Meldung

Kommunikationsdesaster in der Flughafenkrise

Durch die fata­le Infor­ma­ti­ons­po­li­tik sei­en sowohl die zustän­di­gen Gre­mi­en als auch die Inha­ber des Flug­ha­fens, die Gesell­schaf­ter der Län­der Ber­lin und Bran­den­burg und des Bun­des, sowie ihre demo­kra­ti­sch legi­ti­mier­ten Ver­tre­ter bloß­ge­stellt wor­den. Der Ruf nach Kon­se­quen­zen kann nun nicht mehr klein­ge­re­det wer­den und die schon seit län­ge­rer Zeit im Raum ste­hen­de For­de­rung der Uni­on zur Abbe­ru­fung des Geschäfts­füh­rers Rai­ner Schwarz sol­le end­li­ch ein­ge­löst wer­den.

»Die Ent­schei­dung des regie­ren­den Bür­ger­meis­ter vom Vor­sitz des Auf­sichts­ra­tes Abstand zu neh­men, sehe ich mit Respekt«, führt das Mit­glied im Aus­schuss für Stadt­ent­wick­lung, sowie Ver­kehr und Bau, Dan­ny Frey­mark aus, »den­no­ch sehe ich kei­nen Grund, die gesam­te Koali­ti­on in Fra­ge zu stel­len oder gar einen Wech­sel an ihrer Spit­ze zu for­dern.«

Der Lich­ten­ber­ger Abge­ord­ne­te hob dar­über hin­aus her­vor, dass die CDU ange­tre­ten sei, Ver­än­de­run­gen her­bei zu füh­ren, die­se bestehen zum Bei­spiel in einem Ver­ant­wor­tungs­be­griff, der nicht das Weg­ren­nen vor den Pro­ble­men, son­dern ihre Lösung umfas­se.

»Die gro­ße Koali­ti­on hat in Ber­lin gezeigt, dass sich viel ver­än­dern lässt, wenn man wirk­li­ch anpackt. Die Sen­kung der Was­ser­prei­se, die Abschaf­fung des unso­zia­len Stra­ßen­aus­bau­bei­trags­ge­set­zes, das Anpa­cken des sozia­len Woh­nungs­baus, die Sanie­rung des Ber­li­ner Lan­des­haus­hal­tes sind dabei nur eini­ge Bei­spie­le für unse­re erfolg­rei­che Arbeit. Wir haben viel vor, das wir umset­zen wer­den und dann wird Ber­lin auch wie­der für ande­re Din­ge als einen unfer­ti­gen Flug­ha­fen bekannt wer­den. Die CDU wird auch wei­ter für Kon­ti­nui­tät in der Gestal­tung unse­rer Stadt ste­hen!«

Herausgeber: Danny Freymark | 07.01.2013

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