Meldung

JU + LSU bei den Respect Games – für mehr Toleranz gegenüber Schwulen und Lesben

Fei­er­li­ch eröff­net wur­de das Tur­nier am 6. Juni 2009 durch Bun­des­au­ßen­mi­nis­ter Frank-Wal­ter Stein­mei­er. Neben dem groß ange­leg­ten Fuß­ball­tur­nier gab es im Jahn-Sport­park auch eine Rei­he von Stän­den und Work­shops, beglei­tet von einem bun­ten und abwechs­lungs­rei­chen Büh­nen­pro­gramm.

Nach­dem Klaus Wower­eit im ver­gan­ge­nen Jahr über­heb­li­ch und unan­ge­mes­sen über das weni­ger gute Abschnei­den der CDU-Mann­schaft spot­te­te, woll­te es die LSU (Les­ben und Schwu­le in der Uni­on) dies­mal wis­sen und hol­te sich tat­kräf­ti­ge Unter­stüt­zung durch die JU Lich­ten­berg. »Für uns war schnell klar, so etwas las­sen wir uns vom Regie­ren­den Bür­ger­meis­ter nicht gefal­len«, empört sich der Lich­ten­ber­ger JU-Chef Fabi­an Peter und gibt sich ent­schlos­sen: »Wenn wir eines kön­nen, dann Fuß­ball spie­len – und bes­ser als die ande­ren Par­tei­en. Das haben wir oft genug bewie­sen!« Mit die­ser sport­li­chen Kampf­an­sa­ge ging das CDU-Team an den Start. Mit dabei waren unter ande­rem Mar­tin Pät­zold (CDU-Lan­des­vor­stand), Dan­ny Frey­mark (CDU-Kreis­vor­stand), Robin John (CDU-Orts­vor­stand), Jost Bäss­ler (JU-Kreis­vor­stand), Jörn Suka­le (ehem. stellv. JU-Kreis­vor­sit­zen­der) und wei­te­re JUler aus Lich­ten­berg, gemein­sam mit der LSU Ber­lin.

In der Grup­pen­pha­se wur­de mit zwei kla­ren Sie­ge ein Auf­takt nach Maß gefei­ert (5:0; 4:1), bevor man in der drit­ten Begeg­nung gegen eine kör­per­li­ch und stra­te­gi­sch äußer­st star­ke Mann­schaft die ers­te Nie­der­la­ge (0:2) hin­neh­men mus­s­te. Auch wenn die Leis­tung nicht an die vor­he­ri­gen Spie­le anknüp­fen konn­te sorg­te der Schieds­rich­ter mit einer Rei­he kla­rer Fehl­ent­schei­dun­gen für Unmut unter den Spie­lern und auch den Fans der CDU Ber­lin, die das Team groß­ar­tig unter­stütz­ten. Das vier­te und somit letz­te Spiel der Grup­pen­pha­se war aber­mals hart umkämpft und span­nend bis zuletzt. Durch ein herr­li­ches Kopf­ball­tor zum 2:1 weni­ge Sekun­den vor dem Schluss­pfiff schaff­te das Team, mit ihren oran­ge­nen Team-Deutsch­land-Shirts, den Ein­zug ins Ach­tel­fi­na­le – also unter die ver­blei­ben­den sechs­zehn Mann­schaf­ten Unter­des­sen ging die SPD sang und klang­los unter und schied mit nur drei Punk­ten aus ihrer Grup­pe aus.

Betrach­tet man die hohe Zahl an pro­fes­sio­nel­len Ver­eins­mann­schaf­ten, so kann man bereits die Qua­li­fi­ka­ti­on des CDU-Team für die End­run­de als groß­ar­ti­gen Erfolg fei­ern. Per­so­nell lei­der stark geschwächt konn­te die Mann­schaft trotz tol­lem Kampf­geist die »Müh­len All Stars 2« im Ach­tel­fi­na­le nicht bezwin­gen und ver­lor das Spiel, beglei­tet von ein­set­zen­dem Regen, mit 0:3. Trotz des Aus­schei­dens freu­te man sich über die gute Leis­tung, die äußert fai­ren Spie­le und den erfüll­ten Sinn und Zweck des Tur­niers. Wür­de über­all soviel Respekt gezeigt, bräuch­te sich die Gesell­schaft kei­ne Sor­gen über man­geln­de Tole­ranz gegen­über Schwu­len und Les­ben machen.

Herausgeber: Junge Union Lichtenberg | 06.06.2009

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