Meldung

Mobil zum Gleis 4 – Der Aufzug funktioniert endlich

Dabei stell­te sich her­aus, dass eine schlich­te Repa­ra­tur des Auf­zu­ges nicht mög­lich war. Die Schä­den und der Ver­schleiß waren so groß, das ein kom­plet­ter Aus­tausch von Nöten war. Men­schen mit Han­di­cap, die auf Bar­rie­re­frei­heit ange­wie­sen sind, muss­ten einen gro­ßen Umweg in Kauf neh­men, um auf Gleis 4 zu gelan­gen. Mit der Begrün­dung, dass ein sol­cher Weg grund­sätz­lich vor­han­den ist und Hin­blick auf die Kos­ten, gab es Über­le­gun­gen der Deut­schen Bahn, den Auf­zug nicht mehr zu erneu­ern. Dies war für den Abge­ord­ne­ten und für die Bür­ger­initia­ti­ve »Ber­li­ner Luft« nicht akzep­ta­bel. Herr Frey­mark mach­te zu Beginn der Gesprä­che deut­lich, dass ein Funk­tio­nie­ren bei­der Auf­zü­ge nicht nur für den S-Bahn­hof wich­tig ist, son­dern auch für Hohen­schön­hau­sen als Regi­on. Der S-Bahn­hof Hohen­schön­hau­sen dient als wich­ti­ger Ver­kehrs­kno­ten­punkt, der die Regio­nal­bahn, die S-Bahn, zwei Stra­ßen­bahn- und meh­re­re Bus­li­ni­en bedient. Für einen so wich­ti­gen Ver­bin­dungs­punkt soll­te Bar­rie­re­frei­heit kein The­ma sein.

Im Herbst wur­de eine Bege­hung orga­ni­siert. Zusam­men mit Herrn Patrick Mal­ter, dem Bahn­hofs­ma­na­ger Ber­lin der Deut­schen Bahn, und Ver­tre­tern der Bür­ger­initia­ti­ve »Ber­li­ner Luft« schau­te sich Herr Frey­mark die Pro­ble­me des S-Bahn­ho­fes vor Ort an und dis­ku­tier­te Lösungs­vor­schlä­ge. Mit Erfolg! Herr Mal­ter sicher­te nicht nur den Aus­tausch des Auf­zu­ges an Gleis 4 zu, son­dern ver­sprach, dass die Deut­sche Bahn zudem noch wei­te­re gefor­der­te Maß­nah­men im Wert von 200.000 Euro in den Bahn­hof Hohen­schön­hau­sen inves­tie­ren wird. Die­se Inves­ti­tio­nen sol­len in einen Wet­ter­schutz, neue Bän­ke und ein bes­se­res Wege­leit­sys­tem flie­ßen. Zudem soll­te der Auf­zug am Gleis 3 erneu­ert wer­den.

Seit Ende Mai funk­tio­niert der Auf­zug an Gleis 4 nun wie­der. Wie ver­spro­chen befin­det sich der Auf­zug am Gleis 3 in der Erneue­rung und soll zum 11. Juli fer­tig gestellt wer­den. Herr Frey­mark zeig­te sich über den Ver­lauf zufrie­den: »Über die der­zei­ti­ge Ent­wick­lung bin ich sehr froh. Die Gesprä­che mit der Deut­schen Bahn waren nicht immer ein­fach aber stets vom gegen­sei­ti­gen Respekt geprägt. Am Ende waren sie vom Erfolg für die Regi­on gekrönt. Auch hier zeigt sich, dass sich poli­ti­sches Enga­ge­ment aus­zahlt.«

Herausgeber: CDU Hohenschönhausen | 15.06.2014

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