Meldung

Ideenkatalog für den Tierpark Berlin: Fit für die Zukunft

Inter­ne Maß­nah­men:

1. Der Tier­park soll­te durch einen oder meh­re­re Erleb­nis­be­rei­che auf­ge­wer­tet wer­den (Rocky Moun­ta­ins, Rie­sen­rad, Seil­bahn). Es ist unab­ding­bar das Ange­bot zu erwei­tern, um mehr Gäs­te anzu­zie­hen. Ergänzt wer­den könn­ten die­se neu zu ent­ste­hen­den Berei­che durch die Errich­tung eines Über­nach­tungs­be­reichs inner­halb des Tier­parks. Eine soge­nann­te »Farm der Tie­re« soll­te als Strei­chel­zoo ent­ste­hen.

2. Der Tier­park soll­te durch eine ver­än­der­te Ange­bots­ge­stal­tung ziel­grup­pen­ge­rech­ter agie­ren. So soll­te zukünf­tig zwi­schen Kurz­be­su­chern und Tages­be­su­chern unter­schie­den wer­den. Bei­spiels­wei­se könn­ten Jog­ger bereits auch mor­gens durch einen spe­zi­el­len Tarif ange­zo­gen wer­den (Schaf­fung eines Jog­ging­pfads). Zudem könn­te ein Fit­ness Pro­gramm »Fit im Tier­park« ein­ge­rich­tet wer­den, bei dem sich sport­be­geis­ter­te Men­schen zu pro­fes­sio­nell geführ­ten Trai­nings­ein­hei­ten tref­fen kön­nen (Koope­ra­ti­on mit Fit­ness-Stu­dio). Dar­über hin­aus soll­te ins­be­son­de­re für die Kin­der inter­es­san­te Ange­bo­te for­ciert wer­den.

3. Das Bezahl­sys­tem für den Ein­tritt, etwai­gen Zusatz­leis­tun­gen und den Kon­sum vor Ort soll­te auf Chip­kar­ten umge­stellt wer­den, um die Abwick­lung zu erleich­tern und mehr Besu­cher zu gewin­nen. Die Abrech­nung erfolgt nach­ge­la­gert. Durch den Ein­satz von kun­den­ori­en­tier­ten Ticket­au­to­ma­ten (Erhalt der Chip­kar­te) könn­ten Pro­zes­se ver­kürzt (War­te­zeit) und preis­wer­ter gestal­tet wer­den.

4. Es soll­te ein drit­ter Ein­gang zum Tier­park für die Ver­wal­tungs­mit­ar­bei­ter- und Stu­den­ten der Hoch­schu­le für Wirt­schaft und Recht (HWR) in Alt-Fried­richs­fel­de ent­ste­hen (bei­spiels­wei­se halb­jähr­li­che Ein­tritts­kar­te im Semes­ter­bei­trag ent­hal­ten, Mit­ar­bei­ter erhal­ten einen spe­zi­el­len Tarif). Optio­nal soll­te auch geprüft wer­den, inwie­weit die Stu­den­ten und Mit­ar­bei­ter der unmit­tel­bar in der Nähe befind­li­chen Hoch­schu­le für Wirt­schaft und Tech­nik (HTW) für eine Koope­ra­ti­on ana­log der HWR-Stu­den­ten gewon­nen wer­den könn­ten.

5. Die Ein­gangs­si­tua­ti­on am Bären­schau­fens­ter soll­te durch einen offi­zi­el­len Gestal­tungs­wett­be­werb (mög­li­cher­wei­se in Zusam­men­ar­beit mit einer Uni­ver­si­tät – Ide­en­wett­be­werb) posi­tiv ver­än­dert wer­den. Eine Moder­ni­sie­rung ist unab­ding­bar. Der Ein­gangs­be­reich muss ein­la­dend und unkom­pli­ziert erschei­nen. Eine klei­ne Auf­fahrt für den kur­zen Halt von Fahr­zeu­gen soll­te geprüft wer­den.

6. Die Sou­ve­nir­shops des Tier­parks lie­gen abseits und sind nicht so ein­ge­bun­den, dass sie die Besu­cher zum Ein­kauf ein­la­den. Viel­mehr soll­ten die Besu­cher­strö­me durch die Ver­kaufs­räum­lich­kei­ten geführt wer­den, um so die Absät­ze im Mer­chan­di­sing­be­reich zu opti­mie­ren.

