Meldung

Praktikum im Abgeordnetenhaus von Berlin bei Danny Freymark, Umweltpolitischer Sprecher der CDU-Fraktion

Mein ers­ter Tag bei Dan­ny Frey­mark begann bereits span­nend. Durch die beson­de­re Schwie­rig­keit sich in Ber­lin zurecht zu fin­den, habe ich mich ein wenig ver­spä­tet.

Als ich ange­kom­men war, erklär­te Herr Frey­mark mir die Details mei­nes Prak­ti­kums, und wir rich­te­ten mir mei­nen Arbeits­platz ein. Danach begann unser Tag.

Zuerst sind Herr Frey­mark und ich zu einem Mee­ting mit dem Geschäfts­füh­rer der Orga­ni­sa­ti­on LURI.watersystems.GmbH gegangen.Diese Orga­ni­sa­ti­on tritt für die Säu­be­rung der Spree durch ein unter­ir­di­sches lie­gen­des Rohr­lei­tungs­pro­jekt ein. Auf die­sem Mee­ting habe ich mei­ne ers­te Visi­ten­kar­te bekom­men. Nach die­sem Tref­fen gin­gen wir zur Frank­fur­ter Allee, um Mit­tags­es­sen in einem Döner Imbiss ein­zu­neh­men. Der letz­te Teil unse­res Tages unter­wegs war ein Besuch mit einem Ver­tre­ter der Links­par­tei im Rat­haus, Herrn Prü­fer, dem Stadt­rat für Bür­ger­diens­te, Ord­nungs­an­ge­le­gen­hei­ten und Immo­bi­li­en. Das Gespräch ging um man­che Stadt­pro­jek­te. Ich muss sagen, dass es für mich ein biss­chen schwie­rig war, die­sen Gesprächs­part­ner zu ver­ste­hen, da er einen säch­si­schen Akzent ver­wen­de­te. Aber trotz­dem, lehr­te mich die­ses Erleb­nis wie man sich ver­hal­ten soll­te, wenn man mit ande­ren Poli­ti­kern redet, diplo­ma­ti­sche Fähig­kei­ten ein­setzt, und Din­ge, die Herr Frey­mark nor­ma­ler­wei­se in sei­nem Beruf anwen­det. Ich hat­te die Mög­lich­keit an die­ser Dis­kus­si­on teil­zu­neh­men, Noti­zen zuma­chen, und zuzu­hö­ren. Die­ser ers­te Tag zeig­te mir, dass ich die Chan­cen haben wer­de, span­nen­de und inter­es­san­te Arbeit am Abge­ord­ne­ten­haus von Ber­lin zu machen.

Am Diens­tag, haben wir uns mit dem Geschäfts­füh­rer des DVR, des Deut­schen Ver­kehrs­si­cher­heits­rats, getrof­fen. Wir haben die The­men Fahr­rä­der, Sicher­heit, Geset­ze, sowie die Aus­bil­dung neu­er Fahr­an­fän­ger bespro­chen. Und zwi­schen­durch gab es auch den Peti­ti­onssaus­schuss im Abge­ord­ne­ten­haus, wo Anlie­gen der Bür­ger bespro­chen wur­den. Am Mitt­woch hat­te ich die Gele­gen­heit den Sena­tor a.D. und Vor­sit­zen­den der Stif­tung Zukunft Ber­lin, Vol­ker Has­se­mer, ken­nen­zu­ler­nen. Ich fand es inter­es­sant und schön, einen Poli­ti­ker zu tref­fen, der sich für die Inter­es­sen der Bür­ger Ber­lins inter­es­siert. Wir haben über Fahr­rad­re­geln, den Tier­park, Bür­ger­en­er­gie, und die Kana­li­sa­ti­on der Spree bespro­chen. Anschlie­ßend war auch noch der Aus­schuss für Ver­kehr und ich konn­te hier das ers­te Mal dabei sein.

Am Don­ners­tag, haben wir das U-Bahn Muse­um am Olym­pia-Sta­di­on besucht. Es hat lan­ge gedau­ert, um so weit in den Wes­ten Ber­lins zu fah­ren. Ich habe die S-Bahn genom­men. Wegen den Umstei­ge­zei­ten hab ich mich ein wenig ver­spä­tet, war aber dann erleich­tert als ich merk­te, dass unser Gesprächs­part­ner noch etwas spä­ter kam. Die­ses Muse­um hat mir sehr gut gefal­len. Dort gibt es vie­le alte Din­ge, Gerä­te, Kar­ten und Zei­chen der Ber­li­ner U-Bahn, die ich inter­es­sant fand. Ich habe ein paar Fotos gemacht und viel über die Geschich­te des U-Bahn Sys­tems Ber­lin gelernt. Danach hat­ten wir genug Zeit noch eini­ge Erle­di­gun­gen im Büro zu machen.

Am Frei­tag, hat­ten wir ein Mee­ting mit der Poli­zei von Lich­ten­berg. Ich hat­te extra etwas mehr Zeit ein­ge­plant, habe ich mich aber wie­der ein wenig ver­pä­tet, da das Gebäu­de nicht so ein­fach zu fin­den war. Ich muss sagen, dass ich ein biss­chen frus­triert war. Das Mee­ting war aber trotz­dem sehr inter­es­sant und span­nend. Ich habe viel über öffent­li­che Sicher­heit, die ver­schie­de­nen Berei­che der Poli­zei Lich­ten­berg und die Pro­jek­te der Poli­zei gelernt.

Im All­ge­mei­nen, war die Woche sehr span­nend, und ich bin auf­ge­regt zu sehen, was die nächs­te Woche bringt!

von Rebec­ca Mil­ler

Herausgeber: Danny Freymark | 04.02.2013

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