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Gelungener Abend mit Kai Wegner

Unter der Über­schrift »Wirt­schaft – Auf­schwung oder nur Gere­de« hat die Jun­ge Uni­on Lich­ten­berg bereits zum 2. Mal ein Gespräch mit Kai Weg­ner orga­ni­siert, der seit 2005 Abge­ord­ne­ter im Deut­schen Bun­des­tag ist und im Bezirk Span­d­au auch Kreis­vor­sit­zen­der der CDU ist.

Nach­dem der gelern­te Ver­si­che­rungs­kauf­mann Posi­ti­on zu den The­men Erfol­ge der gro­ßen Koali­ti­on, Ren­ten­er­hö­hung aber auch zur För­de­rung des Mit­tel­stan­des bezo­gen hat, ging es mit kla­ren Aus­sa­gen zum The­ma Min­dest­lohn über.

Weg­ner selbst kann kei­ne Über­ein­stim­mung mit der SPD zu die­sem The­ma erken­nen. Sei­ner Mei­nung nach soll­te es eine Lohn­un­ter­gren­ze oder bran­chen­spe­zi­fi­sche Löh­ne geben und kei­ne »Dum­ping­löh­ne«. Sei­ne Head­line »Leis­tung muss sich loh­nen« über­schnei­det sich ganz klar mit den »aus­ge­beu­te­ten« Mit­ar­bei­tern der Post­kon­kur­ren­ten und er bekommt für sei­ne Stel­lung­nah­me »posi­ti­ves Feed­back« wie Kai Weg­ner sagt.

Zum umstrit­te­nen The­ma Min­dest­lohn kommt die Fra­ge eines JU-Mit­glie­des nach wel­chen Kri­te­ri­en die­ser bemes­sen wer­den soll. Es gibt Aus­sa­gen wie »Gerech­te Löh­ne sind wich­tig« und »Arbeit­neh­mer soll­ten mehr bekom­men als Hartz-IV-Emp­fän­ger«.

Auf Regie­rungs­ebe­ne sieht Weg­ner ab 2009 die CDU in Koali­ti­on mit der FDP. Doch auf kei­nen Fall soll­te es eine wei­ter gro­ße Koali­ti­on geben. Ber­lin müs­se von einem ande­ren Senat regiert wer­den ohne Wower­eit an der Spit­ze und mit mehr sozia­len The­men im Vor­der­grund, so die kla­re Linie der Dis­kus­si­on. Wich­tigs­te The­men der CDU soll­ten in den nächs­ten Jah­ren z.B. die Bil­dungs­po­li­tik, Schaf­fung von Arbeits­plät­zen, Kri­mi­na­li­täts­ver­min­de­rung und der Schul­den­ab­bau sein und nicht mög­li­che Atom­kraft­wer­ke.

»Was beschäf­tigt die Bür­ger?« Das ist die ent­schei­den­de Fra­ge.

Wich­ti­ges Dis­kus­si­ons­the­ma an die­sem Abend im Kängeroo´s Land, in der Han­sa­stra­ße: die Schul­pro­ble­ma­tik, bei jener über »zer­brö­ckeln­de Schu­len« berich­tet und nach Lösun­gen gesucht wird. Außer­dem ist man der Mei­nung der Flug­ha­fen Tem­pel­hof soll­te wich­ti­ges Oppo­si­ti­ons­the­ma wer­den. Die­ser soll offen blei­ben, und als kla­res Volks­be­geh­ren soll­ten wir das unter­stüt­zen.

Nach ange­reg­ten Gesprä­chen und Fra­gen ließ man den gelun­ge­nen Abend mit 10 Mit­spie­lern beim Pokern aus­klin­gen.

Herausgeber: Junge Union Lichtenberg | 31.10.2007

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