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Medienpreis Politik des Deutschen Bundestages

Aus­ge­zeich­net wur­de ein Film mit dem Namen »Staats­ver­sa­gen. Der NSU-Aus­schuss und die schwie­ri­ge Auf­ar­bei­tung«, der am 21. August 2013 im ARD gesen­det wur­de. Die TV-Doku­men­ta­ti­on setzt sich mit der par­la­men­ta­ri­schen Auf­ar­bei­tung der Ermitt­lun­gen im NSU-Unter­su­chungs­aus­schuss aus­ein­an­der. So wur­de unter ande­rem gezeigt, mit wel­chen Pro­ble­men die Abge­ord­ne­ten im Aus­schuss zu kämp­fen hat­ten. Dem­nach waren plötz­li­ch unauf­find­ba­re Akten, nicht aus­sa­ge­wil­li­ge Zeu­gen und wenig koope­ra­ti­ons­wil­li­ge  Ver­fas­sungs­schutz­be­hör­den kei­ne Sel­ten­heit.

Bei der Ehrung der drei Film­au­to­ren stell­te Prof. Lam­mert fest, wie wich­tig freie Medi­en für das Funk­tio­nie­ren einer Demo­kra­tie sind. Da die­se Ehrung im Haus der Kul­tu­ren der Welt statt­fin­det, haben die Worte eine beson­de­re Bedeu­tung. Das Haus der Kul­tu­ren der Welt fun­gier­te vor der deut­schen Wie­der­ver­ei­ni­gung zwei­mal als Tagungs­ort für den Deut­schen Bun­des­tag. Das ers­te Mal, 1957, bei der Kon­sti­tu­ie­rung des drit­ten Deut­schen Bun­des­ta­ges und das zwei­te Mal, 1965, für eine Ple­nar­sit­zung, bei der die Medi­en­be­richt­erstat­tung durch Düsen­flug­zeu­ge der Sowjet­uni­on und DDR stark gestört wor­den war.

Für den Lich­ten­ber­ger Bun­des­tags­ab­ge­ord­ne­ten Dr.Marin Pät­zold hat die­se Ver­an­stal­tung ver­deut­licht, wie wich­tig es ist, dass sich Jour­na­lis­ten frei mit The­men aus­ein­an­der­setz­ten kön­nen und dabei die par­la­men­ta­ri­sche Arbeit auf ein­fa­che Wei­se den Bür­gern nahe brin­gen kön­nen.

Herausgeber: Dr. Martin Pätzold | 19.03.2014

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