Meldung

Junge Union fordert Freies Jugendhaus

Die jun­gen Men­schen sol­len die Ver­wal­tung und die Inhal­te der Ein­rich­tung selbst orga­ni­sie­ren und ver­ant­wor­ten. Sie wer­den dabei von einem Trä­ger­ver­ein betreut, der Hil­fe­stel­lun­gen zu admi­nis­tra­ti­ven Fra­gen wie Ver­trags­ge­stal­tung oder Haf­tung gibt, bezie­hungs­wei­se in Kon­flikt­fäl­len zur Schlich­tung bei­trägt. Der Ver­ein soll in einer öffent­li­chen Aus­schrei­bung ermit­telt wer­den. Aus die­sem Grund ist es rat­sam, wenn der Trä­ger bereits Erfah­run­gen mit Her­an­wach­sen­den hat und über Fach­per­so­nal aus den Berei­chen Betriebs­wirt­schaft, Sozi­al­päd­ago­gik und Kon­flikt­ma­nage­ment ver­fügt.

Im Rah­men die­ses Pilot­pro­jek­tes ler­nen die Jugend­li­chen Ver­ant­wor­tung für ihr Han­deln zu über­neh­men und eige­ne Ide­en zu ent­wi­ckeln. Sie haben die Mög­lich­keit, die­se Ide­en umzu­set­zen und anhand der gesam­mel­ten Erfah­run­gen zu ler­nen. Die­se Art von Lern­pro­zess ist für die jun­gen Men­schen sehr effek­tiv und ver­hilft ihnen zu einem außer­or­dent­li­chen Erfah­rungs­vor­sprung gegen­über ihren Alters­ge­nos­sen.

Die Jun­ge Uni­on Lich­ten­berg setzt sich beim Bezirks­amt dafür  ein, dass für das Freie Jugend­haus Rah­men­be­din­gun­gen geschaf­fen wer­den, die im Ver­gleich zu ande­ren Jugend­ein­rich­tun­gen wenig kos­ten­in­ten­siv sind. In die­sem Zusam­men­hang soll­te ein Objekt zur Ver­fü­gung gestellt wer­den, wofür der Trä­ger­ver­ein aus­schließ­li­ch Betriebs­kos­ten zu ent­rich­ten hat. Außer­dem wer­den dem Ver­ein für sei­ne betreu­en­de Tätig­keit Regie­kos­ten zuge­wie­sen. Einen Teil der Betriebs­kos­ten für das Nut­zungs­ob­jekt müs­sen die Jugend­li­chen selbst erwirt­schaf­ten. Bei­spiels­wei­se könn­ten die Räum­lich­kei­ten gegen Ent­gelt für Geburts­tags­fe­ten zur Ver­fü­gung gestellt wer­den.

Beschluss Frei­es Jugend­haus

Herausgeber: Junge Union Lichtenberg | 23.02.2005

Print Friendly, PDF & Email
Zurück zu allen Beiträgen