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Mietpolitik und Wohnungsneubau sozialverträglich gestalten

Vor etwa 50 Zuhö­rern stell­te Frau Ber­ter­mann gleich zu Beginn klar, dass die bis­he­ri­ge Miet­po­li­tik in Ber­lin noch unge­nü­gend sei und den Mie­tern noch zu weni­ge Rech­te zuge­stan­den wer­den. »Das Miet­min­de­rungs­ge­setz und der Miet­spie­gel sind nicht so gestal­tet, dass die Inter­es­sen der Mie­ter voll gewahrt wer­den.« Bei­spiels­wei­se müss­ten in den Miet­spie­gel alle Mie­ten ein­flie­ßen und nicht nur neu­ver­mie­te­te Woh­nun­gen oder Miet­erhö­hun­gen.

Wag­ner beton­te hin­ge­gen den ange­spann­ten Woh­nungs­markt, der sich in Lich­ten­berg mit einer aktu­el­len Leer­stands­quo­te von 1,6 Pro­zent nie­der­schlägt, als drän­gends­tes Pro­blem. »Daher ist es beson­ders wich­tig, geeig­ne­te Maß­nah­men zu tref­fen, um den Woh­nungs­neu­bau vor­an­zu­brin­gen«, beton­te Wag­ner. Die HOWOGE pla­ne aktu­ell grö­ße­re Bau­vor­ha­ben im Bereich Lin­den­hof (ehe­ma­li­ges Kin­der­kran­ken­haus) in Alt-Lich­ten­berg, an der Treskowallee/Ecke Römer­weg in Karls­horst (ehe­ma­li­ges Stu­den­ten­wohn­heim der HTW), sowie den Auf­kauf von zahl­rei­chen Wohn­kom­ple­xen wie an der Ecke Dottistraße/Ruschestraße in Lich­ten­berg-Mit­te. »Dadurch stei­gern wir das Woh­nungs­an­ge­bot lang­fris­tig auf meh­re­re tau­send in den nächs­te Jah­ren und ent­las­ten den Woh­nungs­markt.«

Pät­zold unter­strich die bereits rea­li­sier­ten Woh­nungs­neu­bau­pro­jek­te, die unter dem Bau­stadt­rat Wil­fried Nün­t­hel (CDU) nach Jah­ren der Sta­gna­ti­on im Bezirk auf­ge­grif­fen wur­den. Der Lich­ten­ber­ger CDU-Kreis­vor­sit­zen­de erläu­ter­te hier­bei auch die Bedeu­tung des bezirk­li­chen Bünd­nis­ses für Woh­nen, indem sich die meis­ten Woh­nungs­an­bie­ter in Lich­ten­berg ver­pflich­tet haben, sozi­al­ver­träg­li­ches Woh­nen auch für Gering­ver­die­ner anzu­bie­ten und Miet­erhö­hun­gen in einem sozia­len Rah­men nur alle vier Jah­re durch­zu­füh­ren. »So wol­len wir einen Ver­drän­gungs­wett­be­werb in Lich­ten­berg ver­hin­dern und den Bezirk lebens­wert und attrak­tiv erhal­ten«, erklär­te Pät­zold. »Dafür wer­de ich mich auch per­sön­lich wei­ter­hin ein­set­zen.«

Herausgeber: CDU Lichtenberg-Mitte | 22.05.2013

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