Meldung

Diskussion mit John B. Emmerson im Johann-Gottfried-Herder-Gymnasium

Schwer­punk­te der Dis­kus­si­on waren dabei der Umgang mit inter­na­tio­na­len Kri­sen­her­den, die Ver­ant­wor­tung von Ame­ri­ka und Deutsch­land in der Welt und nicht zuletzt die Rol­le der Euro­päi­schen Uni­on bei der Bewäl­ti­gung von außen­po­li­ti­schen Brand­her­den. Dabei wur­de sehr deut­li­ch, dass sich Deutsch­land und die USA auf­grund von ähn­li­chen Wer­te­sys­te­men und auch gemein­sa­mer Geschich­te durch ähn­li­che Welt­an­schau­un­gen ver­bin­den, die nun bei­de Staa­ten auch gemein­sam nach außen ver­tre­ten müs­sen. Jedoch wur­de auch auf Ver­stän­di­gungs­pro­ble­me, poli­ti­sche Dif­fe­ren­zen und schlicht­weg die Not­wen­dig­keit von der Schaf­fung eines grö­ße­ren Ver­ständ­nis­ses für­ein­an­der ein­ge­gan­gen. Beson­ders in Bezug dar­auf, unter­strich der Bot­schaf­ter die Wir­kung von Schü­ler­aus­tau­schen, dem Par­la­men­ta­ri­schen Paten­schafts­pro­gramm und wei­te­ren För­de­rungs­mög­lich­kei­ten von kul­tu­rel­lem Aus­tau­sch.

»Es hat mich sehr gefreut, dass der US-Bot­schaf­ter in Ber­li­ner mei­ner Ein­la­dung ins Her­der-Gym­na­si­um gefolgt ist. Die Dis­kus­si­on mit ihm und den Schü­lern hat deut­li­ch gemacht, dass wenn wir uns das Kon­flikt­po­ten­ti­al in diver­sen Regio­nen der Welt anschau­en, es sich wie­der ein­mal zeigt, dass Deutsch­land, Euro­pa und die USA auf­grund ihrer Geschich­te her­aus, gemein­sa­me Wer­te und Vor­stel­lun­gen haben, die wir zusam­men ver­tre­ten müs­sen. Um die Freund­schaft auch unter­ein­an­der aus­zu­bau­en, kann ich nur den Wert von Aus­tausch­pro­gram­men unter­strei­chen.«, so Pät­zold.

Herausgeber: Dr. Martin Pätzold | 10.03.2015

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