Meldung

Neujahrsempfang 2015

Als Gast­ge­ber des Abends begrüß­ten Dr. Mar­tin Pät­zold, Mit­glied des Bun­des­ta­ges, und Dan­ny Frey­mark, Mit­glied des Ber­li­ner Abge­ord­ne­ten­hau­ses, kurz nach 19.00 Uhr die Gäs­te im Ober­ge­schoss des ehe­ma­li­gen Her­ren­sit­zes der Fami­lie von Tres­kow. Wegen des zu erwar­ten­den Andrangs rich­te­ten die Orga­ni­sa­to­ren extra eine Live­über­tra­gung ein, damit die Teil­neh­mer im Unter­ge­schoss das Gesche­hen über einen Bild­schirm mit­ver­fol­gen konn­ten. In sei­ner Eröff­nungs­re­de bilan­zier­te Dr. Pät­zold zunächst das zurück­lie­gen­de Jahr 2014. Als gro­ßen Mei­len­stein hob er dabei die posi­ti­ve Ent­wick­lung der Arbeits­markt­zah­len für den Stadt­be­zirk Lich­ten­berg mit einer Arbeits­lo­sen­quo­te von der­zeit unter 10 Pro­zent her­vor. Im stän­di­gen Dia­log mit den Ver­tre­tern des Job­cen­ters erhofft er sich, mit adäqua­ten Lösungs­an­sät­zen die Unter­stüt­zungs- und För­der­pro­gram­me für Job­su­chen­de in Zukunft noch maß­ge­schnei­der­ter gestal­ten zu las­sen. Mit einem kur­zen Bli­ck auf die Bun­des­po­li­tik durf­te in der Auf­zäh­lung der Erfol­ge des ver­gan­ge­nen Jah­res natür­li­ch auch der erst­mals seit 1969 aus­ge­gli­che­ne Bun­des­haus­halt nicht feh­len, dem er als Man­dats­trä­ger im Deut­schen Bun­des­tag sei­ne Zustim­mung gege­ben hat­te.

Im Anschluss an die Begrü­ßung wei­te­rer loka­ler Per­sön­lich­kei­ten war­te­ten die knapp 300 Gäs­te mit gro­ßer Span­nung auf die Anspra­che von Dr. Andre­as Knie­riem, Ehren­gast des Abends und seit einem Jahr neu­er Direk­tor des Tier­parks Ber­lin und der Hoff­nungs­trä­ger vie­ler Ber­li­ner, wenn es um den Erhalt des größ­ten Land­schaft­s­tier­parks in Euro­pa geht. Die Zukunfts­chan­cen basie­ren laut Dr. Knie­riem auf einer Umge­stal­tung zu einem Geo­park, der die Tie­re in ihren ursprüng­li­chen Lebens­räu­men in Wech­sel­be­zie­hung mit Flo­ra und Fau­na prä­sen­tiert. Die didak­ti­sche The­ma­ti­sie­rung und Ver­knüp­fung die­ser Natur­räu­me soll mit einem zeit­ge­mä­ßen Trans­port-Wege-Sys­tem zu einer span­nen­den und lehr­rei­chen »Rei­se durch die Kon­ti­nen­te« mit vie­len attrak­ti­ven Sicht­ach­sen für die Besu­cher ver­bun­den wer­den. Dar­über hin­aus will der Tier­park­di­rek­tor einen Lern­ort für Ernä­he­rung auf­bau­en, indem er die Ent­ste­hungs­ge­schich­te Lich­ten­bergs mit dem Hof Rosen­fel­de auf­greift und das mit­tel­al­ter­li­che Leben auf einem Bau­ern­hof den Besu­chern näher brin­gen möch­te.

Nach einem Gruß­wort in Form eines Plä­doy­ers für einen erneu­ten Ver­su­ch einer Län­der­fu­si­on zwi­schen Ber­lin und Bran­den­burg von Die­t­er Dom­brow­ski, Vize­prä­si­dent des Bran­den­bur­ger Land­ta­ges, lei­te­te Mode­ra­tor Dan­ny Frey­mark zum Höhe­punkt der Ver­an­stal­tung – zur Ver­lei­hung des Prei­ses für beson­de­re Ver­diens­te um den Bezirk – über. Aus einer Viel­zahl an geeig­ne­ten Kan­di­da­ten kür­te die hoch­ka­rä­tig besetz­te Jury schließ­li­ch Joa­chim Schütz zum Preis­trä­ger 2015. In sei­ner Funk­ti­on als Vor­sit­zen­der des För­der­ver­eins »Muse­um Kes­sel­haus Herz­ber­ge e.V.« hat er in den letz­ten 14 Jah­ren mit sei­nem Team und vie­len Part­nern ein erhal­tens­wer­tes Kes­sel­haus zu einem tech­ni­schen Muse­um und einer kul­tu­rel­len Begeg­nungs­stät­te umfunk­tio­niert. In der Begrün­dung der Jury heißt es unter ande­rem: »Das offe­ne Nut­zungs­kon­zept des Hau­ses bie­tet genü­gend Frei­raum für Fei­ern, Kon­zer­te sowie Aus­stel­lun­gen und leis­tet damit einen wich­ti­gen Bei­trag zur gesell­schaft­li­chen Ent­wick­lung des Stadt­be­zirks Lich­ten­berg. Mit der ver­ant­wor­tungs­vol­len Tätig­keit von Joa­chim Schütz wür­digt die Jury ein her­aus­ra­gen­des Bei­spiel, wie bür­ger­schaft­li­ches Enga­ge­ment unser kul­tu­rel­les Leben berei­chern kann.« Gün­ter Töp­fer, stell­ver­tre­ten­der Kreis­vor­sit­zen­der der CDU Lich­ten­berg, skiz­zier­te in sei­ner Lau­da­tio das bemer­kens­wer­te ehren­amt­li­che Enga­ge­ment von Herrn Schütz noch ein­mal in all sei­nen Facet­ten, bevor der Preis­trä­ger aus den Hän­den der Jury-Mit­glie­der die Ehren­me­dail­le, die Urkun­de, einen Blu­men­strauß und einen Scheck über 500 Euro für den För­der­ver­ein in Emp­fang nahm.

Für das leib­li­che Wohl war nach der Eröff­nung des Buf­fets durch Herrn Dr. Pät­zold eben­falls gesorgt. Bei Cur­ry­wurst und Bier unten oder bei Sekt und Schnitt­chen oben gesell­te man sich auf bei­den Eta­gen des Schlos­ses in locke­rer Run­de zuein­an­der und plau­der­te in ent­spann­ter Atmo­sphä­re zu den Kla­vi­er­klän­gen des Ukrai­ni­schen Musi­kers und Kom­po­nis­ten Ser­hiy Horyu­n­o­vy­ch, der dem gelun­ge­nen Abend sein musi­ka­li­sches Flair ver­lieh.

Herausgeber: CDU Lichtenberg | 30.01.2015

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