7. Die Bewir­tungs­mög­lich­kei­ten inner­halb des Tier­parks beschrän­ken sich auf eini­ge klei­ne­re gas­tro­no­mi­sche Ein­hei­ten. Das Restau­rant hat den Char­me einer Groß­kü­che, daher soll­te dar­über nach­ge­dacht wer­den, die Bewir­tungs­mög­lich­kei­ten aus­zu­bau­en und die Qua­li­tät der Ange­bo­te zu ver­bes­sern.

8. Die bereits bestehen­den Was­ser­we­ge im Tier­park soll­ten aus­ge­baut und für Gäs­te zugäng­li­ch gemacht wer­den, um bei­spiels­wei­se Kanu­fahr­ten oder geführ­te Rund­fahr­ten anbie­ten zu kön­nen.

9. The­ma­ti­sch ist es wich­tig, die ver­schie­dens­ten Tier­ar­ten von allen Kon­ti­nen­ten der Welt auch so zu ver­mark­ten. War­um nicht lang­fris­tig den Tier­park selbst so anle­gen, wie die Län­der und Kon­ti­nen­te lie­gen. Die Beschil­de­rung der Tie­re und ihrer Her­kunft ist teil­wei­se man­gel­haft und soll­te moder­ni­siert wer­den.

10. Der Ein­satz von moderns­ten Appli­ka­tio­nen soll­te geprüft wer­den. So könn­te z. B. die Tier­park-App als eine Art Audio-Gui­de fun­gie­ren. QR Codes könn­ten eine zusätz­li­che Inter­ak­ti­on för­dern. Jeder Gast könn­te sich die Opti­on gegen ein Ent­gelt »run­ter­la­den«. Dadurch könn­ten auch Tier­park­kar­ten oder auch Sou­ve­nirs geor­dert wer­den. Im Bereich der neu­en Medi­en darf es kei­ne Denk­ver­bo­te geben.

Exter­ne Maß­nah­men:

11. Die U-Bahn­li­nie U5 soll­te zur Tier­park­li­nie umbe­nannt wer­den. Die BVG unter­streicht damit die Bedeu­tung des Tier­parks für die gesam­te Regi­on. Die Bedeu­tung des Tier­parks wür­de über­re­gio­nal wahr­ge­nom­men wer­den. (Antrag wur­de bereits durch die CDU in die BVV-Lich­ten­berg ein­ge­bracht)

12. Die Sta­ti­on Alfred-Kowal­ke-Stra­ße / Am Tier­park soll­te in Schloss Fried­richs­fel­de / Am Tier­park umbe­nannt. Damit wür­de das seit dem Jahr 2008 sehr erfolg­reich durch den För­der­ver­ein »Gemein­schaft der För­de­rer des Tier­parks und Zoo« betrie­be­ne Schloss Fried­richs­fel­de die Bedeu­tung bekom­men, das es ver­dient. (Antrag wur­de bereits durch die CDU in die BVV-Lich­ten­berg ein­ge­bracht)

13. Es soll­te eine neue (ber­lin­wei­te) Kam­pa­gne mit deut­li­ch mehr Beschil­de­rung inner­halb & außer­halb Lich­ten­bergs für den Tier­park initi­iert wer­den.

14. Die Park­platz­si­tua­ti­on ist nicht voll­um­fäng­li­ch glück­li­ch gelöst. Ins­be­son­de­re Rei­se­grup­pen haben auf­grund feh­len­der Bus­park­plät­ze Schwie­rig­kei­ten den Tier­park zu besu­chen. Es soll­ten zeit­nah geeig­ne­te Lösun­gen geprüft wer­den, um Bus­park­plät­ze am Tier­park zu schaf­fen.

15. Die Tou­ris­ten­tou­ren (u. a. City Cir­cle) soll­ten ani­miert bzw. unter­stützt wer­den, u. a. den Tier­park mit ins offi­zi­el­le Infor­ma­ti­ons-Pro­gramm auf­zu­neh­men. In Lich­ten­berg selbst befin­den sich anspre­chen­de und inter­es­san­te Besu­cher­or­te (z. B. Deut­sch-Rus­si­sches Muse­um, Gedenk­stät­te Nor­man­nen­stra­ße, Gedenk­stät­te Hohen­schön­hau­sen, Mies-van-der-Roh-Haus, 1. Deut­sches Fuß­ball­mu­se­um, uvm.), die opti­mal ver­netzt wer­den könn­ten. Es gilt ins­ge­samt die Prä­senz des Tier­parks auch in den Online-Medi­en zu stär­ken (http://www.berlin-travel-sightseeing.com/sonstige-berlin-tipps/Berlintipps-Kinder-Jugendliche.html).

Herausgeber: Danny Freymark | 27.06.2013

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