, wel­che mich betra­fen, auf einen Bli­ck. Unter ande­rem soll­ten mich ein Besu­ch in der JVA Ber­lin-Moa­b­it, ein Gespräch mit dem Prä­si­den­ten der HWR Ber­lin, zahl­rei­che Bür­ger­ge­sprä­che im Bür­ger­bü­ro selbst, Peti­ti­ons­aus­schüs­se, Sit­zun­gen im Abge­ord­ne­ten­haus und vie­les mehr erwar­ten.

Doch wie bin ich über­haupt auf die­se Prak­ti­kums­stel­le auf­merk­sam gewor­den? Durch ein Gespräch mit einem Bekann­ten erhielt ich den Hin­weis, dass es sich bei Herrn Frey­mark durch­aus loh­nen wür­de, auf die­sem Wege, prak­ti­sche Poli­tik mit­zu­er­le­ben. Das Bewer­bungs­ge­spräch folg­te per­sön­li­ch vor Ort im Bür­ger­bü­ro in der War­nit­zer Stra­ße 16 in Ber­lin-Hohen­schön­hau­sen. Mein der­zei­ti­ges Stu­di­um der Poli­tik­wis­sen­schaf­ten in Mann­heim erlaub­te mir eine gewis­se Vor­be­rei­tung auf das Gespräch und soll­te eine soli­de Grund­vor­aus­set­zung für die Dau­er des Prak­ti­kums sein. Als Erfah­rung aus die­sem Bewer­bungs­ge­spräch kann ich rück­bli­ckend mit­neh­men, dass ein poli­ti­sches Grund­in­ter­es­se und die Fähig­keit zur Selbst­or­ga­ni­sa­ti­on von Vor­teil sind.

Die Auf­ga­ben inner­halb des Prak­ti­kums erstreck­ten sich einer­seits auf die Recher­che von wich­ti­gen gesell­schafts­po­li­ti­schen The­men, über die Mit­hil­fe bei der Orga­ni­sa­ti­on und Durch­füh­rung von Events sowie das Ver­fas­sen von Berich­ten für die Inter­net­sei­te des Abge­ord­ne­ten. Ande­rer­seits unter­stüt­ze ich die täg­li­che Büro­or­ga­ni­sa­ti­on. Falls ich Fra­gen bei der Bear­bei­tung der mir erteil­ten Auf­ga­ben hat­te oder Ver­ständ­nis­lü­cken zur Arbeit des Abge­ord­ne­ten oder der Mit­ar­bei­te­rin hat­te, so konn­te ich mich jeder Zeit an mei­ne bei­den Vor­ge­setz­ten wen­den. Ich hat­te zudem die Gele­gen­heit, an exter­nen Ver­an­stal­tun­gen teil­zu­neh­men, wie etwa »Talk im Hof« mit Dr. Lothar de Mai­ziè­re, dem tra­di­tio­nel­len Neu­jahrs­emp­fang der CDU Lich­ten­berg im Schloss Fried­richs­fel­de oder dem Besu­ch des Ber­li­ner Sechs­ta­ge­ren­nens im Velo­drom.

Ins­ge­samt habe ich das Prak­ti­kum in posi­ti­ver Erin­ne­rung. Die an mich gestell­ten Anfor­de­run­gen waren zwar her­aus­for­dernd, jedoch konn­te ich alle mir über­tra­ge­nen Auf­ga­ben erfül­len. Durch die Arbeit im Team wur­den essen­ti­el­le Berei­che des Arbeits­le­bens klar: Ehr­lich­keit, Eigen­in­itia­ti­ve, Ehr­geiz und nicht zuletzt der Spaß. Des­halb habe ich auch eini­gen mei­ner Kom­mi­li­to­nen ein sol­ches oder ähn­li­ches Prak­ti­kum in der Poli­tik emp­foh­len.

Ins­ge­samt hat mir das Prak­ti­kum sehr gut gefal­len und ich wür­de es mit fol­gen­den Adjek­ti­ven beschrei­ben: inter­es­sant, for­dernd, abwechs­lungs­reich, exklu­siv und ermu­ti­gend. Ermu­ti­gend, da ich mei­ne beruf­li­che Ent­wick­lung wei­ter in die­se Rich­tung len­ken möch­te.

Herausgeber: Danny Freymark | 02.02.2015

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