Meldung

Integration von Langzeitarbeitslosen

Am 17. Okto­ber 2014 stell­te er zusam­men mit den Bun­des­tags­ab­ge­ord­ne­ten Prof. Dr. Mat­thi­as Zim­mer, Peter Weiß und Jut­ta Ecken­bach der Pres­se ein Kon­zept vor, um die Chan­cen der Inte­gra­ti­on eben­je­ner maß­geb­li­ch zu ver­bes­sern. Da auf­grund der Schul­den­brem­se eine mas­si­ve Aus­wei­tung der Haus­halts­mit­tel nicht zu erwar­ten ist, schla­gen die Poli­ti­ker einen Pas­siv-Aktiv-Trans­fer vor: Die Idee dahin­ter ist, Mit­tel, die ohne­hin an Lang­zeit­ar­beits­lo­se gezahlt wer­den, zu ihrer Ein­glie­de­rung in den Arbeits­markt nutz­bar zu machen. Regel­leis­tun­gen und Zah­lun­gen für Kos­ten und Unter­kunft wer­den mit Ein­glie­de­rungs­mit­teln zur akti­ven Arbeits­markt­för­de­rung ein­ge­setzt. Ziel ist es, sozi­al­ver­si­che­rungs­pflich­ti­ge Beschäf­ti­gung und damit ver­bun­den »Arbeit statt Arbeits­lo­sig­keit« zu finan­zie­ren.

»Mir ist es wich­tig, dass die Men­schen wür­dig leben kön­nen. Um dies zu ermög­li­chen bedarf es eines Arbeits­ver­hält­nis­ses. Dies ist beson­ders für Lang­zeit­ar­beits­lo­se ein gro­ßes Pro­blem, da die­se es schwer haben, sich in den Arbeits­markt zu inte­grie­ren. Des­we­gen freut es mich umso mehr, dass mei­ne Kol­le­gen und ich es geschafft haben, ein sinn­vol­les Kon­zept vor­zu­le­gen, mit wel­chen pro­duk­tiv mit die­ser Pro­ble­ma­tik umge­gan­gen wird. Wir hof­fen so die Chan­cen für Lang­zeit­ar­beits­lo­se wesent­li­ch zu ver­bes­sern. «, so Pät­zold.

Herausgeber: Dr. Martin Pätzold | 17.10.2014

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